Hellweg Radio https://www.hellwegradio.de/ de Hellweg Radio https://www.hellwegradio.de/fileadmin/default/templates/img/logo_hellweg.png https://www.hellwegradio.de/ 150 128 TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 18 Jun 2018 20:44:36 +0200 Bericht: 85 Prozent aller Handfeuerwaffen in Privatbesitz https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/bericht85-prozent-aller-handfeuerwaffen-in-privatbesitz/ New York (dpa) - 85 Prozent der geschätzt mehr als eine Milliarde Handfeuerwaffen weltweit sind einem neuen Bericht zufolge im Besitz von Zivilisten. Lediglich 13 Prozent gehörten der Studie Small Arms Survey zufolge im vergangenen Jahr zu Arsenalen von Militärs und nur weitere 2 Prozent wurden von Strafverfolgungsbehörden genutzt. Vor allem wegen der zunehmend bewaffneten Zivilisten sei der weltweite Bestand an Handfeuerwaffen im vergangenen Jahrzehnt gewachsen, hieß es in der neu veröffentlichten Studie. Nur etwa 100 der weltweit 857 Handfeuerwaffen von Zivilisten waren registriert.

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New York (dpa) - 85 Prozent der geschätzt mehr als eine Milliarde Handfeuerwaffen weltweit sind einem neuen Bericht zufolge im Besitz von Zivilisten. Lediglich 13 Prozent gehörten der Studie Small Arms Survey zufolge im vergangenen Jahr zu Arsenalen von Militärs und nur weitere 2 Prozent wurden von Strafverfolgungsbehörden genutzt. Vor allem wegen der zunehmend bewaffneten Zivilisten sei der weltweite Bestand an Handfeuerwaffen im vergangenen Jahrzehnt gewachsen, hieß es in der neu veröffentlichten Studie. Nur etwa 100 der weltweit 857 Handfeuerwaffen von Zivilisten waren registriert.

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-radioline-schlaglichter Mon, 18 Jun 2018 20:44:36 +0200
Hut von Napoleon für 350 000 Euro versteigert https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/hut-von-napoleon-fuer-350-000-euro-versteigert/ Lyon (dpa) - Ein Zweispitz Napoleons ist bei einer Auktion in Frankreich für 350 000 Euro verkauft worden. Der Hut aus schwarzem Filz soll vom Schlachtfeld im belgischen Waterloo stammen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Der Hut, eine typische Kopfbedeckung des französischen Kaisers, war vom Auktionshaus auf 30 000 bis 40 000 Euro geschätzt worden. Der Zweispitz soll einer von 19 identifizierten Hüten Napoleons sein.

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Lyon (dpa) - Ein Zweispitz Napoleons ist bei einer Auktion in Frankreich für 350 000 Euro verkauft worden. Der Hut aus schwarzem Filz soll vom Schlachtfeld im belgischen Waterloo stammen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Der Hut, eine typische Kopfbedeckung des französischen Kaisers, war vom Auktionshaus auf 30 000 bis 40 000 Euro geschätzt worden. Der Zweispitz soll einer von 19 identifizierten Hüten Napoleons sein.

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-radioline-schlaglichter Mon, 18 Jun 2018 20:42:48 +0200
Merkel bekommt zwei Wochen Gnadenfrist im Asylstreit https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/csu-vorstand-beraet-ueber-abweisung-von-asylbewerbern/ Berlin/München (dpa) - In der am Streit um die Asylpolitik entbrannten Regierungskrise hat die CSU Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Frist von zwei Wochen zugebilligt.

Merkel bekräftigte, sie setze auf bilaterale Abkommen mit anderen EU-Staaten, damit diese bereits dort registrierte Asylbewerber freiwillig zurücknehmen. Innenminister Horst Seehofer (CSU) will ansonsten solche Asylbewerber direkt an der Grenze abweisen lassen.

Sollte Merkel bis zum EU-Gipfel am 28. und 29. Juni keinen Erfolg haben, werde er im nationalen Alleingang - gegen den ausdrücklichen Willen der Kanzlerin - Zurückweisungen an der Grenze anordnen, machte der CSU-Chef am Montag in München deutlich. Merkel drohte für den Fall indirekt mit der Entlassung Seehofers - dann wäre die Koalition am Ende. Die SPD forderte die Einberufung eines Koalitionsgipfels.

Umgehend will Innenminister Seehofer diejenigen Ausländer an den Grenzen zurückweisen, die mit einer Einreisesperre oder einem Aufenthaltsverbot belegt sind.

Merkel drohte Seehofer im Asylstreit mit ihrer Richtlinienkompetenz als Regierungschefin. Dies sei dann der Fall, wenn Zurückweisungen von Flüchtlingen an der Grenze ohne Abstimmungen mit EU-Partnern in Kraft gesetzt würden und «zu Lasten Dritter» gingen. In Artikel 65 Grundgesetz heißt es: «Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung.»

Sogar US-Präsident Donald Trump mischte sich ein und stellte sich indirekt gegen Merkels Migrationspolitik und Willkommenskultur, was sehr unüblich für ein Staatsoberhaupt ist. «Die Menschen in Deutschland wenden sich gegen ihre Führung, weil das Migrationsthema die ohnehin schon schwächelnde Koalition durchschüttelt», schrieb Trump bei Twitter. Die Kriminalität in Deutschland sei deutlich gestiegen, behauptete Trump. Diese Behauptung ist allerdings nachweislich falsch. Die Zahl der Straftaten in Deutschland sank 2017 nach der polizeilichen Kriminalstatistik auf das niedrigste Niveau seit 25 Jahren.

Seehofer sieht einen tief liegenden Dissens mit Merkel - aus seiner Sicht hat die Situation seit 2015 mit der Aufnahme von über einer Million Menschen das Land tief gespalten. «Es geht nicht um 14 Tage, es geht um einen grundlegenden Dissens», sagte Seehofer. Er fügte hinzu: «Es geht neben der Funktionsfähigkeit eines Rechtsstaats auch um die Glaubwürdigkeit meiner Partei.» Für sein Vorgehen hatte Seehofer zuvor vom CSU-Vorstand einstimmige Rückendeckung erhalten.

