Hellweg Radio https://www.hellwegradio.de/ de Hellweg Radio https://www.hellwegradio.de/fileadmin/default/templates/img/logo_hellweg.png https://www.hellwegradio.de/ 150 128 TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 12 Nov 2018 20:45:03 +0100 Conte eröffnet Libyen-Konferenz in Italien https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/conte-eroeffnet-libyen-konferenz-in-italien/ Palermo (dpa) - Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat die Libyen-Konferenz im sizilianischen Palermo eröffnet. Die Konferenz solle dazu beitragen, dass die «bewaffneten Auseinandersetzungen enden und dass Libyen auf einen Weg der Stabilisierung gebracht wird», sagte Conte in einer Video-Botschaft auf Twitter, bevor er die Teilnehmer willkommen hieß. Seinen Angaben zufolge nehmen neben Vertretern der rivalisierenden Parteien in dem nordafrikanischen Land zehn Staatschefs und die Außenminister von 20 Ländern teil.

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Palermo (dpa) - Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat die Libyen-Konferenz im sizilianischen Palermo eröffnet. Die Konferenz solle dazu beitragen, dass die «bewaffneten Auseinandersetzungen enden und dass Libyen auf einen Weg der Stabilisierung gebracht wird», sagte Conte in einer Video-Botschaft auf Twitter, bevor er die Teilnehmer willkommen hieß. Seinen Angaben zufolge nehmen neben Vertretern der rivalisierenden Parteien in dem nordafrikanischen Land zehn Staatschefs und die Außenminister von 20 Ländern teil.

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-radioline-schlaglichter Mon, 12 Nov 2018 20:45:03 +0100
Löw will Weihnachtsruhe retten - Keine Schwemme an Jungstars https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/loew-versammelt-dfb-team-in-leipzig-1/ Leipzig (dpa) - Joachim Löw hatte keine Zeit zu verlieren. Mehr als zwei Stunden vor seinen Spielern traf der Bundestrainer im Teamhotel in Leipzig ein, um die Vorbereitung auf den Jahresabschluss mit den Länderspielen gegen Russland und die Niederlande zu starten.

Nur nicht wieder neue Diskussionen um seinen zaghaften Erneuerungskurs oder sogar seine Zukunft als Bundestrainer! Löw will zum Abschluss eines total verkorksten Jahres mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zumindest den Festtagsfrieden retten.

Sechs Niederlagen stehen neben dem blamablen Vorrunden-Aus bei der WM 2018 bereits zu Buche. So viele Pleiten gab es in 111 Jahren Länderspielgeschichte des DFB in zwölf Monaten noch nie. Und jetzt kreuzt noch das aufschreckende Wort Abstieg den Löw-Orbit.

Löw kennt die Ungeduld der Fans, die für das Testspiel am Donnerstag (20.45 Uhr) in Leipzig gegen Russland und das Abstiegsendspiel in der Nations League vier Tage später in Gelsenkirchen gegen Holland nur zögerlich nach den jahrelang begehrten Stadion-Tickets greifen. «Ich weiß, dass einige einen ganz radikalen Schnitt einfordern», sagte der Bundestrainer der Deutschen Presse-Agentur. Ab Dienstag muss Löw in Leipzig mit seinem Personal einen Plan einstudieren, der wie zuletzt in Paris erst einmal für weitere Schadensbegrenzung sorgt.

Erstaunt hatte der 58-Jährige im Oktober zur Kenntnis genommen, dass sogar schon über mögliche Nachfolger in seinem Job diskutiert wurde. Da verlor sein Team 0:3 in Amsterdam gegen Oranje. «Man kann nicht auf Knopfdruck eine neue Mannschaft aus dem Boden stampfen, die sofort funktioniert», sagte Löw jetzt vor dem letzten Spiele-Doppelpack 2018. Am Abend traf der Kader im Teamhotel «The Westin» nahe des Leipziger Hauptbahnhofs zur letzten Jahres-Mission zusammen.

Julian Draxler sagte wegen eines Trauerfalls in der Familie für das Russland-Spiel ab und wird wohl wie Toni Kroos für das Holland-Spiel später anreisen. Der Schalker Mark Uth musste wegen einer schweren Muskelverletzung komplett absagen. Auf eine Nachnominierung verzichtet Löw, wie er betonte.

Auch nach der jüngsten 1:2-Niederlage bei Weltmeister Frankreich, als der angeschlagene Bundestrainer erst in der Not die aufstrebende Jugendfraktion um Leroy Sané und Serge Gnabry in die Startelf stellte und zumindest mit einem starken Auftritt belohnt wurde, bleibt Löw beim vorsichtigen Umbruch. Nur mit dem Verzicht auf Ex-Weltmeister Jérôme Boateng deutete er neuen Konkurrenzkampf an. «Im aktuellen Kader stehen viele junge Spieler mit Zukunftspotenzial», sagte Löw, wies aber darauf hin: «Die Jungen werden noch ein bisschen brauchen.» Boateng sei «nach wie vor unser Spieler», sagte Löw.

Schon vor der letztlich desaströsen WM in Russland sei ihm klar gewesen, «dass es Veränderungen geben muss - unabhängig vom Ergebnis. Aber das Ganze ist immer ein Prozess bei der Nationalmannschaft», betonte Löw. Und es brauche «auch einen guten Mix zwischen gewisser Erfahrung und jugendlicher Frische, wenn man erfolgreich sein will».

Der Weltmeister-Coach von 2014 zögert weiter. Dabei hatte er selbst 2010 bei der WM in Südafrika den damals völlig überraschenden Trend geprägt, dass jugendliche Frische die Routine von gestandenen Nationalspielern schlägt. Damals beförderte Löw eine ganze Jugendabteilung um Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Sami Khedira und Mesut Özil kurzerhand zu WM-Stammkräften und sein Team stürmte mit einem herzerfrischen Stil bis auf Platz drei.

«Da hatte man das Gefühl, sieben oder acht U21-Europameister sind direkt in der Lage, sich relativ schnell oben auf höchstem Niveau zu etablieren. Diese Schwemme von guten Spielern haben wir im Moment nicht», sagte Löw acht Jahre später. Junge deutsche Ausnahmespieler gebe es «aktuell nicht in dem Umfang wie 2009, das stimmt».

Die erste Priorität legt Löw auf die nächste EM in zwei Jahren, nicht auf die Nations League. Da hat Deutschland als Gruppenletzter den Verbleib in der Liga A derzeit ohnehin selbst nicht mehr in der Hand. Gewinnt Holland am Freitag gegen Frankreich, ist schon alles vorbei. Ansonsten könnte sich das DFB-Team in der Schalke-Arena noch retten.

