
Feuerwehr und Ordnungsamt üben richtiges Parken für den Ernstfall
Bei der Aktion handelte es sich am Samstag nicht um einen realen Einsatz, sondern um einen präventiven Vor-Ort-Termin. Dabei wurde überprüft, ob Einsatzfahrzeuge wie Drehleitern und Löschfahrzeuge die Straßen problemlos passieren können. An einigen Stellen musste zunächst nachgebessert werden, ein Einsatz im Sinne einer Gefahrenlage lag jedoch nicht vor. Ziel der Maßnahme war es, frühzeitig für das richtige Parkverhalten zu sensibilisieren. Gerade große Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge benötigen ausreichend Platz, um im Einsatzfall schnell und sicher durch Straßen zu gelangen.
Keine Knöllchen, sondern Aufklärung
Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren war nicht erforderlich. Nach Angaben der Stadt zeigten sich alle betroffenen Fahrzeughalter einsichtig und setzten ihre Fahrzeuge um. Die Stadt Warstein weist erneut darauf hin, dass eine freie Durchfahrtsbreite von mindestens drei Metern erforderlich ist. Besonders kritisch sind Situationen, in denen Fahrzeuge versetzt auf beiden Straßenseiten parken oder zusätzliche Hindernisse den Verkehrsraum verengen. Die Feuerwehr und das Ordnungsamt appellieren daher an alle Verkehrsteilnehmenden, konsequent auf freigehaltene Straßen zu achten – um im Notfall schnelle Hilfe zu ermöglichen.