
Fund Im Tabrock war keine richtige Bombe
(Stand: 28. April / 21.00 Uhr) Bei dem mutmaßlichen Blindgänger auf einer Straßenbaustelle im Soester Norden handelt es sich nicht um ein explosives Kampfmittel, sondern um das Fallgewicht einer britischen Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Das hat die Stadt Soest mitgeteilt.
Experten des Kampfmittelräumdienstes hätten das Fallgewicht vor Ort identifiziert. Die Einsatzleitung vor Ort habe Entwarnung gegeben und den Einsatz beendet. Die Sperrungen sind damit aufgehoben, alle können in ihre Häuser zurück.
Blindgänger im Soester Norden gefunden
(Stand: 28. April / 18.00 Uhr) Im Soester Norden läuft aktuell ein größerer Feuerwehreinsatz: In der Straße „Im Tabrock“ ist bei Baggerarbeiten wahrscheinlich eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Nach ersten Angaben der Rettungsleitstelle wurde der mutmaßliche Blindgänger dabei sogar bewegt und liegt nun halb frei.
Bereich bereits abgesperrt
Der unmittelbare Bereich rund um den Fundort ist bereits geräumt und abgesperrt. Betroffen sind mehrere Wohnhäuser sowie ein Penny-Markt. Möglicherweise müssen noch weitere Menschen ihre Häuser verlassen.
Weitere Evakuierungen möglich
Wie groß die Evakuierungszone am Ende ausfällt, hängt nämlich vom Gewicht der Bombe ab. Als Faustregel gilt: Das Gewicht des Blindgängers entspricht etwa dem Evakuierungsradius in Metern. Eine 250 Kilo schwere Bombe entspräche also einem Evakuierungsradius von 250 Metern.
Entscheidung fällt wohl noch heute
Der Kampfmittelräumdienst aus Arnsberg wird gegen 19.30 Uhr in Soest erwartet. Vor Ort entscheiden die Experten, ob die Bombe entschärft werden kann oder kontrolliert gesprengt werden muss. Die Maßnahme soll nach aktuellem Stand noch heute stattfinden.
Autoren: Sharin Brinkmann / Ben Hettwer