2019 soll es dann mutiger weitergehen. «Mit Beginn der EM-Qualifikation, die über ein Jahr läuft, ist uns schon klar, dass wir möglichst vielen jungen Spielern Raum schaffen müssen, sich zu entwickeln für das Turnier 2020», erklärte Löw. Dann muss die neue Generation auch Schlüsselrollen im Team übernehmen.

«Auch einige herausragende Spieler wie Philipp Lahm, Per Mertesacker oder Bastian Schweinsteiger konnten erst im Laufe ihrer Karriere Führungsrollen übernehmen. Sie haben auch einige Jahre und zwei, drei Turniere gebraucht, bis sie in der Lage waren, Führungsarbeit zu übernehmen», erinnerte Löw.

Junge Spieler wie Timo Werner, Leroy Sané, Julian Brandt oder Joshua Kimmich hätten gute Voraussetzungen, bemerkte der DFB-Chefcoach: «Aber man sollte ihnen auch ein wenig Zeit geben zu reifen und Geduld haben. Mit 22, 23, 24 Jahren ist das nicht so einfach.» Am weitesten, «was die Reife betrifft, ist Jo Kimmich», sagte Löw.

Bei den jugendlichen Anhängern steht die neue Generation der Nationalspieler schon jetzt hoch in der Gunst. Der DFB demonstriert am Dienstag mit der offiziellen Pressekonferenz in einer Leipziger Schule und dem Besuch bei drei Amateurvereinen Fannähe.

Sportliche Leitung der Nationalmannschaft

Terminplan Nationalmannschaft

Spielplan Nationalmannschaft

Team hinter dem Team

Daten und Fakten zu Löw

Spielbilanz der deutschen Mannschaft gegen 91 Gegner

FIFA-Weltrangliste

Alle Infos zur Nations League

DFB-Kader

Spielplan und Tabelle der deutschen Nations-League-Gruppe

Gesamtspielplan Nations League

Statistiken zur Nations League

Die Bundestrainer und ihre Bilanzen

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Leipzig (dpa) - Joachim Löw hatte keine Zeit zu verlieren. Mehr als zwei Stunden vor seinen Spielern traf der Bundestrainer im Teamhotel in Leipzig ein, um die Vorbereitung auf den Jahresabschluss mit den Länderspielen gegen Russland und die Niederlande zu starten.

Nur nicht wieder neue Diskussionen um seinen zaghaften Erneuerungskurs oder sogar seine Zukunft als Bundestrainer! Löw will zum Abschluss eines total verkorksten Jahres mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zumindest den Festtagsfrieden retten.

Sechs Niederlagen stehen neben dem blamablen Vorrunden-Aus bei der WM 2018 bereits zu Buche. So viele Pleiten gab es in 111 Jahren Länderspielgeschichte des DFB in zwölf Monaten noch nie. Und jetzt kreuzt noch das aufschreckende Wort Abstieg den Löw-Orbit.

Löw kennt die Ungeduld der Fans, die für das Testspiel am Donnerstag (20.45 Uhr) in Leipzig gegen Russland und das Abstiegsendspiel in der Nations League vier Tage später in Gelsenkirchen gegen Holland nur zögerlich nach den jahrelang begehrten Stadion-Tickets greifen. «Ich weiß, dass einige einen ganz radikalen Schnitt einfordern», sagte der Bundestrainer der Deutschen Presse-Agentur. Ab Dienstag muss Löw in Leipzig mit seinem Personal einen Plan einstudieren, der wie zuletzt in Paris erst einmal für weitere Schadensbegrenzung sorgt.

Erstaunt hatte der 58-Jährige im Oktober zur Kenntnis genommen, dass sogar schon über mögliche Nachfolger in seinem Job diskutiert wurde. Da verlor sein Team 0:3 in Amsterdam gegen Oranje. «Man kann nicht auf Knopfdruck eine neue Mannschaft aus dem Boden stampfen, die sofort funktioniert», sagte Löw jetzt vor dem letzten Spiele-Doppelpack 2018. Am Abend traf der Kader im Teamhotel «The Westin» nahe des Leipziger Hauptbahnhofs zur letzten Jahres-Mission zusammen.

Julian Draxler sagte wegen eines Trauerfalls in der Familie für das Russland-Spiel ab und wird wohl wie Toni Kroos für das Holland-Spiel später anreisen. Der Schalker Mark Uth musste wegen einer schweren Muskelverletzung komplett absagen. Auf eine Nachnominierung verzichtet Löw, wie er betonte.

Auch nach der jüngsten 1:2-Niederlage bei Weltmeister Frankreich, als der angeschlagene Bundestrainer erst in der Not die aufstrebende Jugendfraktion um Leroy Sané und Serge Gnabry in die Startelf stellte und zumindest mit einem starken Auftritt belohnt wurde, bleibt Löw beim vorsichtigen Umbruch. Nur mit dem Verzicht auf Ex-Weltmeister Jérôme Boateng deutete er neuen Konkurrenzkampf an. «Im aktuellen Kader stehen viele junge Spieler mit Zukunftspotenzial», sagte Löw, wies aber darauf hin: «Die Jungen werden noch ein bisschen brauchen.» Boateng sei «nach wie vor unser Spieler», sagte Löw.

Schon vor der letztlich desaströsen WM in Russland sei ihm klar gewesen, «dass es Veränderungen geben muss - unabhängig vom Ergebnis. Aber das Ganze ist immer ein Prozess bei der Nationalmannschaft», betonte Löw. Und es brauche «auch einen guten Mix zwischen gewisser Erfahrung und jugendlicher Frische, wenn man erfolgreich sein will».

Der Weltmeister-Coach von 2014 zögert weiter. Dabei hatte er selbst 2010 bei der WM in Südafrika den damals völlig überraschenden Trend geprägt, dass jugendliche Frische die Routine von gestandenen Nationalspielern schlägt. Damals beförderte Löw eine ganze Jugendabteilung um Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Sami Khedira und Mesut Özil kurzerhand zu WM-Stammkräften und sein Team stürmte mit einem herzerfrischen Stil bis auf Platz drei.

«Da hatte man das Gefühl, sieben oder acht U21-Europameister sind direkt in der Lage, sich relativ schnell oben auf höchstem Niveau zu etablieren. Diese Schwemme von guten Spielern haben wir im Moment nicht», sagte Löw acht Jahre später. Junge deutsche Ausnahmespieler gebe es «aktuell nicht in dem Umfang wie 2009, das stimmt».

Die erste Priorität legt Löw auf die nächste EM in zwei Jahren, nicht auf die Nations League. Da hat Deutschland als Gruppenletzter den Verbleib in der Liga A derzeit ohnehin selbst nicht mehr in der Hand. Gewinnt Holland am Freitag gegen Frankreich, ist schon alles vorbei. Ansonsten könnte sich das DFB-Team in der Schalke-Arena noch retten.