Merkel stellte klar, dass es keinen automatischen Start von Zurückweisungen nach den EU-Verhandlungen Ende Juni geben werde. Ihre CDU wolle zunächst am 1. Juli in Präsidium und Vorstand beraten und «im Lichte des Erreichten über das weitere Vorgehen entscheiden» - und dann auch mit der CSU, sagte Merkel nach Sitzungen der Parteigremien. «Es gibt also keinen Automatismus.»

Seehofer zeigte sich bereit, bevor er umfassende Zurückweisungen anordnet, Anfang Juli noch einmal mit Merkel und der CDU zu sprechen. Das sei dann «eine Frage des Anstands».

Die SPD verlangte angesichts dieses Zerwürfnises der Unionsparteien die Einberufung eines Koalitionsausschusses noch vor dem EU-Gipfel. SPD-Chefin Andrea Nahles betonte, eine Kompromisslösung oder ein Durchsetzen Seehofers könne von der SPD blockiert werden. «Ich kann deswegen nur sagen, dass eine Einigung zwischen CDU und CSU keinen Automatismus für die Zustimmung der SPD bedeutet.» Es gehe um eine humanitäre europäische Lösung und um das «Wie» der Abweisung.

Nahles schlug vor, ein 2016 verabredetes beschleunigtes Asylverfahren für Menschen aus sicheren Herkunftsstaaten, die schnell abgewiesen werden können, auf Asylbewerber aus Syrien oder Afrika zu erweitern. Nahles betonte, wenn man die Regelungen auch für sogenannte Dublin-Fälle öffne, könnten die Verfahren in einer Woche abgeschlossen sein.

Seehofer betonte, er sei gegen finanzielle Anreize für europäische Nachbarstaaten, damit sie Asylbewerber zurücknehmen. «Ich würde das immer für falsch halten», sagte Seehofer am Montag in der Sondersendung «Münchner Runde» des Bayerischen Rundfunks.

Merkel soll innerhalb von zwei Wochen ausloten, welche europäischen Länder bereit sind, Flüchtlinge zurückzunehmen, die dort schon einmal registriert wurden. Sie strebt offensichtlich bilaterale Abkommen mit Staaten wie Italien, Österreich, Griechenland oder Bulgarien an.

Wenn der EU-Gipfel Ende des Monats aus CSU-Sicht kein «wirkungsgleiches» Ergebnis erzielt, also klare Vereinbarungen für die freiwillige Aufnahme von bereits woanders registrierten Menschen, sollen die Zurückweisungen an der deutschen Grenze voraussichtlich ab Anfang Juli starten. Die Vorbereitungen dafür will Seehofer aber schon jetzt treffen.

Beim Antrittsbesuch des neuen italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte am Abend sicherte Merkel Italien zu, das Land bei seinen Problemen mit Flüchtlingen zu unterstützen. Deutschland wolle Solidarität mit Italien üben, sagte Merkel. Dabei gehe es auch darum, inwieweit man das Flüchtlingsproblem bereits in Nordafrika, insbesondere in Libyen, angehen könne. Bei der dortigen Unterbringung etwa müsse man mit Flüchtlingsorganisationen wie dem UNHCR zusammenarbeiten. Möglicherweise könne man schon hier Asylanträge bearbeiten, deutete Merkel an.

Conte warb für mehr Solidarität der EU-Staaten bei der Verteilung von Flüchtlingen in Europa. Die Europäische Union müsse ihre Perspektive ändern, sagte Conte. Italien wolle das Dublin-System überwinden, demzufolge ein Asylantrag dort gestellt und bearbeitet werden muss, wo ein Flüchtling ankommt. Stattdessen will Rom einen «solidarischen Ansatz». Am besten sollten die Menschen schon in den Herkunfts- und Durchgangsländern Asylanträge stellen können.

Italien ist mit am meisten betroffen von neu ankommenden Flüchtlingen aus Afrika, von denen aber viele nach Norden weiterreisen. Die neue Regierung in Italien will eine wesentlich härtere Gangart gegen Flüchtlinge umsetzen - das könnte Verhandlungen erschweren. Dies zeigt auch der Fall des Rettungsschiffs «Aquarius» mit Hunderten Migranten an Bord, dem Innenminister und Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini die Einfahrt in einen Hafen des Landes verwehrt hatte.

Der Asylstreit in Deutschland hat offensichtlich auch die Brüsseler Kommission aufgeschreckt. Ein Sprecher von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte, man sei für alle Gesprächsforen offen, um «so viele Fortschritte wie möglich hin zu einer europäischen Lösung im Umfeld des Gipfels Ende Juni» zu erreichen. Juncker will am Dienstag bei einem Treffen in Meseberg mit Merkel und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron sprechen. Eine einvernehmliche Lösung aller 28 EU-Staaten bis zum Gipfel erscheint aber unwahrscheinlich.

Merkel, Seehofer und Co: Die Akteure im Asylstreit

Einreisebeschränkungen in anderen EU-Staaten

Was Seehofer an der Grenze ändern will

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Berlin/München (dpa) - In der am Streit um die Asylpolitik entbrannten Regierungskrise hat die CSU Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Frist von zwei Wochen zugebilligt.

Merkel bekräftigte, sie setze auf bilaterale Abkommen mit anderen EU-Staaten, damit diese bereits dort registrierte Asylbewerber freiwillig zurücknehmen. Innenminister Horst Seehofer (CSU) will ansonsten solche Asylbewerber direkt an der Grenze abweisen lassen.

Sollte Merkel bis zum EU-Gipfel am 28. und 29. Juni keinen Erfolg haben, werde er im nationalen Alleingang - gegen den ausdrücklichen Willen der Kanzlerin - Zurückweisungen an der Grenze anordnen, machte der CSU-Chef am Montag in München deutlich. Merkel drohte für den Fall indirekt mit der Entlassung Seehofers - dann wäre die Koalition am Ende. Die SPD forderte die Einberufung eines Koalitionsgipfels.

