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Angler sollen auf Raubfischfang in der Ruhr verzichten
© Ruhrverband
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Angler sollen auf Raubfischfang in der Ruhr verzichten

Die Wassertemperaturen der Ruhr sind aktuell extrem hoch. Experten rufen deshalb dazu auf, das Angeln auf Raubfische vorerst komplett einzustellen.

Veröffentlicht: Montag, 03.08.2026 16:39

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Hohe Temperaturen sorgen vermehrt für tote Fische

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Die Ruhrfischereigenossenschaft und der Ruhrverband haben Anglerinnen und Angler dazu aufgerufen, vorübergehend nicht mehr auf Raubfische zu angeln. Hintergrund sind die außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen in der Ruhr. Diese führen aktuell vermehrt dazu, dass Fische sterben. Betroffen sind nach Angaben der Experten vor allem große Raubfische wie etwa Hechte.

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Ruhrverband bittet um Verzicht auf das Raubfischangeln

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Besonders in den Stauseen der unteren Ruhr ist die Lage ernst. Durch das warme Wasser sinkt der Sauerstoffgehalt drastisch ab. Gleichzeitig läuft der Stoffwechsel der Tiere in dieser Phase auf Hochtouren. Die Fische stehen deshalb bereits unter extremem Stress und haben mit den Umweltbedingungen zu kämpfen.

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Sauerstoffmangel und Stress sind für Tiere tödlich

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Die Fachleute bitten dringend darum, verantwortungsvoll zu handeln und Geduld zu haben, bis kühlere Witterung einsetzt. Sobald die Temperaturen sinken, kann das Angeln wieder ohne zusätzliche Gefahr ausgeübt werden.

Jeder weitere Stress stellt bei den aktuellen Temperaturen eine enorme Belastung für die Tiere dar. Der Drill - also der Kampf zwischen Fisch und Angler beim Einholen der Schnur - kann für die Fische sofort tödlich enden. Das gilt laut den Fachleuten auch dann, wenn kleine oder geschonte Tiere nach dem Fang vorsichtig wieder zurück ins Wasser gesetzt werden, da ihre Überlebenschancen durch den Angelstress massiv sinken.

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