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Drei Schulen aus dem Kreis Soest als Verbraucherschulen geehrt
© Hubertus-Schwartz-Berufskolleg
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Drei Schulen aus dem Kreis Soest als Verbraucherschulen geehrt

Das Börde-Berufskolleg und das Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest sowie das INI-Berufskolleg in Lippstadt werden heute als Verbraucherschulen mit Gold ausgezeichnet. Die Schulen bereiten ihre Schülerinnen und Schüler besonders gut auf Fallen im Verbraucheralltag wie Online-Shopping, Finanzen oder Social Media vor.

Veröffentlicht: Montag, 23.03.2026 08:36

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Starke Verbraucherbildung in der Region Soest

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Drei Berufskollegs aus dem Kreis Soest gehören zu den besten Deutschlands, wenn es um Verbraucherbildung geht. Das Börde-Berufskolleg und das Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest sowie das INI-Berufskolleg in Lippstadt werden heute vom Verbraucherzentrale Bundesverband als Verbraucherschulen mit Gold ausgezeichnet. Insgesamt erhalten 121 Schulen aus 15 Bundesländern diese Ehrung, 23 davon kommen aus Nordrhein-Westfalen.

Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft von Bundesverbraucherschutzministerin Dr. Stefanie Hubig und wird bereits zum achten Mal verliehen. Gefragt sind dabei besondere Aktivitäten und Projekte in den Bereichen Finanzen, Ernährung, Medien und nachhaltiger Konsum. Die drei lokalen Schulen erreichen mit ihren Programmen mehr als 68.000 Schülerinnen und Schüler bundesweit.

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Schutz vor Betrug und schlechten Kaufentscheidungen

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„Junge Menschen sind über Soziale Medien heute bereits sehr früh mit den Tücken des Verbraucheralltags konfrontiert. Deshalb ist es umso wichtiger, sie gegen unseriöse Werbeversprechen und Betrugsmaschen im Internet zu wappnen" - Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW.

Am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg gibt es zum Beispiel eine Schülergenossenschaft, in der die Schülerinnen und Schüler Themen wie Einkauf, Verkauf und Marketing lernen. Das Börde-Berufskolleg erhielt die Auszeichnung unter anderem, weil die Schule den Zukunftswald in Rüthen unterstützt und regelmäßig unterschiedliche Projekte zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz durchführt. Zudem wird der Schulcaterer bei der Entwicklung neuer, gesunder Snacks für den Schulkiosk unterstützt.

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Bildung für den Alltag immer wichtiger

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Die Bedeutung der Verbraucherbildung wächst stetig. Erst im vergangenen Jahr hat die Bildungsministerkonferenz ihre Empfehlung zur Umsetzung von Verbraucherbildung an Schulen aktualisiert. Es ist immer besser, Jugendliche vorbeugend zu informieren, als später mögliche Schäden zu beheben - vor allem, da Fehlinformationen und Betrugsmaschen zunehmen.

Das Projekt Verbraucherschule stärkt Verbraucherbildung an Schulen und bietet praktische Unterstützung, etwa in Form von Online-Fortbildungen. Einmal im Jahr macht die Auszeichnung „Verbraucherschule“ die Aktivitäten besonders engagierter Schulen sichtbar. Seit dem Start der Online-Fortbildungen im Jahr 2020 haben sich mehr als 2.750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Verbraucherthemen und Unterrichtsideen informiert.

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