Umgehend will Innenminister Seehofer diejenigen Ausländer an den Grenzen zurückweisen, die mit einer Einreisesperre oder einem Aufenthaltsverbot belegt sind.

Merkel drohte Seehofer im Asylstreit mit ihrer Richtlinienkompetenz als Regierungschefin. Dies sei dann der Fall, wenn Zurückweisungen von Flüchtlingen an der Grenze ohne Abstimmungen mit EU-Partnern in Kraft gesetzt würden und «zu Lasten Dritter» gingen. In Artikel 65 Grundgesetz heißt es: «Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung.»

Sogar US-Präsident Donald Trump mischte sich ein und stellte sich indirekt gegen Merkels Migrationspolitik und Willkommenskultur, was sehr unüblich für ein Staatsoberhaupt ist. «Die Menschen in Deutschland wenden sich gegen ihre Führung, weil das Migrationsthema die ohnehin schon schwächelnde Koalition durchschüttelt», schrieb Trump bei Twitter. Die Kriminalität in Deutschland sei deutlich gestiegen, behauptete Trump. Diese Behauptung ist allerdings nachweislich falsch. Die Zahl der Straftaten in Deutschland sank 2017 nach der polizeilichen Kriminalstatistik auf das niedrigste Niveau seit 25 Jahren.

Seehofer sieht einen tief liegenden Dissens mit Merkel - aus seiner Sicht hat die Situation seit 2015 mit der Aufnahme von über einer Million Menschen das Land tief gespalten. «Es geht nicht um 14 Tage, es geht um einen grundlegenden Dissens», sagte Seehofer. Er fügte hinzu: «Es geht neben der Funktionsfähigkeit eines Rechtsstaats auch um die Glaubwürdigkeit meiner Partei.» Für sein Vorgehen hatte Seehofer zuvor vom CSU-Vorstand einstimmige Rückendeckung erhalten.

Merkel stellte klar, dass es keinen automatischen Start von Zurückweisungen nach den EU-Verhandlungen Ende Juni geben werde. Ihre CDU wolle zunächst am 1. Juli in Präsidium und Vorstand beraten und «im Lichte des Erreichten über das weitere Vorgehen entscheiden» - und dann auch mit der CSU, sagte Merkel nach Sitzungen der Parteigremien. «Es gibt also keinen Automatismus.»

Seehofer zeigte sich bereit, bevor er umfassende Zurückweisungen anordnet, Anfang Juli noch einmal mit Merkel und der CDU zu sprechen. Das sei dann «eine Frage des Anstands».

Die SPD verlangte angesichts dieses Zerwürfnises der Unionsparteien die Einberufung eines Koalitionsausschusses noch vor dem EU-Gipfel. SPD-Chefin Andrea Nahles betonte, eine Kompromisslösung oder ein Durchsetzen Seehofers könne von der SPD blockiert werden. «Ich kann deswegen nur sagen, dass eine Einigung zwischen CDU und CSU keinen Automatismus für die Zustimmung der SPD bedeutet.» Es gehe um eine humanitäre europäische Lösung und um das «Wie» der Abweisung.

Nahles schlug vor, ein 2016 verabredetes beschleunigtes Asylverfahren für Menschen aus sicheren Herkunftsstaaten, die schnell abgewiesen werden können, auf Asylbewerber aus Syrien oder Afrika zu erweitern. Nahles betonte, wenn man die Regelungen auch für sogenannte Dublin-Fälle öffne, könnten die Verfahren in einer Woche abgeschlossen sein.

Seehofer betonte, er sei gegen finanzielle Anreize für europäische Nachbarstaaten, damit sie Asylbewerber zurücknehmen. «Ich würde das immer für falsch halten», sagte Seehofer am Montag in der Sondersendung «Münchner Runde» des Bayerischen Rundfunks.

Merkel soll innerhalb von zwei Wochen ausloten, welche europäischen Länder bereit sind, Flüchtlinge zurückzunehmen, die dort schon einmal registriert wurden. Sie strebt offensichtlich bilaterale Abkommen mit Staaten wie Italien, Österreich, Griechenland oder Bulgarien an.

Wenn der EU-Gipfel Ende des Monats aus CSU-Sicht kein «wirkungsgleiches» Ergebnis erzielt, also klare Vereinbarungen für die freiwillige Aufnahme von bereits woanders registrierten Menschen, sollen die Zurückweisungen an der deutschen Grenze voraussichtlich ab Anfang Juli starten. Die Vorbereitungen dafür will Seehofer aber schon jetzt treffen.

Beim Antrittsbesuch des neuen italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte am Abend sicherte Merkel Italien zu, das Land bei seinen Problemen mit Flüchtlingen zu unterstützen. Deutschland wolle Solidarität mit Italien üben, sagte Merkel. Dabei gehe es auch darum, inwieweit man das Flüchtlingsproblem bereits in Nordafrika, insbesondere in Libyen, angehen könne. Bei der dortigen Unterbringung etwa müsse man mit Flüchtlingsorganisationen wie dem UNHCR zusammenarbeiten. Möglicherweise könne man schon hier Asylanträge bearbeiten, deutete Merkel an.

Conte warb für mehr Solidarität der EU-Staaten bei der Verteilung von Flüchtlingen in Europa. Die Europäische Union müsse ihre Perspektive ändern, sagte Conte. Italien wolle das Dublin-System überwinden, demzufolge ein Asylantrag dort gestellt und bearbeitet werden muss, wo ein Flüchtling ankommt. Stattdessen will Rom einen «solidarischen Ansatz». Am besten sollten die Menschen schon in den Herkunfts- und Durchgangsländern Asylanträge stellen können.