2019 soll es dann mutiger weitergehen. «Mit Beginn der EM-Qualifikation, die über ein Jahr läuft, ist uns schon klar, dass wir möglichst vielen jungen Spielern Raum schaffen müssen, sich zu entwickeln für das Turnier 2020», erklärte Löw. Dann muss die neue Generation auch Schlüsselrollen im Team übernehmen.

«Auch einige herausragende Spieler wie Philipp Lahm, Per Mertesacker oder Bastian Schweinsteiger konnten erst im Laufe ihrer Karriere Führungsrollen übernehmen. Sie haben auch einige Jahre und zwei, drei Turniere gebraucht, bis sie in der Lage waren, Führungsarbeit zu übernehmen», erinnerte Löw.

Junge Spieler wie Timo Werner, Leroy Sané, Julian Brandt oder Joshua Kimmich hätten gute Voraussetzungen, bemerkte der DFB-Chefcoach: «Aber man sollte ihnen auch ein wenig Zeit geben zu reifen und Geduld haben. Mit 22, 23, 24 Jahren ist das nicht so einfach.» Am weitesten, «was die Reife betrifft, ist Jo Kimmich», sagte Löw.

Bei den jugendlichen Anhängern steht die neue Generation der Nationalspieler schon jetzt hoch in der Gunst. Der DFB demonstriert am Dienstag mit der offiziellen Pressekonferenz in einer Leipziger Schule und dem Besuch bei drei Amateurvereinen Fannähe.

Sportliche Leitung der Nationalmannschaft

Terminplan Nationalmannschaft

Spielplan Nationalmannschaft

Team hinter dem Team

Daten und Fakten zu Löw

Spielbilanz der deutschen Mannschaft gegen 91 Gegner

FIFA-Weltrangliste

Alle Infos zur Nations League

DFB-Kader

Spielplan und Tabelle der deutschen Nations-League-Gruppe

Gesamtspielplan Nations League

Statistiken zur Nations League

Die Bundestrainer und ihre Bilanzen

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-radioline-sport Mon, 12 Nov 2018 20:37:35 +0100
Real Madrid bestätigt Argentinier Solari als neuen Coach https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/real-madrid-bestaetigt-argentinier-solari-als-neuen-coach/ Madrid (dpa) - Die Trainerfrage beim spanischen Rekordmeister Real Madrid ist geklärt: Der Club hat Interimscoach Santiago Solari nach vier Siegen in Folge zum neuen Mann an der Seitenlinie erklärt, wie Kreise aus dem Club am Abend der dpa bestätigten. Nach Informationen der Sportzeitung «Mundo Deportivo» soll der Club beim spanischen Verband RFEF bereits die dafür nötigen Unterlagen eingereicht haben. Der 42-jährige Argentinier hatte den Posten Ende Oktober kommissarisch übernommen, nachdem Ex-Nationaltrainer Julen Lopetegui nach einer Pleitenserie entlassen worden war.

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Madrid (dpa) - Die Trainerfrage beim spanischen Rekordmeister Real Madrid ist geklärt: Der Club hat Interimscoach Santiago Solari nach vier Siegen in Folge zum neuen Mann an der Seitenlinie erklärt, wie Kreise aus dem Club am Abend der dpa bestätigten. Nach Informationen der Sportzeitung «Mundo Deportivo» soll der Club beim spanischen Verband RFEF bereits die dafür nötigen Unterlagen eingereicht haben. Der 42-jährige Argentinier hatte den Posten Ende Oktober kommissarisch übernommen, nachdem Ex-Nationaltrainer Julen Lopetegui nach einer Pleitenserie entlassen worden war.

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-radioline-schlaglichter Mon, 12 Nov 2018 20:30:34 +0100
Massive Raketenangriffe nach tödlichem Einsatz Israels in Gaza https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/massive-raketenangriffe-nach-toedlichem-einsatz-israels-in-gaza/ Gaza (dpa) - Nach dem tödlichen Einsatz einer israelischen Spezialeinheit im Gazastreifen ist der Konflikt mit der dort herrschenden Hamas gefährlich eskaliert. Israelische Kampfjets griffen als Reaktion auf massiven Raketenbeschuss aus dem Küstengebiet mehr als 30 militärische Ziele an, wie die israelische Armee mitteilte. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben mindestens drei Menschen getötet. Militante Palästinenser hatten zuvor Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert. Eine Panzerabwehrgranate traf einen Bus nordöstlich des Gazastreifen, in dem nach Armeeangaben mehrere Menschen verletzt wurden.

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Gaza (dpa) - Nach dem tödlichen Einsatz einer israelischen Spezialeinheit im Gazastreifen ist der Konflikt mit der dort herrschenden Hamas gefährlich eskaliert. Israelische Kampfjets griffen als Reaktion auf massiven Raketenbeschuss aus dem Küstengebiet mehr als 30 militärische Ziele an, wie die israelische Armee mitteilte. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben mindestens drei Menschen getötet. Militante Palästinenser hatten zuvor Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert. Eine Panzerabwehrgranate traf einen Bus nordöstlich des Gazastreifen, in dem nach Armeeangaben mehrere Menschen verletzt wurden.

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-radioline-schlaglichter Mon, 12 Nov 2018 20:14:06 +0100
AfD-Politikerin Weidel wegen Parteispenden in Bedrängnis https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/afd-wegen-parteispende-unter-druck/ Berlin (dpa) - Die AfD gerät wegen Parteispenden aus der Schweiz immer mehr unter Druck. Die Verwaltung des Bundestags verlangt Aufklärung. Die Bundestagsfraktionsvorsitzende Alice Weidel für deren Wahlkampf das Geld bestimmt war, weist jede Verantwortung von sich.

«Bei dem Konto, auf dem die Spende einging, handelt es sich um das ordentliche Konto des Kreisverbandes des Bodenseekreises», erklärte sie am Montag. «Die Spende ist nicht an meine Person gegangen.» Persönliche Konsequenzen schließe sie aus. Weidel reagierte damit auf Rücktrittsforderungen und zunehmende Kritik wegen der Spenden.

Parteispenden aus Ländern außerhalb der Europäischen Union dürfen grundsätzlich nicht angenommen werden, wie ein Sprecher der Bundestagsverwaltung erklärte. «Unzulässige Parteispenden müssen entweder unverzüglich zurückgeleitet oder an den Bundestagspräsidenten abgeführt werden.» Über das Aufklärungsersuchen des Bundestags hatte zunächst die «Bild»-Zeitung berichtet. Der Bundesverband der AfD sei um eine Stellungnahme gebeten worden. Die Frist für die Antwort betrage vier Wochen.

Nach Recherchen von WDR, NDR und «Süddeutscher Zeitung» sollen zwischen Juli und September 2017 gut 130.000 Euro von einer Schweizer Pharmafirma in Tranchen von meist 9000 Schweizer Franken gestückelt an den AfD-Kreisverband Bodensee geflossen sein, in dem die jetzige Fraktionschefin Weidel für den Bundestag antrat und noch stellvertretende Vorsitzende ist. Als Spendenzweck habe der Geldgeber angegeben: «Wahlkampfspende Alice Weidel».

