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33 Katzen aus Wohnung gerettet
© Kreis Soest
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33 Katzen aus Wohnung gerettet

Der Veterinärdienst des Kreises Soest hat vergangene Woche 33 Katzen aus einer verwahrlosten Wohnung gerettet. Die Tiere sind in schlechtem Zustand und brauchen dringend medizinische Versorgung. Die Tierheime in Soest und Lippstadt haben die Katzen aufgenommen - und sind auf Spenden angewiesen.

Veröffentlicht: Freitag, 17.07.2026 11:59

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Katzen aus Wohnung gerettet

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Der Veterinärdienst des Kreises Soest hat vergangene Woche 33 Katzen aus einer verwahrlosten Wohnung gerettet. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei von Mitarbeiterinnen des Tierheims Soest. Die Tiere befinden sich in einem schlechten Zustand und müssen nun medizinisch versorgt und aufgepäppelt werden. Die Tierheime in Soest und Lippstadt haben die Katzen aufgenommen.

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Was ist Animal Hoarding?

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Hinter dem Einsatz steckt ein Phänomen, das Fachleute als "Animal Hoarding" bezeichnen - ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in großer Zahl halten, aber nicht mehr in der Lage sind, sie angemessen zu versorgen. Veterinäramtsleiterin Dr. Martina Poppe beschreibt das Problem so:

„Es ist ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in großer Zahl halten, sie nicht mehr angemessen versorgen können und ihnen dadurch Leid zufügen." - Dr. Martina Poppe, Veterinäramtsleiterin Kreis Soest.

Solche Einsätze sind für den Veterinärdienst keine Ausnahme mehr. Die Wohnungen, die das Team betritt, sind häufig in einem desolaten Zustand - und das Betreten ohne Schutzausrüstung kaum möglich.

„Leider gehört es inzwischen schon fast zu unserem Tagesgeschäft, dass unser Veterinärdienst in Wohnungen gehen muss, die total vermüllt sind und die wir nur mit Schutzkleidung betreten können. Das sind keine Zustände, in denen man leben sollte – weder Mensch noch Tier." - Dr. Martina Poppe, Veterinäramtsleiterin Kreis Soest.
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Große Herausforderung für die Tierheime

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Die Unterbringung von 33 Katzen auf einmal stellt die Tierheime in Soest und Lippstadt vor eine immense Aufgabe. Alle Tiere sind mit Flöhen befallen und noch nicht kastriert - das bedeutet zusätzlichen Aufwand und hohe Kosten. Trotzdem haben beide Einrichtungen unkompliziert geholfen. Dr. Poppe zollte den Teams ausdrücklich Anerkennung:

„Es ist toll, wie die beiden Tierheime uns unterstützen und wie gut die Zusammenarbeit läuft. Ein großes Lob und Dankeschön möchte ich daher an die Tierheim-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für die unkonventionelle Hilfestellung bei den Fangaktionen und die tatkräftige Unterstützung bei der Unterbringung und Versorgung der Katzen richten." - Dr. Martina Poppe, Veterinäramtsleiterin Kreis Soest.
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So können Sie die Tierheime unterstützen

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Weil solche Großeinsätze häufiger werden und die Tierheime dabei immer wieder kurzfristig viele Tiere aufnehmen müssen, sind beide Einrichtungen auf finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Dr. Poppe macht deutlich, warum jede Spende zählt:

„Denn nicht nur die Versorgung der dort untergebrachten Tiere kostet viel Geld, sondern auch die medizinische Versorgung. Die Katzen haben beispielsweise alle Flöhe und sind nicht kastriert." - Dr. Martina Poppe, Veterinäramtsleiterin Kreis Soest.

Wer helfen möchte, kann den Tierschutzverein Soester Börde e.V. oder den Tierschutzverein Lippstadt mit einer Geldspende unterstützen. Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten gibt es unter www.tierheim-soest.de und www.tsv-lippstadt.de.

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