Italien ist mit am meisten betroffen von neu ankommenden Flüchtlingen aus Afrika, von denen aber viele nach Norden weiterreisen. Die neue Regierung in Italien will eine wesentlich härtere Gangart gegen Flüchtlinge umsetzen - das könnte Verhandlungen erschweren. Dies zeigt auch der Fall des Rettungsschiffs «Aquarius» mit Hunderten Migranten an Bord, dem Innenminister und Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini die Einfahrt in einen Hafen des Landes verwehrt hatte.

Der Asylstreit in Deutschland hat offensichtlich auch die Brüsseler Kommission aufgeschreckt. Ein Sprecher von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte, man sei für alle Gesprächsforen offen, um «so viele Fortschritte wie möglich hin zu einer europäischen Lösung im Umfeld des Gipfels Ende Juni» zu erreichen. Juncker will am Dienstag bei einem Treffen in Meseberg mit Merkel und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron sprechen. Eine einvernehmliche Lösung aller 28 EU-Staaten bis zum Gipfel erscheint aber unwahrscheinlich.

Merkel, Seehofer und Co: Die Akteure im Asylstreit

Einreisebeschränkungen in anderen EU-Staaten

Was Seehofer an der Grenze ändern will

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-radioline-politik-inland Mon, 18 Jun 2018 20:22:12 +0200
Säbelfechter Max Hartung erneut Europameister https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/saebelfechter-max-hartung-erneut-europameister/ Novi Sad (dpa) - Säbel-Ass Max Hartung ist erneut Europameister. «Das ist eine unglaubliche Titelverteidigung von Max. Er ist wieder da», entfuhr es dem deutschen Sportdirektor Sven Ressel nach dem zweiten Gold-Coup des Dormageners.

Mit dem 15:12 im Finale von Novi Sad gegen Russlands WM-Dritten Kamil Ibragimow beendete Hartung eine längere Durststrecke, zeigte die Faust und schrie seine Freude laut heraus. Für die deutschen Säbel-Experten war es nach Benedikt Wagner 2016 und Hartung 2017 der dritte EM-Titel in Serie.

Der 28-jährige Hartung bewies mit extremer Nervenstärke, dass er auch bei der WM in einem Monat im chinesischen Wuxi für die anderen Weltklassefechter jederzeit eine große Gefahr ist. Denn in der Vorschlussrunde beim 15:14 gegen den Georgier Sandro Bazadze machte Hartung ein 12:14 wett und setzte dann wie beim 15:14 im Viertelfinale gegen Ungarns Olympiasieger Aron Szilagyi den entscheidenden Treffer.

Einen Tag nach Bronze durch den Offenbacher WM-Dritten Richard Schmidt mit dem Degen lief es für die deutschen Fechter außer Hartung nicht top. Hartungs Dormagener Mitstreiter Wagner setzte im Achtelfinale beim 5:15 gegen den Russen Dimitri Danilenko zu wenig Treffer und wurde Zwölfter. Die Leverkusenerin Alexandra Ndolo als EM-Zweite des Vorjahres unterlag unter den Top 16 der polnischen WM-Zweiten Ewa Nelip mit 9:15. Als Elfte war die 31-Jährige Beste des deutschen Degenquartetts.

Enttäuschend verlief der Säbelwettbewerb für den Olympia-Achten Matyas Szabo und seinen Dormagener Vereinskollegen Richard Hübers. Szabo belegte nach einem 6:15 gegen den Italiener Luigi Samele Platz 19. Hübers verlor bereits im Feld der besten 64 mit 13:15 gegen Andrej Jagodka aus der Ukraine und kam nicht über Rang 37 hinaus.

Die deutsche Degen-Meisterin Beate Christmann vom FC Tauberbischofsheim schied unter den besten 32 mit 7:15 gegen Russlands Titelverteidigerin Violetta Kolobowa aus und belegte Rang 20. Monika Sozanska aus Offenbach wurde 40., die Leverkusenerin Ricarda Multerer beendete das Turnier an Position 45. Ressel: «Die Ergebnisse entsprechen den momentanen Saisonleistungen.»

Veranstalter-Homepage/Englisch

Homepage des Deutschen Fechter-Bundes

Deutsches Aufgebot

Live-Resultate

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Novi Sad (dpa) - Säbel-Ass Max Hartung ist erneut Europameister. «Das ist eine unglaubliche Titelverteidigung von Max. Er ist wieder da», entfuhr es dem deutschen Sportdirektor Sven Ressel nach dem zweiten Gold-Coup des Dormageners.

Mit dem 15:12 im Finale von Novi Sad gegen Russlands WM-Dritten Kamil Ibragimow beendete Hartung eine längere Durststrecke, zeigte die Faust und schrie seine Freude laut heraus. Für die deutschen Säbel-Experten war es nach Benedikt Wagner 2016 und Hartung 2017 der dritte EM-Titel in Serie.

Der 28-jährige Hartung bewies mit extremer Nervenstärke, dass er auch bei der WM in einem Monat im chinesischen Wuxi für die anderen Weltklassefechter jederzeit eine große Gefahr ist. Denn in der Vorschlussrunde beim 15:14 gegen den Georgier Sandro Bazadze machte Hartung ein 12:14 wett und setzte dann wie beim 15:14 im Viertelfinale gegen Ungarns Olympiasieger Aron Szilagyi den entscheidenden Treffer.

Einen Tag nach Bronze durch den Offenbacher WM-Dritten Richard Schmidt mit dem Degen lief es für die deutschen Fechter außer Hartung nicht top. Hartungs Dormagener Mitstreiter Wagner setzte im Achtelfinale beim 5:15 gegen den Russen Dimitri Danilenko zu wenig Treffer und wurde Zwölfter. Die Leverkusenerin Alexandra Ndolo als EM-Zweite des Vorjahres unterlag unter den Top 16 der polnischen WM-Zweiten Ewa Nelip mit 9:15. Als Elfte war die 31-Jährige Beste des deutschen Degenquartetts.

