
Blindgänger-Verdacht in Soest: Prüfung am 29. Juli
Am Friedrich-Bertram-Weg in Soest wurde bei einer Routinesuche ein Verdachtspunkt entdeckt - dort könnte ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Die Stadt prüft die Stelle am Mittwoch (29. Juli) und bereitet für diesen Tag bereits eine mögliche Evakuierung vor.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.2026 07:39
Verdachtspunkt am Friedrich-Bertram-Weg entdeckt
Bei der in Soest üblichen Suche nach nicht detonierten Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg ist ein Verdachtspunkt am Friedrich-Bertram-Weg aufgetaucht. Das Ordnungsamt der Stadt Soest bereitet jetzt die Überprüfung der Stelle vor. Aktuell besteht laut Stadt keine Gefahr für die Bevölkerung.
Was nächste Woche passiert
Am Mittwoch (29. Juli) sollen Experten die Stelle genauer untersuchen. Bestätigt sich der Verdacht, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe die Bombe noch am selben Tag entschärfen. Die Stadt hat bereits angekündigt, dass dafür ein Gebiet von voraussichtlich 500 Metern rund um den Fundort geräumt werden muss. Die Evakuierung soll ab etwa 12 Uhr beginnen - dann werden auch die Zufahrten in das betroffene Gebiet gesperrt.
Wer das Gebiet verlassen muss
Betroffen wären Bewohnerinnen und Bewohner sowie Unternehmen und Einrichtungen im Umkreis von 500 Metern rund um den Verdachtspunkt. Die Stadt empfiehlt schon jetzt, sich darauf vorzubereiten - und zum Beispiel vorab zu klären, ob man den Tag bei Freunden oder Verwandten verbringen kann. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann die Betreuungsstelle in der Hannah-Arendt-Gesamtschule nutzen.
Hilfe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Wer im Fall einer Evakuierung Unterstützung beim Verlassen der Wohnung braucht, muss sich noch bis heute, Mittwoch (22. Juli), bis 12 Uhr bei der Stadt melden. Die Telefonnummer dafür lautet 02921 / 103-2135. Die Leitung ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar.
Das sollten Betroffene einpacken
Wer das Gebiet verlassen muss, sollte ausreichend Verpflegung mitnehmen. Wichtig sind außerdem Medikamente, Kindernahrung sowie alles, was Haustiere brauchen. Da sich die Dauer einer Entschärfung nicht genau vorhersagen lässt und eine Evakuierung auch bis in die Nacht dauern kann, empfiehlt die Stadt, vorsorglich eine Übernachtungsmöglichkeit bei Freunden oder Verwandten zu klären.
Alle Infos online und per Liveticker
Ab sofort informiert die Stadt Soest auf der Website www.soest.de/bombe sowie über ihre Kanäle auf Instagram und WhatsApp. Am Mittwoch (29. Juli) gibt es dort außerdem einen Liveticker zum aktuellen Stand der Kampfmittelüberprüfung. Hellweg Radio wird euch auf dem Laufenden halten!