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Aktion "Lippstädter*innen sagen "Nein" zu Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
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Aktion "Lippstädter*innen sagen "Nein" zu Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

Gewalttaten gegen Kinder und Jugendliche nehmen in der Coronazeit zu. Bündnis startet Banner-Kampagne. Alle Infos hier im Überblick.

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.05.2021 11:00

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So sieht die Aktion aus

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Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Gewalttaten an Kindern und Jugendlichen gestiegen. Dabei geht es nicht nur um physische Gewalt, sondern auch um verbale Gewalt.

Aus diesem Grund haben sich die Unicef AG Lippstadt, der SKM (Sozialdienst Katholischer Männer) und das Jugend- und Familienbüro zusammengesetzt und die Idee der Banner-Kampagne entworfen. Auf den Bannern sind über 60 Lippstädter Persönlichkeiten mit einem Zitat zu sehen, wodurch sie sich gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen äußern. Mit dabei sind unter anderem der Comedian Matze Knop, der Kinderliedermacher Reinhard Horn und Lippstadts Bürgermeister Arne Moritz. Die Banner hängen ab Freitag (21.05.) unter anderem in der Fußgängerzone auf Höhe der Jakobikirche und an den Lippebrücken. Jedem dieser Banner hängt ein weiteres mit Jugendlichen aus Lippstadt gegenüber, die ebenfalls ihre Meinung zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen äußern.

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Zum Thema "Gewalt gegen Kinder und Jugendliche"

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Durch die Herausforderungen der Coronapandemie kam es in Familien zu Spannungen. Das liegt unter anderem an der psychischen Belastung der Eltern und auch an finanziellen Sorgen. Im Normalfall wissen Erwachsene, dass Gewalt gegen Kinder verboten ist. In Ausnahmezuständen kann es aber auch dazu kommen, dass Kinder angeschrien und heruntergemacht werden. Das zählt zur verbalen Gewalt. Kinder, die unter Gewalt leiden, ziehen sich zurück, lachen nicht mehr und versuchen bei körperlicher Gewalt zum Beipsiel ihre blauen Flecken zu verstecken.

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Was können Außenstehende tun?

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Wem ein solches Verhalten der Kinder auffällt, kann zum Beispiel den Familien seine Hilfe anbieten. Eventuell kann man die Familien entlasten, indem man beispielsweise mit einem Kind die Hausaufgaben macht. Bei Gefahr kann auch immer das Jugendamt informiert werden. Das ist auch anonym möglich.

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An wen können sich Kinder und Jugendliche richten?

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Eine Anlaufstelle sind immer die Schulsozialarbeiter und -sozialarbeiterinnen an den Schulen. Auch die Nummer gegen Kummer hilft weiter: das Kinder- und Jugendtelefon ist 116 111. Eine weitere Möglichkeit sind zum Beispiel die Soulbuddies, die erreicht ihr hier.

Und die Unicef AG in Lippstadt ist auch immer für euch da.

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Das ist die Unicef AG Lippstadt

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Die Unicef AG gibt es in Lippstadt schon seit über 20 Jahren. Sie dient als lokaler Standort und Vertreter von Unicef. Insgesamt gibt es rund 20 erwachsene Mitglieder. Dazu kommt aber noch die Jugendsparte, die ebenfalls ein paar Mitglieder hat. Zu den Aufgaben der Unicef AG zählen der Verkauf der bekannten Grußkarten, das Halten von Vorträgen, Arbeiten an Schulen oder das Organisieren von Spendenläufen.

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