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Bronze-Pflicht im Freibad: DLRG Soest ist dafür
© Symbolbild / Hellweg Radio
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Bronze-Pflicht im Freibad: DLRG Soest ist dafür

Ein Freibad im Kreis Gütersloh lässt Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nur noch alleine rein, wenn sie das Bronze-Schwimmabzeichen vorweisen können. Die DLRG Soest hält das für sinnvoll - Kinder können nach ihrer Einschätzung immer schlechter schwimmen.

Veröffentlicht: Freitag, 22.05.2026 05:08

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Neue Regel aus dem Kreis Gütersloh

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Ein Freibad im Kreis Gütersloh hat eine neue Zugangsbedingung eingeführt: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kommen nur noch alleine rein, wenn sie das Bronze-Schwimmabzeichen besitzen. Die DLRG Soest begrüßt das ausdrücklich. Kinder könnten heutzutage immer schlechter schwimmen - das sei ein ernstes Problem, das man nicht unterschätzen sollte. Auch im Kreis Soest beschäftigt das Thema Bäder und Verantwortliche.

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Seepferdchen oder Bronze - das ist der Unterschied

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Viele Eltern gehen davon aus, dass das Seepferdchen ausreicht, damit ihr Kind sicher im Wasser ist. Lars Minden von der DLRG Soest sieht das anders. Das Seepferdchen steht für gerade einmal 25 Meter - das Bronze-Abzeichen dagegen für 200 Meter am Stück. Dahinter stecken mehr Ausdauer, mehr Kraft und deutlich mehr Schwimmkönnen.

„Rechtlich gilt das Bronzeabzeichen als Nachweis, um als sicherer Schwimmer zu gelten. Das Anfängerschwimmabzeichen Seepferdchen steht für 25 Meter Strecke. Fürs Bronze sind es 200 Meter am Stück. Das heißt, man braucht viel bessere Kondition, viel mehr Kraft und Durchhaltevermögen. Sich darauf zu verlassen, dass man mit 25 Metern sicher schwimmen kann, ist fragwürdig - und das sollte man nicht." - Lars Minden, DLRG Soest.
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Wie ist die Lage im Kreis Soest?

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In den klassischen Freibädern im Kreis Soest gibt es eine solche Pflicht bislang nicht. In Wickede etwa dürfen Kinder ab 12 Jahren alleine ins Bad - unabhängig davon, welches Schwimmabzeichen sie haben oder ob sie überhaupt eines besitzen. Verständnis für eine Bronze-Pflicht gibt es aber durchaus. Klaus Dieter Hötte vom Stadtmarketing Rüthen, der auch für das Biberbad zuständig ist, findet die Idee richtig:

„Also grundsätzlich bin ich dafür, dass Kinder das Bronzeabzeichen brauchen, um ins Freibad zu dürfen. Man muss anerkennen, dass Kinder heutzutage relativ selten schwimmen können. Das ist ein ganz großes Problem, und man muss natürlich auch die Gefahr sehen, wenn Kinder ohne Aufsicht ertrinken könnten. Ich finde es persönlich gut, wenn man das Bronzeabzeichen auf jeden Fall voraussetzt." - Klaus Dieter Hötte, Stadtmarketing Rüthen.
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Größere Freizeitbäder haben schon ähnliche Vorgaben

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In den größeren Freizeitbädern der Region gibt es solche Regeln bereits. Im CabrioLi in Lippstadt müssen Kinder ab zehn Jahren das Bronze-Abzeichen vorweisen, wenn sie ohne Eltern ins Bad wollen. Auch das Aquafun in Soest und das Freizeitbad in Werl haben ähnliche Regelungen für Kinder und Jugendliche, die ohne Begleitung kommen.

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