Bei dem Unternehmen handelt es sich nach Angaben des Rechercheverbundes und des Züricher «Tagesanzeigers» um die Firma PWS Pharmawholesale International AG. Deren Name stehe zumindest auf den Kontoauszügen des AfD-Kreisverbands Bodensee. Der Verwaltungsrat von PWS habe auf Nachfrage erklärt, die Überweisungen seien für einen ungenannten Geschäftsfreund vorgenommen worden. Das Unternehmen war am Montagabend telefonisch nicht zu erreichen.

Weidel erklärte, sie habe keine Informationen über die Firma, deren Besitzer oder die Motivation des Spenders. Sie selbst sei davon ausgegangen, dass die Überprüfung der Rechtmäßigkeit beim Landesschatzmeister in guten Händen sei. «Ich habe daher zunächst keine Notwendigkeit gesehen, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden.» Die gesamte Summe sei schließlich an das Unternehmen zurücküberwiesen worden. Die Rückzahlung der Spenden erfolgte aber erst im April 2018.

Auch der AfD-Kreisverband Bodensee wies die Vorwürfe zurück. «Das Geld ging auf einem Konto des Kreisverbandes ein. Wir haben es nie verwendet, zunächst, weil es explizit für den Wahlkampf von Frau Weidel gespendet wurde», sagte Kreisverbandssprecher Christoph Högel der «Schwäbischen Zeitung». Der Kreisverband habe aber ebenso wie Weidel Zweifel an der Legalität der Spende bekommen. Nach Abschluss der Prüfung habe man das Geld umgehend an den Spender zurücküberwiesen. «Es hat mich schon überrascht, dass das jetzt wieder hoch kommt», so Högel weiter.

Grüne und SPD forderten umgehende Aufklärung über die möglicherweise illegale Großspende. Alle Fakten müssten auf den Tisch, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Britta Haßelmann, dem «Handelsblatt». Die AfD-Spitze um Alexander Gauland, Jörg Meuthen und Alice Weidel könne sich «nicht länger ahnungslos geben». «Es muss Schluss sein mit Verschleierung und Ausreden.»

Baden-Württembergs SPD-Chefin Leni Breymaier und SPD-Chefhaushälter Johannes Kahrs forderten Weidels Rücktritt, sollte die Spende illegal gewesen sein. «Der Deutsche Bundestag muss das jetzt genau prüfen», sagte Kahrs dem «Handelsblatt». Breymaier betonte in einer Mitteilung: «Die Strenge, die sie so gern als Monstranz vor sich herträgt, sollte sie nun selbst beherzigen und als Fraktionsvorsitzende der AfD zurücktreten - und besser ganz auf ihr Mandat verzichten.»

Deutsche Parteien dürfen nach dem Gesetz keine Zahlungen aus dem Nicht-EU-Ausland annehmen - es sei denn, der Unternehmensbesitzer ist EU-Bürger. Spenden von mehr als 50.000 Euro müssen Parteien zudem sofort der Bundestagsverwaltung melden, und sie müssen umgehend veröffentlicht werden. Die Stückelung hatte womöglich das Ziel, diese Regel zu umgehen.

Baden-Württembergs AfD-Landeschef Ralf Özkara versprach am Montag Aufklärung. «Wir werden die ganze Geschichte intern aufarbeiten und uns zusammen mit dem Bundesvorstand darum kümmern, dass hier Aufklärung stattfindet», sagte er. Zuvor hatte Özkara bereits erklärt, wenn die Spende illegal sei, erwarte er, dass Weidel von allen Ämtern und Mandaten zurücktrete. Özkara hatte sich im Frühjahr 2017 gegen Weidel im Rennen um den Landesvorstand durchgesetzt.

Die Plattform Abgeordnetenwatch.de forderte als Konsequenz ein Verbot von Unternehmensspenden und eine Verschärfung der Parteispendenregeln. LobbyControl, ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Transparenz in politischen Entscheidungsprozessen einsetzt, nannte den Geldfluss aus der Schweiz «inakzeptabel». «Es ist wenig glaubwürdig, dass eine Partei 130.000 Euro als Spende annimmt und sich nicht fragt, woher das Geld kommt», teilte Ulrich Müller von LobbyControl mit. Die AfD müsse zudem erklären, was mit dem Geld zwischen Zahlungseingang und Rückzahlung passiert sei.

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Berlin (dpa) - Die AfD gerät wegen Parteispenden aus der Schweiz immer mehr unter Druck. Die Verwaltung des Bundestags verlangt Aufklärung. Die Bundestagsfraktionsvorsitzende Alice Weidel für deren Wahlkampf das Geld bestimmt war, weist jede Verantwortung von sich.

«Bei dem Konto, auf dem die Spende einging, handelt es sich um das ordentliche Konto des Kreisverbandes des Bodenseekreises», erklärte sie am Montag. «Die Spende ist nicht an meine Person gegangen.» Persönliche Konsequenzen schließe sie aus. Weidel reagierte damit auf Rücktrittsforderungen und zunehmende Kritik wegen der Spenden.

Parteispenden aus Ländern außerhalb der Europäischen Union dürfen grundsätzlich nicht angenommen werden, wie ein Sprecher der Bundestagsverwaltung erklärte. «Unzulässige Parteispenden müssen entweder unverzüglich zurückgeleitet oder an den Bundestagspräsidenten abgeführt werden.» Über das Aufklärungsersuchen des Bundestags hatte zunächst die «Bild»-Zeitung berichtet. Der Bundesverband der AfD sei um eine Stellungnahme gebeten worden. Die Frist für die Antwort betrage vier Wochen.

Nach Recherchen von WDR, NDR und «Süddeutscher Zeitung» sollen zwischen Juli und September 2017 gut 130.000 Euro von einer Schweizer Pharmafirma in Tranchen von meist 9000 Schweizer Franken gestückelt an den AfD-Kreisverband Bodensee geflossen sein, in dem die jetzige Fraktionschefin Weidel für den Bundestag antrat und noch stellvertretende Vorsitzende ist. Als Spendenzweck habe der Geldgeber angegeben: «Wahlkampfspende Alice Weidel».

Bei dem Unternehmen handelt es sich nach Angaben des Rechercheverbundes und des Züricher «Tagesanzeigers» um die Firma PWS Pharmawholesale International AG. Deren Name stehe zumindest auf den Kontoauszügen des AfD-Kreisverbands Bodensee. Der Verwaltungsrat von PWS habe auf Nachfrage erklärt, die Überweisungen seien für einen ungenannten Geschäftsfreund vorgenommen worden. Das Unternehmen war am Montagabend telefonisch nicht zu erreichen.

