
Pilotprojekt auf der B55 zwischen Meschede und Warstein
Die Sanierung der B55 zwischen Meschede und Warstein wird zu einem besonderen Testprojekt. Straßen.NRW setzt bei den Arbeiten erstmals in diesem Abschnitt auf sogenannten temperaturabgesenkten Asphalt. Dabei wird der Belag mit rund 20 bis 30 Grad weniger verarbeitet als herkömmlicher Heißasphalt. Der Vorteil: Durch die niedrigeren Temperaturen sollen unter anderem die Belastungen für die Beschäftigten auf der Baustelle durch Dämpfe und Aerosole reduziert werden. Gleichzeitig soll die Qualität und Haltbarkeit des Straßenbelags erhalten bleiben.
Forschung begleitet die Arbeiten
Die Sanierung ist Teil eines technischen Pilotprojekts. Entlang der Strecke werden spezielle Probefelder eingebaut, die später untersucht und ausgewertet werden. Dadurch soll geprüft werden, wie sich der neue Asphalt langfristig bewährt. Wegen dieser Mess- und Prüfphasen kann es während der Bauzeit auch Abschnitte geben, in denen keine sichtbaren Arbeiten stattfinden.
Fahrbahn wird bis Herbst erneuert
Die eigentliche Sanierung startet am Mittwoch, 12. August 2026. Erneuert wird ein Abschnitt zwischen dem Abzweig Meschede-Eversberg und Warstein-Hirschberg. Betroffen ist die bergab führende Fahrbahn Richtung Meschede inklusive Mehrzweckstreifen. Während der Bauarbeiten bleibt die B55 befahrbar. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Trotzdem kann es zeitweise zu Verzögerungen kommen. Die Arbeiten sollen im Herbst abgeschlossen sein.