
Eurowings-Vorfall in Paderborn: Das war die Ursache
Die Ursache für den Zwischenfall einer Eurowings-Maschine am Flughafen Paderborn/Lippstadt ist offiziell geklärt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat ihren Abschlussbericht veröffentlicht.
Veröffentlicht: Freitag, 12.06.2026 13:22
Tailstrike am Flughafen Paderborn/Lippstadt
Im vergangenen Jahr hatte eine Eurowings-Maschine bei der Landung am Flughafen Paderborn/Lippstadt mit dem Heck die Start- und Landebahn berührt. Dabei handelte es sich um einen sogenannten Tailstrike. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat jetzt ihren Abschlussbericht zu dem Vorfall veröffentlicht. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. Die Maschine wurde jedoch beschädigt und musste anschließend repariert werden.
Mehrere Faktoren führten zum Zwischenfall
Nach Angaben der Ermittler war nicht allein eine Windböe für den Tailstrike verantwortlich. Dem Bericht zufolge war der Anflug zunächst nicht stabil. Außerdem sei die Sinkrate zeitweise zu hoch gewesen. Als die Crew durchstarten wollte, habe es zusätzlich Probleme bei der Zusammenarbeit im Cockpit gegeben. Erst das Zusammenspiel mehrerer Faktoren habe schließlich zu dem Vorfall geführt.
BFU leitet Sicherheitsempfehlungen für den Flugbetrieb ab
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung leitet aus dem Vorfall mehrere Sicherheitsempfehlungen für den Flugbetrieb ab. Der Abschlussbericht hält den genauen Hergang des Zwischenfalls am Flughafen Paderborn/Lippstadt fest. Er dokumentiert, welche Faktoren zum Tailstrike beigetragen haben. Den vollständigen Abschlussbericht hat die BFU online veröffentlicht.
Lesetipp: Der Flughafen Paderborn/Lippstadt steht derzeit auch aus einem anderen Grund im Fokus: Die private Fluginitiative skyhub PAD hat ihren Betrieb eingestellt. Hier geht es zum Artikel.