
Ab heute ändert sich das Coronatestverfahren in den Grund- und Förderschulen im Kreis Soest. Statt der gewohnten Stäbchen in die Nase gibt es jetzt einen Tupfer in den Mund. Die Schülerinnen und Schüler müssen etwa 30 Sekunden auf einem Tupfer rumlutschen und dann werden alle Tupfer zusammen, als eine Probe, im Labor getestet. Wenn diese Gesamtprobe positiv ist, wird die Schule spätestens bis sechs Uhr morgens am Folgetag darüber informiert. Dann müssen alle Kinder zu Hause nochmal einen Test machen. Diese werden dann einzeln ausgewertet. Es handelt sich hierbei um einen PCR-Test und nicht um einen Schnelltest. Das heißt, die Lollitests sind für die Schüler nicht nur angenehmer und leichter durchzuführen, sondern auch zuverlässiger. Außerdem wird durch die Gruppenauswertung ein weiteres Problem gelöst: Viele Lehrer sahen zuvor das Problem, dass Schüler, die mit einem positiven Test vor allen anderen aus der Klasse geholt werden, ausgegrenzt werden könnten. Jetzt kann im Ernstfall jeder erneut Zuhause für sich, im geschützten Raum, testen. Die Lollitests soll es erstmal bis zu den Sommerferien geben. Das NRW-Schulministerium kann sich aber auch vorstellen, im neuen Schuljahr damit weiter zu machen.