
Förderung für den Verkehr
Das Land NRW stellt 7,94 Millionen Euro für vier Straßenbauprojekte im Kreis Soest bereit. Das Geld kommt aus dem Landesprogramm zur Förderung der kommunalen Straßeninfrastruktur. CDU-Landtagsabgeordneter Jörg Blöming hat die Förderzusagen am Mittwoch (5. August) bekannt gegeben.
Lippstadt bekommt den größten Anteil
Den größten Anteil sichert sich Lippstadt: 3,19 Millionen Euro fließen in den Lückenschluss der Südtangente. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 4,56 Millionen Euro. Ziel ist es, das Stadtzentrum zu entlasten und die Verkehrssituation für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.
„Besonders freue ich mich, dass der Lückenschluss der Südtangente in Lippstadt mit 3,19 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert wird. Diese wichtige Investition wird das Stadtzentrum spürbar entlasten und die Verkehrssituation für Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessern." - Jörg Blöming, CDU-Landtagsabgeordneter.
Soest: Ausbau der Niederbergheimer Straße
Soest bekommt 2,89 Millionen Euro für den Ausbau der Niederbergheimer Straße - auf dem Abschnitt von der B 229 bis zum Seidenstückerweg und der Lippstädter Straße. Die Gesamtkosten für dieses Projekt liegen bei 7,75 Millionen Euro.
Kreisstraßen in Warstein und am Möhnesee
Zwei weitere Projekte betreffen Kreisstraßen im Kreis Soest. Für den Ausbau der K 28 in der Ortsdurchfahrt Warstein-Westendorf gibt es 350.000 Euro Förderung bei Gesamtkosten von 510.000 Euro. Außerdem fließen 1,51 Millionen Euro in den Ausbau der K 8 - auf dem Abschnitt von Delecke bis zur Sperrmauer am Möhnesee. Die Gesamtkosten dieses Vorhabens liegen bei 2,16 Millionen Euro.
Was Jörg Blöming sagt
„Investitionen in den Straßenbau bleiben ein zentraler Bestandteil unserer Verkehrspolitik. Dabei gilt unser besonderes Augenmerk dem Erhalt und der Sanierung bestehender Straßen." - Jörg Blöming, CDU-Landtagsabgeordneter und Mitglied im Verkehrsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags.
Hintergrund: Land trägt die Kosten seit 2020 alleine
Das Landesprogramm zur Förderung der kommunalen Straßeninfrastruktur fördert Vorhaben, die den Straßenverkehr sicherer machen, den Verkehrsfluss verbessern oder die Sicherheit an Bahnübergängen erhöhen. Seit dem Rückzug des Bundes aus der Finanzierung im Jahr 2020 trägt das Land NRW die Programmkosten vollständig aus eigenen Haushaltsmitteln. Allein in diesem Jahr werden landesweit Projekte mit einem Gesamtvolumen von 160 Millionen Euro gefördert.