Anzeige
Ermittlung zum toten Säugling geht weiter
© Timo Klostermeier / FotoDB
Teilen:

Ermittlung zum toten Säugling geht weiter

Noch immer ist nicht klar, wie das Kind ums Leben gekommen ist.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.07.2019 10:25

Anzeige

Nach dem Drama um das tote Baby aus dem Kreis Soest aus der vergangenen Woche laufen die Ermittlungen. Laut des ermittelnden Staatsanwaltes liegen bislang keine Hinweise auf äußere Gewalt vor. Ausschließen könne man zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nichts. Vor einer Woche war die 17-jährige Mutter des Säuglings mit starken Blutungen ins Krankenhaus gekommen. Dort hatten die Ärzte festgestellt, dass sie kurz zuvor ein Kind zur Welt gebracht muss. Im Zimmer der jungen Mutter fanden die Beamten daraufhin den toten Säugling.

Hier die Mittleilung von vergangener Woche:

Die Staatsanwaltschaft Arnsberg beschäftigt sich mit dem Schicksal eines toten Säuglings aus dem Kreis Soest. Im Klinikum Stadt Soest war die 17-jährige Mutter des Babys wegen schwerer Blutungen behandelt worden. Ärzte fanden heraus, dass die Minderjährige vorher ein Kind auf die Welt gebracht haben muss. Kurze Zeit später wurde der Junge dann im Zimmer des Mädchens im Elternhaus tot aufgefunden.

Polizei und Staatsanwaltschaft versuchen nun zu klären, wie das Kind starb. Die Familie der 17-Jährigen habe nach eigener Aussage nichts von der Schwangerschaft bemerkt. Gestern hatte der 13-jährige Bruder seine Schwester mit starken Blutungen in ihrem Zimmer entdeckt und die Eltern alamiert. Erst danach kam die Schwangerschaft und die Geburt wohl für alle ans Licht. Wie und wo genau das Baby entdeckt wurde, will die Staatsanwaltschaft mit Blick auf die Ermittlungen nicht sagen.

Das Mädchen schweigt bislang in den Vernehmungen mit den Ermittlern.

Anzeige
Anzeige
Anzeige