
Feuerwehrübung in Niederense: Verpuffung simuliert
Am Donnerstagabend (3.9.) trafen sich die Löschgruppe Niederense und der Löschzug Neheim zu einer großen Übung auf dem Gelände einer Autowerkstatt in Niederense. Das angenommene Szenario war eine Verpuffung im Werkstattbereich, bei der drei Menschen vermisst wurden und ein Feuer auf ein Reifenlager übergriff. Die Einsatzkräfte leiteten unter Atemschutz sofort die Menschenrettung ein und bekämpften den simulierten Brand unter anderem mit der Drehleiter der Feuerwehr Ense.
Ense und Arnsberg üben gemeinsam den Ernstfall
Da die Einsatzgebiete von Ense und Arnsberg direkt aneinandergrenzen, kommt es bei echten Einsätzen immer wieder zur Zusammenarbeit. Um bei Verkehrsunfällen oder größeren Bränden im Grenzgebiet reibungslos zu funktionieren, müssen die Retter die Abläufe der benachbarten Feuerwehr genau kennen. Organisiert wurde die Übung von einem Feuerwehrmann, der früher in Niederense aktiv war und heute zum Arnsberger Löschzug gehört.
Waldbrand vor zwei Jahren und Verkehrsunfälle
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere reale Fälle, bei denen beide Feuerwehren gemeinsam alarmiert wurden. Ein Beispiel dafür ist ein größerer Waldbrand vor zwei Jahren sowie regelmäßige Verkehrsunfälle im direkten Grenzbereich der beiden Kommunen. Solche gemeinsamen Übungen sorgen laut Einsatzleitung dafür, dass die Zusammenarbeit im Ernstfall sicher und koordiniert abläuft.
Feuerwehrnachwuchs als Vermisste
Die Übung fand auf dem Gelände der Werkstatt Auto Große in Niederense statt. Die Inhaber hatten das Grundstück für das Szenario zur Verfügung gestellt. Als Statisten für die drei vermissten Personen kamen Mitglieder der Jugendfeuerwehr zum Einsatz, die nach ihrer erfolgreichen Rettung gemeinsam mit den aktiven Einsatzkräften den Abend im Gerätehaus Niederense bei einer Nachbesprechung ausklingen ließen.