
DRK-Botschafter drei Wochen in Lippstadt unterwegs
Ab sofort sind in Lippstadt drei Wochen lang DRK-Botschafter von Tür zu Tür unterwegs, um über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes zu informieren. Die Mitarbeiter in Rotkreuz-Kleidung werben um Fördermitglieder und nehmen kein Bargeld oder Sachspenden an.
Veröffentlicht: Montag, 12.01.2026 06:53
DRK-Botschafter werben drei Wochen in Lippstadt um Unterstützung
Ab dem heutigen Montag (12.01.) sind in Lippstadt und den Ortsteilen für drei Wochen Botschafter des Deutschen Roten Kreuzes unterwegs. Die Mitarbeiter gehen von Tür zu Tür, informieren über die vielfältige Arbeit des DRK und möchten mit den Menschen ins Gespräch kommen. Dabei sind die Botschafter an ihrer typischen Rotkreuz-Kleidung zu erkennen und können sich mit Ausweisen und einer Werbungsvollmacht legitimieren. Die Werbeaktion soll helfen, neue Fördermitglieder zu gewinnen, da die Anzahl der Unterstützer zuletzt zurückgegangen ist. Wichtig für Bürgerinnen und Bürger: Die Mitarbeiter nehmen kein Bargeld und keine Sachspenden an.
Digitale Erfassung statt Bargeld in Lippstadt
Statt Bargeld oder Einmalspenden anzunehmen, informieren die DRK-Botschafter über die Möglichkeit einer regelmäßigen Unterstützung durch eine Fördermitgliedschaft. Die Daten werden digital per Tablet erfasst, wobei auch die IBAN erfragt wird. Diese sichere und verschlüsselte Aufnahme der Fördermitgliederdaten ermöglicht es interessierten Bürgern, das DRK Lippstadt nachhaltig zu unterstützen. Die Werbeaktion läuft sowohl in der Kernstadt als auch in allen Ortsteilen von Lippstadt. Beim DRK bittet man die Bevölkerung, dem Werbeteam mit Offenheit zu begegnen und die ehrenamtlichen Helfer herzlich zu empfangen.
Finanzierung für Ausrüstung und Katastrophenschutz in Lippstadt
Das DRK Lippstadt finanziert mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden unter anderem Ausrüstung, Fahrzeuge und Ausbildungen für Einsätze und den Katastrophenschutz. Die Organisation ist in Lippstadt dort aktiv, wo Menschen Hilfe benötigen - sei es bei Sportveranstaltungen, Festen, bei der Blutspende oder im Katastrophenfall. Fast ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden werden die gesamten Ausbildungen der Helfer sowie die Ausstattung und Fahrzeuge finanziert. Der Rückgang der Fördermitglieder macht diese wichtige Arbeit immer schwieriger und die Vorsorge für Katastrophenfälle wie einen großflächigen Stromausfall nahezu unmöglich. Weitere Informationen gibt es auch auf der DRK-Homepage oder direkt im DRK-Zentrum in der Gaußstraße 11.