Weidel erklärte, sie habe keine Informationen über die Firma, deren Besitzer oder die Motivation des Spenders. Sie selbst sei davon ausgegangen, dass die Überprüfung der Rechtmäßigkeit beim Landesschatzmeister in guten Händen sei. «Ich habe daher zunächst keine Notwendigkeit gesehen, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden.» Die gesamte Summe sei schließlich an das Unternehmen zurücküberwiesen worden. Die Rückzahlung der Spenden erfolgte aber erst im April 2018.

Auch der AfD-Kreisverband Bodensee wies die Vorwürfe zurück. «Das Geld ging auf einem Konto des Kreisverbandes ein. Wir haben es nie verwendet, zunächst, weil es explizit für den Wahlkampf von Frau Weidel gespendet wurde», sagte Kreisverbandssprecher Christoph Högel der «Schwäbischen Zeitung». Der Kreisverband habe aber ebenso wie Weidel Zweifel an der Legalität der Spende bekommen. Nach Abschluss der Prüfung habe man das Geld umgehend an den Spender zurücküberwiesen. «Es hat mich schon überrascht, dass das jetzt wieder hoch kommt», so Högel weiter.

Grüne und SPD forderten umgehende Aufklärung über die möglicherweise illegale Großspende. Alle Fakten müssten auf den Tisch, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Britta Haßelmann, dem «Handelsblatt». Die AfD-Spitze um Alexander Gauland, Jörg Meuthen und Alice Weidel könne sich «nicht länger ahnungslos geben». «Es muss Schluss sein mit Verschleierung und Ausreden.»

Baden-Württembergs SPD-Chefin Leni Breymaier und SPD-Chefhaushälter Johannes Kahrs forderten Weidels Rücktritt, sollte die Spende illegal gewesen sein. «Der Deutsche Bundestag muss das jetzt genau prüfen», sagte Kahrs dem «Handelsblatt». Breymaier betonte in einer Mitteilung: «Die Strenge, die sie so gern als Monstranz vor sich herträgt, sollte sie nun selbst beherzigen und als Fraktionsvorsitzende der AfD zurücktreten - und besser ganz auf ihr Mandat verzichten.»

Deutsche Parteien dürfen nach dem Gesetz keine Zahlungen aus dem Nicht-EU-Ausland annehmen - es sei denn, der Unternehmensbesitzer ist EU-Bürger. Spenden von mehr als 50.000 Euro müssen Parteien zudem sofort der Bundestagsverwaltung melden, und sie müssen umgehend veröffentlicht werden. Die Stückelung hatte womöglich das Ziel, diese Regel zu umgehen.

Baden-Württembergs AfD-Landeschef Ralf Özkara versprach am Montag Aufklärung. «Wir werden die ganze Geschichte intern aufarbeiten und uns zusammen mit dem Bundesvorstand darum kümmern, dass hier Aufklärung stattfindet», sagte er. Zuvor hatte Özkara bereits erklärt, wenn die Spende illegal sei, erwarte er, dass Weidel von allen Ämtern und Mandaten zurücktrete. Özkara hatte sich im Frühjahr 2017 gegen Weidel im Rennen um den Landesvorstand durchgesetzt.

Die Plattform Abgeordnetenwatch.de forderte als Konsequenz ein Verbot von Unternehmensspenden und eine Verschärfung der Parteispendenregeln. LobbyControl, ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Transparenz in politischen Entscheidungsprozessen einsetzt, nannte den Geldfluss aus der Schweiz «inakzeptabel». «Es ist wenig glaubwürdig, dass eine Partei 130.000 Euro als Spende annimmt und sich nicht fragt, woher das Geld kommt», teilte Ulrich Müller von LobbyControl mit. Die AfD müsse zudem erklären, was mit dem Geld zwischen Zahlungseingang und Rückzahlung passiert sei.

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-radioline-politik-inland Mon, 12 Nov 2018 19:38:33 +0100
Haldenwang soll neuer Verfassungsschutzchef werden https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/haldenwang-soll-neuer-verfassungsschutzchef-werden/ Berlin (dpa) - Der bisherige Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, soll neuer Chef der Behörde werden. Innenminister Horst Seehofer (CSU) werde ihn dem Kabinett als Nachfolger von Hans-Georg Maaßen vorschlagen, hieß es in einer Mitteilung.

Maaßen war vergangene Woche in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.

Haldenwang (58) ist seit 2009 Mitarbeiter im Verfassungsschutz-Amt, zunächst als Abteilungsleiter, seit 2013 als Vizepräsident. Davor hat er seit 1991 unter anderem in verschiedenen Bereichen des Bundesinnenministeriums gearbeitet.

Seehofer sagte laut Mitteilung: «Mir war wichtig, diese Entscheidung mit allen Partnern in der Koalition einvernehmlich zu treffen.» Nur so könne es gelingen, dass sich das Bundesamt für Verfassungsschutz wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren und seine wichtige Rolle umfassend wahrnehmen könne. Seehofer lobte Haldenwang als ausgewiesenen Fachmann und den Richtige für die Aufgabe.

In Regierungskreisen ist über Haldenwang viel Positives zu hören. Er gilt als ruhig, bescheiden und ideologisch unverdächtig. Auch mehrere Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags, das die Aufsicht über die Geheimdienste führen soll, loben seine unaufgeregte Art.

Dass Haldenwang Maaßen nachfolgen soll, war in Berlin bereits im Gespräch. Seehofer hatte den 58-Jährigen zunächst aber nur vorläufig mit der Aufgabe betraut. Über die endgültige Besetzung des Postens entscheidet das Bundeskabinett.

Der Streit um Maaßen hatte zu einer Regierungskrise geführt, weil sich Seehofer nach Maaßens Äußerungen über Übergriffe auf Ausländer in Chemnitz zunächst hinter ihn gestellt hatte.

Vergangene Woche schied Maaßen offiziell aus seinem Amt aus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterschrieb eine Urkunde, mit der der Spitzenbeamte in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde.

Seehofer hatte den Schritt damit begründet, dass ein am Vortag öffentlich bekannt gewordenes Manuskript einer Abschiedsrede Maaßens «inakzeptable Formulierungen» enthalte. In der Rede am 18. Oktober vor internationalem Geheimdienst-Publikum hatte Maaßen laut Manuskript von teilweise «linksradikalen Kräften in der SPD» gesprochen, die nach den Ereignissen von Chemnitz einen Bruch der großen Koalition provozieren wollten. Sich selbst bezeichnete Maaßen als Kritiker einer «naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik».

