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20.000 Aktivisten erwartet: Klimaprotest in Hamm
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Für fünf Tage kommen junge Klimaaktivist*innen in den Dortmunder Revierpark um über die Zukunft auf dieser Welt zu sprechen.
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20.000 Aktivisten erwartet: Klimaprotest in Hamm

Hamm wird in dieser Woche zum Treffpunkt der Klimabewegung. Vom Klimacamp im LippePark bis zur Großdemonstration am Gersteinwerk: Am letzten Mai-Wochenende werden bis zu 20.000 Menschen erwartet. Auch die Kreispolizei Soest ist mit Kräften vor Ort.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 05:06

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Vom Mittwoch (27.05.) bis Samstag (30.05.) schlägt das Klimacamp seine Zelte im LippePark auf. Den Höhepunkt bildet am Samstag (30.05.) eine Großdemonstration am Gersteinwerk, zu der bis zu 20.000 Menschen erwartet werden. Für die Polizei ist es einer der größten Einsätze, den Hamm je aus Anlass einer Versammlungslage erlebt hat.

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Klimacamp, Demo und ziviler Ungehorsam

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Das Klimacamp im LippePark ist der Dreh- und Angelpunkt der Aktionen. Bis Samstag (30.05.) können Besucherinnen und Besucher dort an einem vielfältigen Programm teilnehmen. Bereits am Dienstag (26.05.) sind zwei Fahrradkorsos in Hamm angekommen - einer startete am 16. Mai in Hamburg, der andere am 23. Mai in Rotterdam. Am Samstag (30.05.) folgt dann die Großdemonstration "Alle zusammen nach Hamm: Zukunft statt Gas - gemeinsam für die Energiewende!" am Gersteinwerk. Organisiert wird sie von Greenpeace, BUND, FridaysForFuture und Campact - bis zu 20.000 Menschen werden erwartet. Parallel kündigt das Aktionsbündnis Ende Gelände für Ende Mai Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen den Ausbau von Gaskraftwerken im Ruhrgebiet an.

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Ein Jubiläum als Anlass

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Hinter den Protesten steckt auch ein regionaler Rückblick: Vor zehn Jahren, im Mai 2016, hatten Aktivistinnen und Aktivisten eine Menschenkette am Bohrplatz von HammGas bei Herbern organisiert - als Zeichen gegen geplante Gasbohrungen in der Region. 2017 wurden die Bohrversuche schließlich eingestellt. Jürgen Blümer vom Klimabündnis im Kreis Warendorf, der damals mit dabei war, sieht das Jubiläum als Aufbruchssignal:

„Vor fast genau 10 Jahren hatten wir eine Menschenkette am Bohrplatz von HammGas organisiert. Dieses Jubiläum wollen wir nun gemeinsam mit der Klimabewegung feiern und dem Kampf für die Energiewende neue Kraft verleihen." - Jürgen Blümer, Klimabündnis Kreis Warendorf.

Das Klimabündnis betont dabei die regionale Vernetzung: Gruppen aus dem Gebiet von Ahaus bis Unna und von Soest bis Dortmund sollen zusammenfinden - auch, um gemeinsam den Widerstand gegen fossile Energien zu organisieren.

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Großer Polizeieinsatz - auch mit Kräften aus dem Kreis Soest

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Die Polizei bereitet sich auf einen der größten Einsätze aus Anlass einer Versammlungslage vor, die Hamm je erlebt hat. Die Einsatzführung liegt beim Polizeipräsidium Dortmund - weil Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und sogar aus dem europäischen Ausland erwartet werden. Kräfte aus ganz NRW sind im Einsatz, darunter auch die Kreispolizei Soest. Polizeipräsident Thomas Kubera aus Hamm gibt sich zuversichtlich:

„Ich sehe dem wohl größten Polizeieinsatz aus Anlass einer Versammlungslage auf dem Gebiet der Stadt Hamm positiv entgegen." - Thomas Kubera, Polizeipräsident Hamm.

Die Polizei betont, friedliche Versammlungen zu schützen und gleichzeitig die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung in Hamm so gering wie möglich zu halten.

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