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Arbeitslosigkeit im Kreis Soest im Dezember leicht gestiegen
© Symbolbild / Hellweg Radio
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Arbeitslosigkeit im Kreis Soest im Dezember leicht gestiegen

Im Kreis Soest waren im Dezember 2025 etwas mehr Menschen arbeitslos als im November. Trotzdem liegt die Zahl unter dem Vorjahreswert – Unternehmen suchen weiterhin dringend Fachkräfte.

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.01.2026 12:58

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Arbeitslosenzahlen steigen saisonbedingt

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Die Arbeitslosigkeit im Kreis Soest ist im Dezember 2025 leicht angestiegen. Insgesamt waren 10.120 Menschen ohne Job, 111 mehr als im November (1,1 %). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl aber leicht gesunken – 58 Personen bzw. 0,6 % weniger. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 5,8 Prozent, nach 5,9 Prozent vor einem Jahr.

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Unterschiede zwischen SGB III und SGB II

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Im Rechtskreis SGB III der Agentur für Arbeit waren 4.199 Personen arbeitslos, 134 mehr als im November und 227 mehr als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) lag die Zahl bei 5.921 Arbeitslosen, 23 weniger als im Vormonat und 285 weniger als vor einem Jahr. Rund 59 % der Arbeitslosen werden durch das Jobcenter betreut.

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Fachkräfte weiterhin gefragt

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Trotz leicht steigender Arbeitslosenzahlen suchen Unternehmen nach wie vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Dezember wurden 409 neue Stellen gemeldet – 93 mehr als im Vormonat und 86 mehr als vor einem Jahr. Besonders gefragt sind Fachkräfte in den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel, Baugewerbe sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Insgesamt waren im Dezember 2.542 Stellen über die Agentur für Arbeit gemeldet.

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Saisonale Gründe für den Anstieg

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„Mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember rechnen wir seit Jahren. Der Entlassungstermin zum Jahresende und erste witterungsbedingte Arbeitsausfälle machen sich bemerkbar“, sagt Oliver Schmale, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Meschede-Soest. Er ergänzt: „Der Anstieg fällt in diesem Jahr geringer aus als im Vorjahr. Das könnte eine gute Basis für die weitere Entwicklung des Arbeitsmarktes sein.“
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