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Schulproteste in Frankreich
© Romain Perrocheau/AFP/dpa
Bildungsminister Geffray setzt nach Tagen des Protests auf Dialog. (Archivbild)
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Frankreichs Schulprotest hält an – Regierung sucht Ausweg

Seit Tagen gehen Schülerinnen und Schüler in Frankreich auf die Straße, um mehr Geld für Bildung einzufordern. Doch vielerorts artet der Protest aus. Wie will die Regierung durchgreifen?

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Demonstrationen

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Paris (dpa) - Nach tagelangen teils gewaltsamen Schulprotesten in Frankreich versucht die Regierung, die Lage in den Griff zu bekommen. Bildungsminister Édouard Geffray will mit Vertretern von Gymnasiasten und Studierenden zusammenkommen, um über deren Forderungen zu sprechen. Justizminister Gérald Darmanin droht hingegen, Eltern sollten für die durch ihre Kinder bei den Demonstrationen entstandenen Schäden zahlen.

An mehr als 500 Schulen gingen die Proteste Berichten zufolge weiter. Dabei kam es am Rande erneut zu Gewalt. Im ostfranzösischen Belfort wurde ein Polizist demnach brutal angegriffen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez laufen Ermittlungen zu versuchter Tötung. Geffray zufolge sollten heute rund 400 Gymnasien geschlossen bleiben und stattdessen Fernunterricht anbieten. Im Umfeld der geschlossenen Schulen wurden Medienberichten zufolge Demonstrationen verboten. 

Proteste auch an Universitäten

Seit Tagen machen Schülerinnen und Schüler an Frankreichs Gymnasien ihrem Ärger über marode Schulgebäude und zu wenig Lehrpersonal Luft. Mittlerweile wird auch an Universitäten demonstriert.

Immer wieder kam es bei den Protesten auch zu Ausschreitungen. Dem Innenministerium zufolge schlagen die Proteste in «städtische Unruhe» um. Einsatzkräfte würden angegriffen, Brände gelegt und Zerstörung angerichtet. Tausende Menschen wurden festgenommen.

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© dpa-infocom, dpa:261002-930-778679/2
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