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Brandrauch aus Belgien: Werl warnt vor Geruch
© Symbolbild / Hellweg Radio
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Brandrauch aus Belgien: Werl warnt vor Geruch

Wer in Werl gerade Brandgeruch in der Nase hat, muss sich keine Sorgen machen - der Rauch kommt aus Belgien. Im Naturschutzgebiet Hohes Venn wütet seit Freitag (14.08.) ein gewaltiger Waldbrand. Die Stadt Werl hat jetzt klargestellt: Es besteht keine Gefahr - und der Notruf soll bitte freigehalten werden.

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Geruch ohne Gefahr: Stadt Werl klärt auf

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Wer in Werl die Nase rümpft und Brandgeruch wahrnimmt, muss nicht in Panik geraten. Die Stadt Werl hat mitgeteilt, dass es im Stadtgebiet zu Geruchsbelästigungen durch Brandrauch kommen kann - ausgelöst durch den Großbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht laut der Stadt nicht.

Gleichzeitig bittet die Stadtverwaltung ausdrücklich darum, deswegen nicht den Notruf zu wählen. Die 112 soll für echte Notfälle freigehalten werden. Wer also Brandgeruch wahrnimmt, aber sonst keine Gefahr erkennt, muss nichts unternehmen.

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Was im Hohen Venn passiert ist

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Einsatzkräfte kämpfen im Naturschutzgebiet Hohes Venn in Belgien, direkt an der Grenze zu Deutschland, gegen einen der größten Waldbrände der belgischen Geschichte. Das Hohe Venn gilt als einzigartige Hochmoor- und Sumpflandschaft. Das Feuer brach am Freitag (14.08.) aus und hat sich seitdem massiv ausgebreitet: Bis zum Dienstag (18.08.) waren rund 3.200 Hektar betroffen - das ist eine Fläche, die in der belgischen Geschichte seit über 100 Jahren nicht mehr so verbrannt ist.

Besonders tückisch ist das Gelände: Die Bekämpfung des Brandes ist wegen des torfhaltigen Bodens in dem Naturschutzgebiet besonders schwierig. Erschwerend kommen das unwegsame Gelände und die nur wenigen Zufahrtswege hinzu - zudem machen die ausgedehnten Moorflächen die Brandbekämpfung schwierig. Weil Torf tief im Boden schwelt, kann sich das Feuer auch dort halten, wo es oberflächlich bereits gelöscht wirkt.

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Rauch zieht durch große Teile Deutschlands

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Der Brandrauch aus dem Hohen Venn ist kein lokales Phänomen. Er hat sich in den vergangenen Tagen weit über die Grenzen der Region hinaus ausgebreitet und war in zahlreichen deutschen Städten zu riechen - darunter Köln, Düsseldorf und Wuppertal. Wegen der Schwelbrände im Torfboden ist die Rauchentwicklung besonders stark und anhaltend.

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