Umstrittener Geheimdienstchef mit eigenem Kopf

Manuskript der Abschiedsrede Maaßens

Anti-Maaßen: Haldenwang soll Verfassungsschutz Ruhe bringen

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Berlin (dpa) - Der bisherige Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, soll neuer Chef der Behörde werden. Innenminister Horst Seehofer (CSU) werde ihn dem Kabinett als Nachfolger von Hans-Georg Maaßen vorschlagen, hieß es in einer Mitteilung.

Maaßen war vergangene Woche in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.

Haldenwang (58) ist seit 2009 Mitarbeiter im Verfassungsschutz-Amt, zunächst als Abteilungsleiter, seit 2013 als Vizepräsident. Davor hat er seit 1991 unter anderem in verschiedenen Bereichen des Bundesinnenministeriums gearbeitet.

Seehofer sagte laut Mitteilung: «Mir war wichtig, diese Entscheidung mit allen Partnern in der Koalition einvernehmlich zu treffen.» Nur so könne es gelingen, dass sich das Bundesamt für Verfassungsschutz wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren und seine wichtige Rolle umfassend wahrnehmen könne. Seehofer lobte Haldenwang als ausgewiesenen Fachmann und den Richtige für die Aufgabe.

In Regierungskreisen ist über Haldenwang viel Positives zu hören. Er gilt als ruhig, bescheiden und ideologisch unverdächtig. Auch mehrere Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags, das die Aufsicht über die Geheimdienste führen soll, loben seine unaufgeregte Art.

Dass Haldenwang Maaßen nachfolgen soll, war in Berlin bereits im Gespräch. Seehofer hatte den 58-Jährigen zunächst aber nur vorläufig mit der Aufgabe betraut. Über die endgültige Besetzung des Postens entscheidet das Bundeskabinett.

Der Streit um Maaßen hatte zu einer Regierungskrise geführt, weil sich Seehofer nach Maaßens Äußerungen über Übergriffe auf Ausländer in Chemnitz zunächst hinter ihn gestellt hatte.

Vergangene Woche schied Maaßen offiziell aus seinem Amt aus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterschrieb eine Urkunde, mit der der Spitzenbeamte in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde.

Seehofer hatte den Schritt damit begründet, dass ein am Vortag öffentlich bekannt gewordenes Manuskript einer Abschiedsrede Maaßens «inakzeptable Formulierungen» enthalte. In der Rede am 18. Oktober vor internationalem Geheimdienst-Publikum hatte Maaßen laut Manuskript von teilweise «linksradikalen Kräften in der SPD» gesprochen, die nach den Ereignissen von Chemnitz einen Bruch der großen Koalition provozieren wollten. Sich selbst bezeichnete Maaßen als Kritiker einer «naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik».

Umstrittener Geheimdienstchef mit eigenem Kopf

Manuskript der Abschiedsrede Maaßens

Anti-Maaßen: Haldenwang soll Verfassungsschutz Ruhe bringen

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-radioline-politik-inland Mon, 12 Nov 2018 19:32:42 +0100
Start nach Maß für Zverev: Zweisatzerfolg gegen Cilic https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/zverev-gewinnt-auftakt-bei-atp-finals-sieg-ueber-cilic/ London (dpa) - Alexander Zverev hat bei den ATP World Tour Finals einen Start nach Maß hingelegt und darf beim Jahresendturnier in London auf den erstmaligen Einzug ins Halbfinale hoffen.

Der 21 Jahre alte Hamburger schlug Australian-Open-Finalist Marin Cilic mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:1) und machte damit in der Vorrundengruppe «Guga Kuerten» einen Riesenschritt in Richtung Weiterkommen. Nach einem schwachen Start und einem 2:5-Rückstand wurde Zverev im Verlauf immer stärker und ließ seinem kroatischen Widersacher in einer von Fehlern geprägten Partie im entscheidenden Tiebreak keine Chance.

Auf den verwandelten Matchball nach 2:06 Stunden reagierte Zverev erleichtert, er winkte freudig ins Publikum. «Es war zu 100 Prozent ein Arbeitssieg. Bei so einem Turnier möchtest du nicht mit einer Niederlage starten», sagte der Deutsche bei Sky.

Cilic war im Vorfeld als großer Rivale des Hamburgers um einen möglichen zweiten Gruppenplatz hinter Branchenprimus Novak Djokovic gehandelt worden. Nun dürfte Zverev schon ein Sieg aus den beiden Spielen gegen den Serben Djokovic und John Isner aus den USA reichen, um erstmals die Vorschlussrunde bei der inoffiziellen WM zu erreichen.

«Ich fand, ich habe ganz gut aufgeschlagen. Nach dem Break ist es viel besser gelaufen», erklärte der 21-Jährige zu seinem Auftakt. «Das Match hatte dann ein viel besseres Level.» Zverev merkte an, der blaue Untergrund in London sei «komisch» und weit schneller als bei anderen Turnieren gewesen.

Schon im Vorjahr hatte der Deutsche seine Auftaktpartie in London gegen Cilic gewonnen, war im Anschluss aber mit zwei Niederlagen noch in der Gruppe ausgeschieden. Nachdem er bei den Grand Slams 2018 wieder drei Mal in der ersten Turnierwoche scheiterte, will Zverev fortan endlich um die großen Titel mitspielen - und damit am besten schon in der britischen Hauptstadt beginnen. Auch dafür hat der Youngster den Tennis-Routinier Ivan Lendl in sein Trainerteam geholt.

In der beeindruckenden Londoner O2-Arena ging es für Zverev am Montagnachmittag gar nicht gut los. Der Deutsche gab die ersten drei Spiele ab, nach 13 Minuten donnerte er erstmals frustriert den Schläger auf den Boden. In der ersten halben Stunde zeigte der Deutsche nur in einem Punkt Konstanz: seiner eigenen Unzufriedenheit. Beim Stand von 2:5 aber wurde es besser. Zverev fand immer mehr zu seinen Grundschlägen, bewegte sich gut und bestach vor allem beim eigenen Aufschlag. Die zuletzt geplagte Schulter machte dabei offenbar keine Probleme.

Nach 65 Minuten erfolgreichem Kampf um den ersten Satz war der Deutsche mental klar im Vorteil. Immer wieder deutete er sein großes spielerisches Potenzial an. Zverev schlug mehr Winner, machte weniger Fehler und servierte besser. Die Partie lebte allerdings klar von der Spannung, zusammen leisteten sich die Rivalen fast 80 vermeidbare Fehler. Für das Duell mit Primus Djokovic müssen sich sowohl Zverev als auch Cilic massiv steigern.

Homepage ATP World Tour Finals

ATP World Tour auf Twitter

Profil Zverev

Profil Cilic

Head-to-Head Zverev gegen Cilic

Profil Djokovic

Profil Isner

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London (dpa) - Alexander Zverev hat bei den ATP World Tour Finals einen Start nach Maß hingelegt und darf beim Jahresendturnier in London auf den erstmaligen Einzug ins Halbfinale hoffen.