Enttäuschend verlief der Säbelwettbewerb für den Olympia-Achten Matyas Szabo und seinen Dormagener Vereinskollegen Richard Hübers. Szabo belegte nach einem 6:15 gegen den Italiener Luigi Samele Platz 19. Hübers verlor bereits im Feld der besten 64 mit 13:15 gegen Andrej Jagodka aus der Ukraine und kam nicht über Rang 37 hinaus.

Die deutsche Degen-Meisterin Beate Christmann vom FC Tauberbischofsheim schied unter den besten 32 mit 7:15 gegen Russlands Titelverteidigerin Violetta Kolobowa aus und belegte Rang 20. Monika Sozanska aus Offenbach wurde 40., die Leverkusenerin Ricarda Multerer beendete das Turnier an Position 45. Ressel: «Die Ergebnisse entsprechen den momentanen Saisonleistungen.»

Veranstalter-Homepage/Englisch

Homepage des Deutschen Fechter-Bundes

Deutsches Aufgebot

Live-Resultate

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-radioline-sport Mon, 18 Jun 2018 19:53:12 +0200
Angeklagter im Kandel-Mordprozess bekundet Reue https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/prozess-um-mord-an-15-jaehriger-mia-in-kandel-beginnt-1/ Landau (dpa) - Nach dem tödlichen Messerangriff auf die 15-jährige Mia in Kandel hat ihr angeklagter Ex-Freund vor Gericht Reue bekundet.

Das sagte sein Anwalt Maximilian Endler zu Beginn des nicht öffentlichen Prozesses vor dem Landgericht Landau. Sein Mandant Abdul B. habe sich ausführlich zu seiner Person und kurz zur Sache eingelassen. Zudem seien erste Zeugen gehört worden. Auch der für das Altersgutachten zuständige Sachverständige wurde Endler zufolge ausführlich gehört. Das Alter spielt eine große Rolle in dem Verfahren - für das Strafmaß.

Die Staatsanwaltschaft wirft Abdul D. Mord vor. Sie sieht laut Gerichtssprecher Robert Schelp die Mordmerkmale der Heimtücke und der niedrigen Beweggründe erfüllt - in diesem Fall Eifersucht und Rache. Der vermutlich aus Afghanistan stammende Ex-Freund Mias soll laut Anklage am 27. Dezember 2017 am Kandeler Bahnhof beobachtet haben, wie die 15-Jährige mit zwei anderen Jugendlichen aus einem Bus stieg. Er soll der Gruppe in einen Supermarkt gefolgt sein und dort zwei Messer gekauft haben, eines mit einer Klinge von mehr als 20 Zentimetern Länge. In einem Drogeriemarkt stach er laut Anklage dann unvermittelt auf Mia ein - insgesamt sieben Mal. Ein Stich traf das Herz des Opfers und war tödlich.

Mia hatte sich dem Gericht zufolge rund einen Monat vor der Tat von Abdul D. getrennt. Schon vor der Tat sah sie sich genötigt und zeigte ihn an, wenig später tat dies auch Mias Vater. Gerichtssprecher Schelp sagte, es gebe die Vermutung, dass der Angeklagte aufgrund seiner kulturellen Herkunft eine übersteigerte Eifersucht und Rachegedanken gehabt habe.

Der Prozessauftakt verzögerte sich zunächst, weil der Verteidiger den Austausch des Dolmetschers beantragte. Dieser habe unzureichend übersetzt, sagte Endler. Seinem Antrag sei stattgegeben worden, am Mittag wurde der Prozess dann mit einem neuen Dolmetscher fortgesetzt - er dauerte bis zum Abend.

Der Verteidiger betonte, sein Mandant sei in schlechter Verfassung. Gegen ihn habe es Morddrohungen und Übergriffe von Mithäftlingen im Gefängnis gegeben. Der Asylantrag des Angeklagten ist mittlerweile abgelehnt worden. Nebenkläger in dem Verfahren sind Mias Eltern. Diese erschienen Endler zufolge vor Gericht.

Von zentraler Bedeutung wird auch im weiteren Verlauf des Prozesses die Altersfrage sein. Auch Gutachten hatten das exakte Alter von Abdul D. nicht klären können, demnach liegt es zwischen 17 Jahren und sechs Monaten sowie 20 Jahren. Weil nicht zweifelsfrei sicher ist, ob Abdul D. schon 18 ist, wird nicht-öffentlich nach Jugendstrafrecht verhandelt. Verteidiger Endler sagte, er halte das Altersgutachten in weiten Teilen für nicht nachvollziehbar. Das habe sich auch nach der Anhörung des Sachverständigen am Montag vor Gericht nicht geändert.

Sollte sich im Verlauf des Verfahrens doch noch feststellen lassen, dass Abdul D. schon volljährig ist, muss der Prozess Schelp zufolge zwingend öffentlich werden. Dann könnte es sein, dass bis dahin nicht-öffentlich absolvierte Teile wiederholt werden müssen.

Wäre Abdul D. über 18 und somit bis 21 juristisch ein Heranwachsender, wäre Schelp zufolge seine «sittliche Reife» entscheidend dafür, ob er nach Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden kann. Daher sitze während des gesamten Verfahrens ein Psychiater mit im Saal. Nach Jugendstrafrecht drohen Abdul D. maximal zehn Jahre Haft, nach Erwachsenenstrafrecht lebenslang.

Begleitet wurde der Prozessauftakt von hohen Sicherheitsmaßnahmen. So war etwa die Straße neben dem Gericht abgesperrt, die Fenster des Gerichtssaals waren mit Vorhängen verdeckt. Nach Angaben des Sprechers des Polizeipräsidiums Rheinpfalz blieb es bis zum Abend ruhig in Landau.

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Landau (dpa) - Nach dem tödlichen Messerangriff auf die 15-jährige Mia in Kandel hat ihr angeklagter Ex-Freund vor Gericht Reue bekundet.

