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A445 zwischen Werl und Hamm: Streit geht weiter
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A445 zwischen Werl und Hamm: Streit geht weiter

Das Bundesverwaltungsgericht hat am 7. Oktober 2026 Klagen gegen den geplanten A445-Lückenschluss zwischen Werl und Hamm-Rhynern abgewiesen. Die Bürgerinitiative "StoppT A445" hält an ihrer Kritik fest, während Werls Bürgermeister Torben Höbrink einen zeitnahen Baubeginn fordert.

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Bundesverwaltungsgericht weist Klagen gegen A445 ab

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Die Klagen gegen den Neubau der A445 zwischen Werl und Hamm-Rhynern sind gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht hat sie am 7. Oktober abgewiesen. Insgesamt hatte es zwei Klagen gegeben: von der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) NRW, zu der auch die Bürgerinitiative „StoppT A 445“ gehört, und von einem Landwirt.

„Die Planung war inhaltlich nicht zu beanstanden“, heißt es vom Bundesverwaltungsgericht. Auch die Belange des Klimaschutzes seien nach der Nachbesserung im Jahr 2024 „ausreichend ermittelt und in die Abwägung eingegangen“.

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Bürgerinitiative will Urteil auswerten

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Die Initiative will die Entscheidung zunächst auswerten und anschließend über ihr weiteres Vorgehen beraten. Sie hält den Autobahnneubau weiterhin für falsch. Nach ihrer Einschätzung würden durch den Bau zusätzliche Flächen versiegelt und Lebensräume beeinträchtigt.

Für die Verkehrsprobleme an der B63, insbesondere in Hilbeck, fordert die Bürgerinitiative eine Lösung ohne neue Autobahn.

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Werls Bürgermeister fordert zeitnahen Baubeginn

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Werls Bürgermeister Torben Höbrink bewertet die Gerichtsentscheidung anders. Er bezeichnet sie als richtungsweisend für Hilbeck und die Wirtschaftsregion Südwestfalen. "Über 25.000 Fahrzeugbewegungen am Tag, regelmäßiger Verkehrskollaps auf der B63: Das was macht mit einem Ort. Und auch mit denen, die da regelmäßig im Stau stehen."

Jetzt, wo Baurecht da sei, fordert Höbrink, die Bauarbeiten zeitnah auszuschreiben und mit dem Bau zu beginnen.

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"Wir setzen in Werl darauf, dass sich alle Beteiligten an ihre Zusagen halten. Wir setzen darauf, dass die Mittel aus den Infrastrukturgeldern des Bundes bereitgestellt werden, dass die Bauarbeiten jetzt ausgeschrieben werden und dass dann auch zeitnah mit einem Bau der Autobahn begonnen werden kann." - Torben Höbrink, Bürgermeister in Werl
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