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Doppelte Ehrung für Geseker Denkmalpfleger
© Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Bei der Preisverleihung des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege überreicht Ministerpräsident Hendrik Wüst die Preise und Urkunden.
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Doppelte Ehrung für Geseker Denkmalpfleger

Ein Geseker Handwerksbetrieb hat beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege gleich doppelt abgeräumt. Die Wibbeke Denkmalpflege GmbH wurde für ihre Arbeiten an einem historischen Herrenhaus im Kreis Warendorf in zwei Handwerksgewerken ausgezeichnet. Auch weitere Betriebe aus Lippstadt und Soest waren bei geehrten Projekten dabei.

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Ein Handwerksbetrieb aus Geseke hat beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2026 zweifach gepunktet. Die Wibbeke Denkmalpflege GmbH wurde für ihre Arbeiten an einem historischen Herrenhaus im Kreis Warendorf in gleich zwei Gewerken geehrt: für die Maler- und Lackierarbeiten sowie für die Stuckarbeiten. Überreicht wurden die Auszeichnungen am Dienstag, 13. Oktober 2026, von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst im K21 Ständehaus in Düsseldorf. Inhaber Thomas Wibbeke führt den Betrieb mit Sitz an der Meteorstraße in Geseke.

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Was steckt hinter dem Bundespreis?

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Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege wird seit 1994 jährlich von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks vergeben - jeweils in zwei Bundesländern. 2026 war NRW an der Reihe, zuletzt war das 2017 der Fall. Der Preis richtet sich an private Eigentümer historischer Gebäude, die bei der Restaurierung auf qualifizierte Handwerksbetriebe gesetzt haben. Die Eigentümer erhalten eine Geldprämie, die beteiligten Handwerksbetriebe werden mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. In NRW wurden in diesem Jahr insgesamt zwölf Projekte prämiert - vom Herrenhaus über eine Fachwerkhofanlage bis hin zu einem Mausoleum.

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Sechs Jahre Arbeit am Herrenhaus Harkotten

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Das ausgezeichnete Projekt ist das Herrenhaus Harkotten in Sassenberg im Kreis Warendorf. Das Gebäude wurde 1806 als Sommerhaus errichtet und gilt als eines der bedeutenden Herrenhäuser Westfalens. Sechs Jahre lang, von 2016 bis 2021, wurde es von Grund auf instand gesetzt. Wibbeke Denkmalpflege war dabei für die Maler- und Lackierarbeiten sowie die Stuckarbeiten verantwortlich. Das Gesamtprojekt erhielt beim Bundespreis einen ersten Preis - an dem neben den Eigentümern und Architekten auch mehrere Handwerksbetriebe aus verschiedenen Gewerken beteiligt waren.

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75 Mitarbeiter, echte Familienbetrieb-DNA

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Die Wibbeke Denkmalpflege GmbH ist ein Familienbetrieb mit 75 Mitarbeitern. Spezialisiert auf die Restaurierung historischer Bauwerke, ist das Unternehmen regelmäßig an namhaften Projekten beteiligt. Aktuell arbeitet der Betrieb unter anderem am Dom in Paderborn. Im kommenden Jahr steht dann der Limburger Dom auf dem Programm.

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Auch Lippstadt und Soest dabei

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Der Kreis Soest war beim Bundespreis gleich mehrfach vertreten. Neben Wibbeke aus Geseke waren auch Betriebe aus Lippstadt und Soest an ausgezeichneten Projekten beteiligt. So wirkten die Tischlerei Christian Schniedermeier aus Lippstadt-Hörste, die Dachwerkstatt Krinke aus Lippstadt, die Glaserei Hertel aus Lippstadt und die Elektrotechnik Stratmann aus Lippstadt an der Villa Monheim in Aachen mit - die ebenfalls einen zweiten Preis erhielt. Die Zimmerei Müller GmbH aus Soest war beim Wohnhaus in Menden dabei, das mit einem dritten Preis ausgezeichnet wurde.

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