
Fischotter wieder an der Lippe nachgewiesen
Passend zum „Tag der Artenvielfalt“ (22. Mai) hat der Lippeverband die Rückkehr des Fischotters ins Lippe-System bekanntgegeben. Erste Hinweise auf das Tier gab es bereits vor einigen Jahren. Seitdem wurde der scheue Wassermarder mehrfach über Spuren nachgewiesen. Der Fischotter galt in Nordrhein-Westfalen lange Zeit als ausgestorben. Jetzt zeigt sich: Die Lebensbedingungen entlang der Lippe haben sich verbessert.
Renaturierung zeigt Wirkung
Nach Angaben des Lippeverbandes wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Lippe naturnäher zu gestalten. Dazu gehören unter anderem die Verbesserung der Klär- und Regenwasserbehandlung sowie die Umgestaltung von Uferbereichen. Außerdem wurden befestigte Flussabschnitte geöffnet und die ökologische Durchgängigkeit verbessert. Neben dem Fischotter profitieren davon auch viele weitere Tier- und Pflanzenarten entlang des Flusses.