
An diesem Montag beginnt für die Lindenschule ein neues Kapitel. Im modernisierten Gebäude an der Graf-Landsberg-Straße in Erwitte starten die Schülerinnen und Schüler nach dem Umzug aus Bad Westernkotten ihren Unterricht. Der neue Standort biete nicht nur mehr Platz, sondern auch moderne Technik und die Möglichkeit, bis zu drei zusätzliche Klassen aufzunehmen, heißt es vom Kreis Soest. Der hat nach eigenen Angaben in die umfassende Sanierung investiert, um ein zukunftsorientiertes Lernumfeld zu schaffen.
Moderne Ausstattung und nachhaltige Energie
Die Renovierung des neuen Schulgebäudes umfasste alle Bereiche: Von Klassenräumen über Aula und Verwaltungsbereiche bis hin zur Offenen Ganztagsschule und den Sanitäranlagen. „Alle Oberflächen sind neu“, erklärte Projektleiter Michael Manzke. Die Heizung läuft nun nachhaltig mit Pellets anstelle von Gas, und eine moderne Lüftungsanlage wurde eingebaut. Im kommenden Frühjahr wird zudem eine Photovoltaik-Anlage installiert, sobald der Frost zurückgekehrt ist und die Grünanlagen bearbeitet werden können.
Acht Millionen Euro Kosten
Die Modernisierung, inklusive des Erwerbs des Gebäudes, hat den Kreis Soest rund acht Millionen Euro gekostet. Dank der Eigenleistung konnte der Kreis zwischen einer und 1,3 Millionen Euro einsparen. „Wir danken der Stadt Erwitte für die hervorragende Zusammenarbeit“, betonten Sascha Kudella und Harald Pietz. Die Stadt plant, die ehemaligen Räume in Bad Westernkotten für die Offene Ganztagsschule der Astrid-Lindgren-Grundschule zu nutzen.