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Waldbrände in Griechenland
© Socrates Baltagiannis/dpa
Das Feuer brach am Donnerstagnachmittag nahe dem Ferienort Siviri auf der Halbinsel Kassandra aus.
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Brand bei griechischem Ferienort unter Kontrolle

Im Fall eines großen Waldbrandes auf Chalkidiki ist die Lage entspannter. Glutnester müssen aber weiter überwacht werden. Die Situation bleibt gerade mit Blick auf den Wind kritisch.

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Brände

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Thessaloniki (dpa) - Ein großer Waldbrand auf der westlichen Landzunge der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki ist nach Angaben der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht worden. Zahlreiche kleinere Brandherde und Glutnester müssten aber noch überwacht und gelöscht werden. Während der Löscharbeiten wurden drei Feuerwehrleute leicht verletzt, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. 

Evakuierungen und schwierige Löscharbeiten

Das Feuer war am Donnerstagnachmittag nahe dem Ferienort Siviri auf der Halbinsel Kassandra ausgebrochen und hatte sich in dem dicht bewaldeten Gebiet rasch ausgebreitet. Die Behörden forderten Bewohner und Urlauber über das griechische Notfallwarnsystem zur Evakuierung auf. Küstenwache und Privatleute brachten zahlreiche Menschen mit Booten aus dem gefährdeten Küstengebiet in Sicherheit. Insgesamt seien 481 Menschen auf dem Seeweg evakuiert worden, so die Behörden. 

In weiten Teilen Griechenlands herrschen derzeit starke Nordwinde mit Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Dadurch können sich bestehende Glutnester jederzeit wieder entzünden und neue Brände schnell ausbreiten. Für mehrere Regionen gilt deshalb weiterhin eine sehr hohe beziehungsweise extreme Waldbrandgefahr, wie der Zivilschutz betont.

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© dpa-infocom, dpa:260814-930-527830/1
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