Der 21 Jahre alte Hamburger schlug Australian-Open-Finalist Marin Cilic mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:1) und machte damit in der Vorrundengruppe «Guga Kuerten» einen Riesenschritt in Richtung Weiterkommen. Nach einem schwachen Start und einem 2:5-Rückstand wurde Zverev im Verlauf immer stärker und ließ seinem kroatischen Widersacher in einer von Fehlern geprägten Partie im entscheidenden Tiebreak keine Chance.

Auf den verwandelten Matchball nach 2:06 Stunden reagierte Zverev erleichtert, er winkte freudig ins Publikum. «Es war zu 100 Prozent ein Arbeitssieg. Bei so einem Turnier möchtest du nicht mit einer Niederlage starten», sagte der Deutsche bei Sky.

Cilic war im Vorfeld als großer Rivale des Hamburgers um einen möglichen zweiten Gruppenplatz hinter Branchenprimus Novak Djokovic gehandelt worden. Nun dürfte Zverev schon ein Sieg aus den beiden Spielen gegen den Serben Djokovic und John Isner aus den USA reichen, um erstmals die Vorschlussrunde bei der inoffiziellen WM zu erreichen.

«Ich fand, ich habe ganz gut aufgeschlagen. Nach dem Break ist es viel besser gelaufen», erklärte der 21-Jährige zu seinem Auftakt. «Das Match hatte dann ein viel besseres Level.» Zverev merkte an, der blaue Untergrund in London sei «komisch» und weit schneller als bei anderen Turnieren gewesen.

Schon im Vorjahr hatte der Deutsche seine Auftaktpartie in London gegen Cilic gewonnen, war im Anschluss aber mit zwei Niederlagen noch in der Gruppe ausgeschieden. Nachdem er bei den Grand Slams 2018 wieder drei Mal in der ersten Turnierwoche scheiterte, will Zverev fortan endlich um die großen Titel mitspielen - und damit am besten schon in der britischen Hauptstadt beginnen. Auch dafür hat der Youngster den Tennis-Routinier Ivan Lendl in sein Trainerteam geholt.

In der beeindruckenden Londoner O2-Arena ging es für Zverev am Montagnachmittag gar nicht gut los. Der Deutsche gab die ersten drei Spiele ab, nach 13 Minuten donnerte er erstmals frustriert den Schläger auf den Boden. In der ersten halben Stunde zeigte der Deutsche nur in einem Punkt Konstanz: seiner eigenen Unzufriedenheit. Beim Stand von 2:5 aber wurde es besser. Zverev fand immer mehr zu seinen Grundschlägen, bewegte sich gut und bestach vor allem beim eigenen Aufschlag. Die zuletzt geplagte Schulter machte dabei offenbar keine Probleme.

Nach 65 Minuten erfolgreichem Kampf um den ersten Satz war der Deutsche mental klar im Vorteil. Immer wieder deutete er sein großes spielerisches Potenzial an. Zverev schlug mehr Winner, machte weniger Fehler und servierte besser. Die Partie lebte allerdings klar von der Spannung, zusammen leisteten sich die Rivalen fast 80 vermeidbare Fehler. Für das Duell mit Primus Djokovic müssen sich sowohl Zverev als auch Cilic massiv steigern.

Homepage ATP World Tour Finals

ATP World Tour auf Twitter

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Profil Cilic

Head-to-Head Zverev gegen Cilic

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-radioline-sport Mon, 12 Nov 2018 19:23:11 +0100
Nordkorea treibt angeblich Raketenprogramm heimlich voran https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/nordkorea-treibt-angeblich-raketenprogramm-heimlich-voran/ Washington (dpa) - Nordkorea treibt nach Informationen der «New York Times» ungeachtet der Abrüstungsgespräche mit den USA sein Atomwaffenprogramm voran. Das Blatt beruft sich dabei am Montag auf eine Untersuchung des US-Think-Tanks CSIS (Zentrum für strategische und internationale Studien).

Demnach sollen Satellitenbilder belegen, dass die nordkoreanische Führung an mehr als einem Dutzend verborgenen Standorten an dem Ausbau seines Atomwaffen- und Raketenarsenals arbeite. Nordkorea habe dies nicht offengelegt und täusche die amerikanischen Verhandlungspartner, hieß es.

US-Präsident Donald Trump spricht regelmäßig von großen Fortschritten bei den Gesprächen mit Nordkorea. Im Juni hatte er sich in Singapur mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu einem historischen Gipfel getroffen. Kim hatte dort seinen Willen zur atomaren Abrüstung bekundet. Er hat bisher aber keine konkreten Zusagen gemacht, wann und wie sein bestehendes Atomwaffen- und Raketenarsenal abgebaut werden soll. Auch ist noch unklar, wie die Gegenleistungen der USA aussehen. In den nächsten Monaten soll ein zweites Treffen Trumps mit Kim stattfinden.

Ursprünglich hatte sich US-Außenminister Mike Pompeo vor wenigen Tagen in New York mit Nordkoreas Chefunterhändler Kim Yong Chol treffen wollen, um den zweiten Gipfel vorzubereiten. Das Treffen war jedoch kurzfristig auf ein unbestimmtes Datum verschoben worden.

Trump verkauft seine Nordkorea-Politik seit Monaten als großen Erfolg. Die «New York Times» schrieb unter Berufung auf die neuen Erkenntnisse, die nordkoreanische Führung speise die US-Regierung bewusst mit kleinen Entgegenkommen ab, während sie hinter den Kulissen einen Ausbau des eigenen Raketenarsenals forciere.

Bericht der "New York Times"

Bericht des CSIS

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Washington (dpa) - Nordkorea treibt nach Informationen der «New York Times» ungeachtet der Abrüstungsgespräche mit den USA sein Atomwaffenprogramm voran. Das Blatt beruft sich dabei am Montag auf eine Untersuchung des US-Think-Tanks CSIS (Zentrum für strategische und internationale Studien).

Demnach sollen Satellitenbilder belegen, dass die nordkoreanische Führung an mehr als einem Dutzend verborgenen Standorten an dem Ausbau seines Atomwaffen- und Raketenarsenals arbeite. Nordkorea habe dies nicht offengelegt und täusche die amerikanischen Verhandlungspartner, hieß es.

US-Präsident Donald Trump spricht regelmäßig von großen Fortschritten bei den Gesprächen mit Nordkorea. Im Juni hatte er sich in Singapur mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu einem historischen Gipfel getroffen. Kim hatte dort seinen Willen zur atomaren Abrüstung bekundet. Er hat bisher aber keine konkreten Zusagen gemacht, wann und wie sein bestehendes Atomwaffen- und Raketenarsenal abgebaut werden soll. Auch ist noch unklar, wie die Gegenleistungen der USA aussehen. In den nächsten Monaten soll ein zweites Treffen Trumps mit Kim stattfinden.

