
Anfang Oktober beginnt in den ersten Bundesländern die schulfreie Zeit. Laut der Autobahn GmbH nimmt damit auch der Reiseverkehr auf den Fernstraßen wieder spürbar zu. Während Hessen als erstes Bundesland in die Herbstferien startet, folgt Nordrhein-Westfalen am 17. Oktober. Verkehrsexperten warnen davor, dass es vor allem an den Wochenenden auf den Strecken in Richtung Küsten, Mittelgebirge und Alpenregionen zu Behinderungen kommen wird.
Weniger Verkehrs als im Vorjahr erwartet
Insgesamt rechnet die Autobahn GmbH in diesem Herbst jedoch mit etwas weniger Verkehr als im Jahr 2025. Das liegt an der diesjährigen Kalenderkonstellation: Da Feiertage wie der Tag der Deutschen Einheit, der Reformationstag und Allerheiligen auf ein Wochenende fallen, gibt es weniger Gelegenheiten für verlängerte Kurzurlaube. Dennoch können sich Pendler- und Ferienverkehr an einzelnen Tagen überlagern und für volle Straßen sorgen.
Besonders staugefährdet sind die großen Fernverkehrsachsen. Autofahrer sollten auf den Autobahnen 3, 5, 7 und 9 sowie auf südlichen Routen wie der A8 in Richtung Salzburg mehr Zeit einplanen.
NRW-Herbstferien werden Autobahnen füllen
Obwohl das Verkehrsaufkommen in den Herbstferien typischerweise deutlich unter dem Niveau der Sommerferien liegt, warnen die Experten vor punktuellen Engpässen. Neben dem reinen Reiseverkehr sorgen oft auch bestehende Dauerbaustellen auf den viel befahrenen Achsen für zusätzliche Verzögerungen.
Die verkehrsreichste Phase wird voraussichtlich in der Woche vom 12. bis 18. Oktober erwartet. Dann starten gleich sechs Bundesländer, darunter auch Nordrhein-Westfalen, in die Ferien. Zeitgleich machen sich viele Urlauber aus anderen Regionen bereits auf den Rückweg. Besonders am 16. und 17. Oktober rechnen die Experten wegen der sich überlagernden Verkehrsströme mit besonders langen Fahrtzeiten.