Das sagte sein Anwalt Maximilian Endler zu Beginn des nicht öffentlichen Prozesses vor dem Landgericht Landau. Sein Mandant Abdul B. habe sich ausführlich zu seiner Person und kurz zur Sache eingelassen. Zudem seien erste Zeugen gehört worden. Auch der für das Altersgutachten zuständige Sachverständige wurde Endler zufolge ausführlich gehört. Das Alter spielt eine große Rolle in dem Verfahren - für das Strafmaß.

Die Staatsanwaltschaft wirft Abdul D. Mord vor. Sie sieht laut Gerichtssprecher Robert Schelp die Mordmerkmale der Heimtücke und der niedrigen Beweggründe erfüllt - in diesem Fall Eifersucht und Rache. Der vermutlich aus Afghanistan stammende Ex-Freund Mias soll laut Anklage am 27. Dezember 2017 am Kandeler Bahnhof beobachtet haben, wie die 15-Jährige mit zwei anderen Jugendlichen aus einem Bus stieg. Er soll der Gruppe in einen Supermarkt gefolgt sein und dort zwei Messer gekauft haben, eines mit einer Klinge von mehr als 20 Zentimetern Länge. In einem Drogeriemarkt stach er laut Anklage dann unvermittelt auf Mia ein - insgesamt sieben Mal. Ein Stich traf das Herz des Opfers und war tödlich.

Mia hatte sich dem Gericht zufolge rund einen Monat vor der Tat von Abdul D. getrennt. Schon vor der Tat sah sie sich genötigt und zeigte ihn an, wenig später tat dies auch Mias Vater. Gerichtssprecher Schelp sagte, es gebe die Vermutung, dass der Angeklagte aufgrund seiner kulturellen Herkunft eine übersteigerte Eifersucht und Rachegedanken gehabt habe.

Der Prozessauftakt verzögerte sich zunächst, weil der Verteidiger den Austausch des Dolmetschers beantragte. Dieser habe unzureichend übersetzt, sagte Endler. Seinem Antrag sei stattgegeben worden, am Mittag wurde der Prozess dann mit einem neuen Dolmetscher fortgesetzt - er dauerte bis zum Abend.

Der Verteidiger betonte, sein Mandant sei in schlechter Verfassung. Gegen ihn habe es Morddrohungen und Übergriffe von Mithäftlingen im Gefängnis gegeben. Der Asylantrag des Angeklagten ist mittlerweile abgelehnt worden. Nebenkläger in dem Verfahren sind Mias Eltern. Diese erschienen Endler zufolge vor Gericht.

Von zentraler Bedeutung wird auch im weiteren Verlauf des Prozesses die Altersfrage sein. Auch Gutachten hatten das exakte Alter von Abdul D. nicht klären können, demnach liegt es zwischen 17 Jahren und sechs Monaten sowie 20 Jahren. Weil nicht zweifelsfrei sicher ist, ob Abdul D. schon 18 ist, wird nicht-öffentlich nach Jugendstrafrecht verhandelt. Verteidiger Endler sagte, er halte das Altersgutachten in weiten Teilen für nicht nachvollziehbar. Das habe sich auch nach der Anhörung des Sachverständigen am Montag vor Gericht nicht geändert.

Sollte sich im Verlauf des Verfahrens doch noch feststellen lassen, dass Abdul D. schon volljährig ist, muss der Prozess Schelp zufolge zwingend öffentlich werden. Dann könnte es sein, dass bis dahin nicht-öffentlich absolvierte Teile wiederholt werden müssen.

Wäre Abdul D. über 18 und somit bis 21 juristisch ein Heranwachsender, wäre Schelp zufolge seine «sittliche Reife» entscheidend dafür, ob er nach Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden kann. Daher sitze während des gesamten Verfahrens ein Psychiater mit im Saal. Nach Jugendstrafrecht drohen Abdul D. maximal zehn Jahre Haft, nach Erwachsenenstrafrecht lebenslang.

Begleitet wurde der Prozessauftakt von hohen Sicherheitsmaßnahmen. So war etwa die Straße neben dem Gericht abgesperrt, die Fenster des Gerichtssaals waren mit Vorhängen verdeckt. Nach Angaben des Sprechers des Polizeipräsidiums Rheinpfalz blieb es bis zum Abend ruhig in Landau.

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-radioline-panorama Mon, 18 Jun 2018 19:48:38 +0200
Obdachlosenzeitung «Strassenfeger» steht vor dem Aus https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/obdachlosenzeitung-strassenfeger-steht-vor-dem-aus/ Berlin (dpa) - Die Berliner Obdachlosenzeitung «Strassenfeger» steht vor dem Aus. «Wir sind vom Träger darüber informiert worden, dass die Zeitung eingestellt werden soll», sagte eine Sprecherin der Sozialsenatsverwaltung. Nach Berichten von «Berliner Kurier» und «B.Z» sollen Auflagenschwund und finanzielle Engpässe die Gründe für das Ende der Obdachlosenzeitung sein. Der herausgebende Verein Strassenfeger äußerte sich zunächst nicht offiziell. In Berlin wird neben dem «Strassenfeger» auch die Zeitung «Motz» von Obdachlosen angeboten. Beide widmen sich Themen wie Armut und Wohnungsnot.

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Berlin (dpa) - Die Berliner Obdachlosenzeitung «Strassenfeger» steht vor dem Aus. «Wir sind vom Träger darüber informiert worden, dass die Zeitung eingestellt werden soll», sagte eine Sprecherin der Sozialsenatsverwaltung. Nach Berichten von «Berliner Kurier» und «B.Z» sollen Auflagenschwund und finanzielle Engpässe die Gründe für das Ende der Obdachlosenzeitung sein. Der herausgebende Verein Strassenfeger äußerte sich zunächst nicht offiziell. In Berlin wird neben dem «Strassenfeger» auch die Zeitung «Motz» von Obdachlosen angeboten. Beide widmen sich Themen wie Armut und Wohnungsnot.

