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Bad Sassendorf setzt auf barrierefreien Tourismus
© Sauerland-Tourismus e.V.
Heinrich Böckelühr (Mitte) bei der Übergabe des Förderbescheids an die Beteiligten in Bad Sassendorf.
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Bad Sassendorf setzt auf barrierefreien Tourismus

Im Sauerland startet ein Millionenprojekt für mehr Barrierefreiheit im Tourismus. Bad Sassendorf erhält 1,6 Millionen Euro, um Angebote für alle Besucher zugänglicher zu machen. Ziel ist ein Urlaub ohne Hürden – für Menschen mit Behinderung, Familien und Senioren gleichermaßen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.11.2025 06:25

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Mehr Inklusion im Sauerland geplant

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Im Sauerland startet ein großes Tourismusprojekt, das Menschen mit und ohne Einschränkungen bessere Urlaubsmöglichkeiten bieten soll. Unter dem Titel „Sauerland – Outdoor-Region für Alle“, kurz SOFA, fließen allein 1,6 Millionen Euro nach Bad Sassendorf. Das Geld stammt von der Europäischen Union und vom Land NRW und soll helfen, Barrieren für Urlauber abzubauen.

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Urlaub ohne Hürden

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Mit dem Projekt sollen zum Beispiel Wanderwege so gestaltet werden, dass sie auch für Menschen mit Behinderung gut nutzbar sind. Außerdem ist geplant, Informationen in einfacher Sprache anzubieten. Auch Familien mit kleinen Kindern sollen profitieren – sie gehören ausdrücklich zu den Zielgruppen.

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Viele Partner ziehen an einem Strang

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Zu den Beteiligten gehören neben Bad Sassendorf unter anderem Sauerland-Tourismus, der Naturpark Sauerland Rothaargebirge, die Stadt Arnsberg sowie die Winterberg Tourismus und Wirtschaft GmbH. Insgesamt hat das Projekt ein Volumen von rund 2,8 Millionen Euro.

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Stimmen aus der Region

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Bad Sassendorfs Bürgermeister Malte Dahlhoff betont:

„Ein Ort ist erst dann wirklich lebenswert, wenn sich alle willkommen fühlen.“

Aus dem Naturpark heißt es ergänzend:

„Inklusion ist kein Trend, sondern eine Haltung.“ Das erklärte Bernd Fuhrmann, Vorsitzender des Naturparks Sauerland Rothaargebirge.

Auch Regierungspräsident Heinrich Böckelühr unterstreicht die Bedeutung des Projekts: Barrierefreiheit und Inklusion seien Voraussetzungen dafür, dass alle Menschen an Freizeitangeboten teilhaben können.

Autor: Ben Hettwer

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