
77 Verkehrsverstöße bei Polizeikontrolle in Lippstadt
Die Polizei Lippstadt führte am Freitag (6.3.) einen groß angelegten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Hauptunfallursachen durch. Dabei stellten die Beamten insgesamt 77 Verkehrsverstöße fest und nahmen zwei Autofahrern wegen Drogenverdachts Blutproben ab.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.03.2026 05:17
Geschwindigkeitsmessungen im Lippstädter Umland
Die eingesetzten Polizeikräfte konzentrierten sich zunächst auf Geschwindigkeitsmessungen im außerörtlichen Bereich. Auf der Garfelner Straße, der Hörster Straße sowie der Ostlandstraße registrierten die Beamten insgesamt 38 Geschwindigkeitsverstöße. Zusätzlich wurden auf der Mastholter Straße im innerörtlichen Bereich weitere sieben Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die Kontrollen führten sowohl zivile als auch uniformierte Einsatzkräfte der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz durch.
Neben den Geschwindigkeitsüberschreitungen ahndeten die Beamten weitere Verkehrsverstöße, insbesondere Vorfahrtsverstöße. Besonders gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden im Verlauf der Messungen nicht festgestellt. Die meisten Verstöße bewegten sich im Verwarnungsbereich.
Drogenfund bei Autobahnzubringer-Kontrolle
Die Einsatzkräfte richteten eine Kontrollstelle auf dem Autobahnzubringer zur A44 kurz vor Erwitte ein. Dort entwickelte sich die Routine-Verkehrskontrolle zu einem größeren Einsatz. Bei der Kontrolle eines Pkw-Fahrers stellten die Beamten Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwillig durchgeführter Vortest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamin.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs konnte zudem eine geringe Menge Amphetamin aufgefunden werden. Ein weiterer Autofahrer fiel den Kontrolleuren mit 130 km/h bei erlaubten 100 km/h auf. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auch bei dieser Person ergaben sich Hinweise auf möglichen Betäubungsmittelkonsum.
Verkehrssicherheit im Fokus der Beamten
Insgesamt stellten die eingesetzten Kräfte im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes 77 Verkehrsverstöße fest. Die Bilanz umfasste 47 Geschwindigkeitsverstöße, 17 Vorfahrtsverstöße, drei Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie einen Handyverstoß. Darüber hinaus registrierten die Beamten zwei Verstöße bei der Ladungssicherung und das verbotene Befahren einer Fußgängerzone mit einem Elektrokleinstfahrzeug.
Die eingesetzten Kräfte führten mit den betroffenen Verkehrsteilnehmern
verkehrsdidaktische Gespräche. Ziel war es, auf das Fehlverhalten aufmerksam zu machen und für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. In den meisten Fällen zeigten sich die Betroffenen einsichtig. Beide Fahrer mit Drogenverdacht erhielten ein Fahrverbot und müssen mit Strafanzeigen rechnen.