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-radioline-schlaglichter Mon, 18 Jun 2018 19:46:54 +0200
Merkel bekommt zwei Wochen Gnadenfrist im Asylstreit https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/merkel-bekommt-zwei-wochen-gnadenfrist-im-asylstreit/ Berlin (dpa) - In der am Asyl-Streit entbrannten Regierungskrise hat die CSU Kanzlerin Angela Merkel eine Zwei-Wochen-Frist zugebilligt. Merkel bekräftigte, sie setze auf bilaterale Abkommen mit anderen EU-Staaten, damit diese dort registrierte Asylbewerber freiwillig zurücknehmen. Innenminister Horst Seehofer will ansonsten solche Asylbewerber direkt an der Grenze abweisen lassen. Sollte Merkel bis zum EU-Gipfel Ende Juni keinen Erfolg haben, werde er im nationalen Alleingang Zurückweisungen anordnen. Merkel drohte für den Fall indirekt mit seiner Entlassung - das wäre das Ende der Koalition.

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Berlin (dpa) - In der am Asyl-Streit entbrannten Regierungskrise hat die CSU Kanzlerin Angela Merkel eine Zwei-Wochen-Frist zugebilligt. Merkel bekräftigte, sie setze auf bilaterale Abkommen mit anderen EU-Staaten, damit diese dort registrierte Asylbewerber freiwillig zurücknehmen. Innenminister Horst Seehofer will ansonsten solche Asylbewerber direkt an der Grenze abweisen lassen. Sollte Merkel bis zum EU-Gipfel Ende Juni keinen Erfolg haben, werde er im nationalen Alleingang Zurückweisungen anordnen. Merkel drohte für den Fall indirekt mit seiner Entlassung - das wäre das Ende der Koalition.

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-radioline-schlaglichter Mon, 18 Jun 2018 19:45:19 +0200
Belgien siegt nach Startproblemen gegen Panama souverän https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/belgien-nach-startschwierigkeiten-gegen-panama-souveraen/ Sotschi (dpa) - Belgiens goldene Fußball-Generation ließ sich kurz von den eigenen Fans für das zumindest am Ende souveräne 3:0 (0:0) zum WM-Auftakt feiern, die Aufmerksamkeit nach dem Abpfiff in Sotschi gehörte aber dem krassen Außenseiter Panama.

Die völlig erschöpften WM-Neulinge wurden im Anschluss an die klare Niederlage noch einmal lautstark von ihren Tausenden Fans bejubelt. Dries Mertens (47. Minute) und Romelu Lukaku (69./75.) sorgten vor 43 257 Zuschauern nach einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung zugunsten Belgiens. Zuvor hatten sich Kevin De Bruyne, Eden Hazard und Co. überraschend schwer getan. Das vom Kolumbianer Hernan Dario Gomez trainierte Panama verkaufte sich beim Debüt in Gruppe G zumindest eine Stunde lang teuer und muss nun noch gegen Tunesien und England bestehen.

«Das erste Spiel ist immer am schwierigsten. Du musst deinen Job machen und nur gewinnen. Das haben wir am Ende gut gemacht», sagte der ehemalige Wolfsburger De Bruyne in der ARD und freute sich über «drei schöne Tore». Der Druck habe sein Team zum Turnierstart nicht gehemmt: «Druck hast du überall, das haben hier alle. Aber du musst ruhig bleiben.»

Während die Belgier im Olympiastadion an den Schwarzmeerküste schnell die Kontrolle über das Spiel übernahmen, feierten Tausende Fans aus Panama jeden Ballkontakt der eigenen Mannschaft und sangen immer wieder lauthals «Vamos, vamos Panama!». Nur vier Millionen Einwohner hat der zentralamerikanische Staat, fast alle dürften mit den Canaleros mitgefiebert haben. Wenig überraschend verteidigte Panama, der 55. der FIFA-Weltrangliste, gegen das drittplatzierte Belgien über 90 Minuten mit der gesamten Mannschaft in der eigenen Hälfte.

Angetrieben vom früheren Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne hatten die Belgier von Coach Roberto Martinez durch Yannick Carrasco (6.), Mertens (7./40.) und Hazard (12./38.) früh gute Chancen, doch es mangelte an der nötigen Präzision. Die Roten Teufel zeigten dabei im Spielaufbau Schwächen und versuchten es immer wieder vor allem über die rechte Seite. Im Zentrum stand Panama lange sicher und bot Belgien, das bei der WM 2014 genau wie bei der EM 2016 im Viertelfinale ausgeschieden war, keinerlei Raum zur Entfaltung.

Vor dem Tor strahlte Panama fast nie echte Gefahr aus, doch auch die starke belgische Offensive mit De Bruyne (Manchester City), Hazard (FC Chelsea) und Lukaku (Manchester United) kam bis zur Pause zu keinem Treffer. Das änderte sich erst, als Mertens vom SSC Neapel nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff per Volleyschuss aus spitzem Winkel unhaltbar ins lange Eck traf. Panamas einzige Großchance bot sich Michael Murillo, der nach einem Abwehrfehler Belgiens frei vor dem Tor stand, doch an Keeper Thibaut Courtois scheiterte (53.).

Nach einer guten Stunde drehte Belgien merklich auf und sorgte gegen die in der Abwehr zunehmend überforderten Mittelamerikaner für die Entscheidung. Der 25 Jahre alte Lukaku traf erst aus kurzer Distanz per Kopf und legte anschließend mit einem Lupfer nach. Damit bleibt es bei Panamas schwarzer Serie. In nun zehn Begegnungen konnten sie nie gegen eine Mannschaft aus Europa gewinnen.

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Sotschi (dpa) - Belgiens goldene Fußball-Generation ließ sich kurz von den eigenen Fans für das zumindest am Ende souveräne 3:0 (0:0) zum WM-Auftakt feiern, die Aufmerksamkeit nach dem Abpfiff in Sotschi gehörte aber dem krassen Außenseiter Panama.