Ursprünglich hatte sich US-Außenminister Mike Pompeo vor wenigen Tagen in New York mit Nordkoreas Chefunterhändler Kim Yong Chol treffen wollen, um den zweiten Gipfel vorzubereiten. Das Treffen war jedoch kurzfristig auf ein unbestimmtes Datum verschoben worden.

Trump verkauft seine Nordkorea-Politik seit Monaten als großen Erfolg. Die «New York Times» schrieb unter Berufung auf die neuen Erkenntnisse, die nordkoreanische Führung speise die US-Regierung bewusst mit kleinen Entgegenkommen ab, während sie hinter den Kulissen einen Ausbau des eigenen Raketenarsenals forciere.

Bericht der "New York Times"

Bericht des CSIS

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-radioline-politik-ausland Mon, 12 Nov 2018 19:08:41 +0100
Nato: Berlin ist in Reichweite von neuer russischer Rakete https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/nato-berlin-ist-in-reichweite-von-neuer-russischer-rakete-1/ Berlin (dpa) - Die neuen russischen Marschflugkörper vom Typ SSC-8 könnten nach Angaben von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auch Berlin erreichen. «Diese Marschflugkörper sind mobil. Sie sind schwer zu erkennen. Sie können atomar bewaffnet werden», warnte Stoltenberg.

Russland stelle mit dem Waffensystem den wichtigen INF-Abrüstungsvertrag infrage und senke die Schwelle für einen Atomkonflikt, so Stoltenberg am Montag bei einer Konferenz in der deutschen Hauptstadt.

Stoltenberg unterstützte mit seinen Äußerungen indirekt US-Präsident Donald Trump, der jüngst angekündigt hatte, das INF-Abkommen wegen des russischen SSC-8-Systems aufzukündigen. Die USA hätten ihre Vorbehalte in der Vergangenheit bereits mehr als 30 Mal formell bei den Russen vorgetragen, sagte der Norweger. Erstmals sei dies bereits in der Amtszeit von Trumps Vorgänger Barack Obama geschehen.

Die INF-Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und der damaligen Sowjetunion aus dem Jahr 1987 verbietet beiden Parteien den Bau und den Besitz landgestützter, atomar bewaffneter Marschflugkörper und Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern.

Russland bestreitet, vertragsbrüchig geworden zu sein. Das von den USA kritisierte Marschflugkörper-System mit dem Nato-Namen SSC-8 (Russisch: 9M729) hat demnach nur eine Reichweite von unter 500 Kilometern.

Deutschland und etliche andere europäische Nato-Partner der USA sehen die Ankündigungen Trumps trotz der mutmaßlichen Verstöße Russland äußerst kritisch. Noch im Sommer hatten sich die Alliierten darauf verständigt, weiter «uneingeschränkt» für den Erhalt des «wegweisenden Rüstungskontrollvertrags» eintreten zu wollen. Der mutmaßliche Vertragsbruch durch Russland sollte durch Dialog aufgearbeitet und beendet werden.

Stoltenberg machte deutlich, dass die Aufkündigung des INF-Vertrages durch die USA seiner Einschätzung nach nicht zu einer neuen atomaren Aufrüstung in Europa führen wird. «Die Nato hat nicht die Absicht, neue Atomraketen in Europa zu stationieren», sagte er.

INF-Vertrag

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Berlin (dpa) - Die neuen russischen Marschflugkörper vom Typ SSC-8 könnten nach Angaben von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auch Berlin erreichen. «Diese Marschflugkörper sind mobil. Sie sind schwer zu erkennen. Sie können atomar bewaffnet werden», warnte Stoltenberg.

Russland stelle mit dem Waffensystem den wichtigen INF-Abrüstungsvertrag infrage und senke die Schwelle für einen Atomkonflikt, so Stoltenberg am Montag bei einer Konferenz in der deutschen Hauptstadt.

Stoltenberg unterstützte mit seinen Äußerungen indirekt US-Präsident Donald Trump, der jüngst angekündigt hatte, das INF-Abkommen wegen des russischen SSC-8-Systems aufzukündigen. Die USA hätten ihre Vorbehalte in der Vergangenheit bereits mehr als 30 Mal formell bei den Russen vorgetragen, sagte der Norweger. Erstmals sei dies bereits in der Amtszeit von Trumps Vorgänger Barack Obama geschehen.

Die INF-Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und der damaligen Sowjetunion aus dem Jahr 1987 verbietet beiden Parteien den Bau und den Besitz landgestützter, atomar bewaffneter Marschflugkörper und Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern.

Russland bestreitet, vertragsbrüchig geworden zu sein. Das von den USA kritisierte Marschflugkörper-System mit dem Nato-Namen SSC-8 (Russisch: 9M729) hat demnach nur eine Reichweite von unter 500 Kilometern.

Deutschland und etliche andere europäische Nato-Partner der USA sehen die Ankündigungen Trumps trotz der mutmaßlichen Verstöße Russland äußerst kritisch. Noch im Sommer hatten sich die Alliierten darauf verständigt, weiter «uneingeschränkt» für den Erhalt des «wegweisenden Rüstungskontrollvertrags» eintreten zu wollen. Der mutmaßliche Vertragsbruch durch Russland sollte durch Dialog aufgearbeitet und beendet werden.

Stoltenberg machte deutlich, dass die Aufkündigung des INF-Vertrages durch die USA seiner Einschätzung nach nicht zu einer neuen atomaren Aufrüstung in Europa führen wird. «Die Nato hat nicht die Absicht, neue Atomraketen in Europa zu stationieren», sagte er.

INF-Vertrag

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-radioline-politik-ausland Mon, 12 Nov 2018 18:40:58 +0100
Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland https://www.hellwegradio.de//nachrichten/der-kreis-soest/single/article/audi-startet-rueckruf-von-diesel-autos-in-deutschland/ Ingolstadt (dpa) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt habe die dafür nötige Freigabe erteilt. Bundesweit werden demnach zunächst die Modelle Audi A6 und Audi A7 Sportback in die Werkstätten gerufen. Davon seien 31 200 Fahrzeuge aus den Jahren 2015 bis 2018 betroffen. Bei dem verpflichtenden Rückruf wird nach Angaben des Autobauers ein Software-Baustein aus der Motorsteuerung entfernt.

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Ingolstadt (dpa) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt habe die dafür nötige Freigabe erteilt. Bundesweit werden demnach zunächst die Modelle Audi A6 und Audi A7 Sportback in die Werkstätten gerufen. Davon seien 31 200 Fahrzeuge aus den Jahren 2015 bis 2018 betroffen. Bei dem verpflichtenden Rückruf wird nach Angaben des Autobauers ein Software-Baustein aus der Motorsteuerung entfernt.

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-radioline-schlaglichter Mon, 12 Nov 2018 18:39:09 +0100