
Bus bricht am Ortseingang von Stirpe auseinander
Ein spektakulärer Unfall hat sich gestern Abend (23. Juni) am Ortseingang von Erwitte-Stirpe ereignet. Nach Angaben der Polizei war ein Gelenkbus auf dem Weg nach Lippstadt, als er plötzlich am Gelenk auseinandergerissen wurde. Der Bus zerbrach dabei in zwei Teile. Die genaue Ursache des Vorfalls ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Nach ersten Erkenntnissen könnte jedoch ein technischer Defekt zu dem Unfall geführt haben.
Sechs Menschen bleiben unverletzt
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich insgesamt sechs Menschen im Bus. Trotz des außergewöhnlichen Schadensbildes wurde niemand verletzt. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und kümmerten sich um die Fahrgäste. Nach Angaben der Polizei kamen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon. Weitere medizinische Maßnahmen waren nicht erforderlich.
Aufwändige Bergung sorgt für Sperrung
Die Bergung des beschädigten Gelenkbusses gestaltete sich aufwendig. Ein Teil des Fahrzeugs war in einen Graben gerutscht, während der andere die Fahrbahn blockierte. Deshalb musste der Bereich rund um die Unfallstelle über mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Erst nach Abschluss der Bergungsarbeiten konnte die Straße in der Nacht wieder freigegeben werden. Die Polizei untersucht nun die genaue Ursache des technischen Defekts.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Warum der Bus am Gelenk auseinanderbrach, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Fachleute sollen nun prüfen, ob ein technischer Schaden für den Vorfall verantwortlich war. Der ungewöhnliche Unfall sorgte in Stirpe für großes Aufsehen. Die Polizei geht nach aktuellem Stand nicht von einem Fremdverschulden aus.