Die völlig erschöpften WM-Neulinge wurden im Anschluss an die klare Niederlage noch einmal lautstark von ihren Tausenden Fans bejubelt. Dries Mertens (47. Minute) und Romelu Lukaku (69./75.) sorgten vor 43 257 Zuschauern nach einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung zugunsten Belgiens. Zuvor hatten sich Kevin De Bruyne, Eden Hazard und Co. überraschend schwer getan. Das vom Kolumbianer Hernan Dario Gomez trainierte Panama verkaufte sich beim Debüt in Gruppe G zumindest eine Stunde lang teuer und muss nun noch gegen Tunesien und England bestehen.

«Das erste Spiel ist immer am schwierigsten. Du musst deinen Job machen und nur gewinnen. Das haben wir am Ende gut gemacht», sagte der ehemalige Wolfsburger De Bruyne in der ARD und freute sich über «drei schöne Tore». Der Druck habe sein Team zum Turnierstart nicht gehemmt: «Druck hast du überall, das haben hier alle. Aber du musst ruhig bleiben.»

Während die Belgier im Olympiastadion an den Schwarzmeerküste schnell die Kontrolle über das Spiel übernahmen, feierten Tausende Fans aus Panama jeden Ballkontakt der eigenen Mannschaft und sangen immer wieder lauthals «Vamos, vamos Panama!». Nur vier Millionen Einwohner hat der zentralamerikanische Staat, fast alle dürften mit den Canaleros mitgefiebert haben. Wenig überraschend verteidigte Panama, der 55. der FIFA-Weltrangliste, gegen das drittplatzierte Belgien über 90 Minuten mit der gesamten Mannschaft in der eigenen Hälfte.

Angetrieben vom früheren Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne hatten die Belgier von Coach Roberto Martinez durch Yannick Carrasco (6.), Mertens (7./40.) und Hazard (12./38.) früh gute Chancen, doch es mangelte an der nötigen Präzision. Die Roten Teufel zeigten dabei im Spielaufbau Schwächen und versuchten es immer wieder vor allem über die rechte Seite. Im Zentrum stand Panama lange sicher und bot Belgien, das bei der WM 2014 genau wie bei der EM 2016 im Viertelfinale ausgeschieden war, keinerlei Raum zur Entfaltung.

Vor dem Tor strahlte Panama fast nie echte Gefahr aus, doch auch die starke belgische Offensive mit De Bruyne (Manchester City), Hazard (FC Chelsea) und Lukaku (Manchester United) kam bis zur Pause zu keinem Treffer. Das änderte sich erst, als Mertens vom SSC Neapel nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff per Volleyschuss aus spitzem Winkel unhaltbar ins lange Eck traf. Panamas einzige Großchance bot sich Michael Murillo, der nach einem Abwehrfehler Belgiens frei vor dem Tor stand, doch an Keeper Thibaut Courtois scheiterte (53.).

Nach einer guten Stunde drehte Belgien merklich auf und sorgte gegen die in der Abwehr zunehmend überforderten Mittelamerikaner für die Entscheidung. Der 25 Jahre alte Lukaku traf erst aus kurzer Distanz per Kopf und legte anschließend mit einem Lupfer nach. Damit bleibt es bei Panamas schwarzer Serie. In nun zehn Begegnungen konnten sie nie gegen eine Mannschaft aus Europa gewinnen.

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-radioline-sport Mon, 18 Jun 2018 19:25:05 +0200
WM: Belgien mit 3:0-Sieg gegen Außenseiter Panama https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/wm-belgien-mit-30-sieg-gegen-aussenseiter-panama/ Sotschi (dpa) - Titel-Mitfavorit Belgien hat einen souveränen WM-Auftaktsieg gegen den krassen Außenseiter Panama gefeiert. Nach einer torlosen ersten Halbzeit und einigen Anfangsschwierigkeiten setzten sich die Belgier in Sotschi gegen den Turnier-Neuling aus Zentralamerika noch verdient mit 3:0 durch. Panama wehrte sich bei seinem WM-Debüt tapfer und trifft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland nun in Gruppe G noch auf Tunesien und England.

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Sotschi (dpa) - Titel-Mitfavorit Belgien hat einen souveränen WM-Auftaktsieg gegen den krassen Außenseiter Panama gefeiert. Nach einer torlosen ersten Halbzeit und einigen Anfangsschwierigkeiten setzten sich die Belgier in Sotschi gegen den Turnier-Neuling aus Zentralamerika noch verdient mit 3:0 durch. Panama wehrte sich bei seinem WM-Debüt tapfer und trifft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland nun in Gruppe G noch auf Tunesien und England.

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-radioline-schlaglichter Mon, 18 Jun 2018 18:58:34 +0200
Medien: Leno wechselt zu Arsenal https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/medien-leno-wechselt-zu-arsenal/ Leverkusen (dpa) - Der Wechsel von Nationalmannschafts-Torwart Bernd Leno von Bayer Leverkusen zum FC Arsenal ist offenbar perfekt. Nach übereinstimmenden Informationen von «Kicker» und «Sport Bild» soll der Keeper morgen nach dem Medizincheck bei den Gunners vorgestellt werden. Er soll dort einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Der FC Arsenal spielt als Sechster der Premier League in der kommenden Saison in der Europa League. An dem 26-Jährigen sollen auch Atletico Madrid und der SSC Neapel interessiert gewesen sein, Leno selbst hatte einen Wechsel nach London aber stets präferiert.

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Leverkusen (dpa) - Der Wechsel von Nationalmannschafts-Torwart Bernd Leno von Bayer Leverkusen zum FC Arsenal ist offenbar perfekt. Nach übereinstimmenden Informationen von «Kicker» und «Sport Bild» soll der Keeper morgen nach dem Medizincheck bei den Gunners vorgestellt werden. Er soll dort einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Der FC Arsenal spielt als Sechster der Premier League in der kommenden Saison in der Europa League. An dem 26-Jährigen sollen auch Atletico Madrid und der SSC Neapel interessiert gewesen sein, Leno selbst hatte einen Wechsel nach London aber stets präferiert.

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-radioline-schlaglichter Mon, 18 Jun 2018 18:47:19 +0200