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EU-Chippflicht für Hunde und Katzen im Kreis Soest
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EU-Chippflicht für Hunde und Katzen im Kreis Soest

Neue EU-Regeln: Hunde und Katzen im Kreis Soest müssen ab 2026 gechippt werden. Ziel ist es, den illegalen Welpenhandel zu stoppen und das Tierwohl zu stärken.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.11.2025 15:45

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Strengere Vorschriften für Tierhalter und Züchter

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Ab dem 01.01.2026 gelten im Kreis Soest und in der gesamten EU neue Vorschriften für Hunde- und Katzenhalter. Ziel ist es, den illegalen Welpenhandel einzudämmen und das Tierwohl zu verbessern. Eine zentrale Neuerung ist die verpflichtende Kennzeichnung aller Hunde und Katzen mittels eines Mikrochips. Diese Maßnahme soll nicht nur die Rückverfolgbarkeit der Tiere gewährleisten, sondern auch Tierheime entlasten.

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Einheitliche Standards für Zucht und Haltung

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Neben der Chippflicht sieht die neue EU-Verordnung erstmals einheitliche Mindeststandards für Züchter, Verkäufer und Tierheime vor. Dazu gehören:

  • Gesundheitsvorsorge: Regelmäßige Untersuchungen und Impfungen.
  • Hygiene: Strengere Anforderungen an Sauberkeit in Zucht- und Verkaufsstätten.
  • Bewegungsmöglichkeiten: Ausreichender Platz und soziale Kontakte für die Tiere.
  • Online-Verkäufe: Anbieter müssen eindeutig identifizierbar sein.

Diese Maßnahmen sollen nicht nur das Tierwohl fördern, sondern auch die menschliche Gesundheit schützen, indem das Risiko von Krankheiten wie Tollwut minimiert wird.

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„Ein wichtiger Schritt gegen die Hundemafia“

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Der südwestfälische Europaabgeordnete Dr. Peter Liese, der sich im Europawahlkampf 2024 für stärkeren Tierschutz eingesetzt hatte, begrüßt die Einigung. „Die neuen Regeln sind ein zentraler Schritt, um die Hundemafia zu stoppen und das Tierleid zu verringern. Besonders die EU-weite Chip- und Registrierungspflicht ist ein wichtiges Instrument, um unseriöse Züchter zu identifizieren und Tierheime zu entlasten“, so Liese. Auch für Katzen gibt es Neuerungen: Tiere mit gesundheitlich belastenden Merkmalen dürfen künftig weder gezüchtet noch bei Wettbewerben eingesetzt werden. „Damit setzen wir klare Grenzen gegenüber Praktiken, die zu unnötigem Tierleid führen“, betonte Liese.

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