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Diskussion um Standgeld für Soester Allerheiligenkirmes
© Symbolbild, Hellweg Radio
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Diskussion um Standgeld für Soester Allerheiligenkirmes

Die Standgelder für die Schausteller auf der Soester Allerheiligenkirmes könnten in diesem Jahr deutlich steigen. Das sorgt für große Diskussion. Werden dadurch weniger Schausteller nach Soest kommen?

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.04.2023 14:44

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Zur Soester Allerheiligenkirmes kommen knapp 350 Schausteller. In diesem Jahr sollen sie allerdings höhere Standgelder bezahlen, im Schnitt 20 Prozent mehr. Die Stadt will so das Defizit begrenzen, welches die Kirmes jedes Jahr verursacht. Doch das könnte dazu führen, dass sich die Kirmes für viele Schausteller nicht mehr rechnet.

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Thomas Schneider, Chef der Schaustellervereinigung Soester BördeDer Kirmesbesuch könnte unerschwinglich werden
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Thomas Schneider, Chef der Schaustellervereinigung Soester BördeEs muss etwas passieren
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Thomas Schneider, Chef der Schaustellervereinigung Soester BördeWie könnte man die Erhöhung ausgleichen?
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Soest: Schausteller fordern Unterstützung von der Stadt

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Um zu verhindern, dass durch die Preiserhöhung kaum noch Schausteller nach Soest kommen, wünscht sich die Schaustellervereinigung Soester Börde, dass die Stadt die Kirmes wie andere Freizeit- und Kultureinrichtungen behandelt und somit das Defizit in den kommenden Jahren übernimmt, sagt Thomas Schneider, der Chef der Schaustellervereinigung.

Dann müssten die Schausteller die Preise nicht erhöhen und die Stadt könnte die Kirmes in ihrer jetzigen Größenordnung behalten, so Schneider. Schließlich profitiere davon auch die Soester Wirtschaft. Heute Abend (20.04.) beschäftigt sich der Hauptausschuss in Soest mit der geplanten Standgelderhöhung. Endgültig muss dann der Stadtrat in der kommenden Woche darüber entscheiden.

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