Geschenktrend Drohne – Darauf müsst ihr achten

Drohnen liefern sich zu Weihnachten fast selbst. Auch in diesem Jahr stehen die Flieger auf vielen Wunschzetteln. Wir haben für euch die wichtigsten Infos.

Drohne ist nicht gleich Drohne

Drohnen können teuer sein. Spitzenmodelle kosten sogar so viel wie ein Mittelklassewagen. Voll im Trend sind dagegen die günstigen Einsteigermodelle. ALDI hat zum Beispiel grade eine im Angebot für unter 100 Euro. „An den günstigen wird man nicht lange Spaß haben“, sagt Nico Langebeck von der Stiftung Warentest. Die günstigen sind oft schwer zu Steuern und fliegen auch nicht besonders gut. Die Folge: Abstürze und eine eventuell kaputte Drohne. Für eine Drohne mit Kamera sollte man schon rund 1000 Euro rechnen, so der Experte. Bei so einem Preis macht es auch Sinn die Drohne zu versichern.

Drohnen sind kein Kinderspielzeug

Als Weihnachtsgeschenk für Kinder und Jugendliche taugen Drohnen nicht wirklich. Sie können zum Sicherheitsrisiko werden. Schnell rotierende Propeller können zu Verletzungen, zum Beispiel im Gesichtsbereich führen. 

In der Luft ist kein rechtsfreier Raum

Das Drohnen kein Spielzeug sind, macht auch der rechtliche Rahmen klar. Drohnen müssen gekennzeichnet werden, damit man sie zuordnen kann. Außerdem müsst ihr ab einer 2 Kilo-Drohne auch noch eine Art Führerschein machen. Das heißt, ihr müsst entweder selbst Pilot sein, eine Prüfung bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle (ab 16 Jahre) machen oder eine Einweisung für Flugmodelle bei einem Luftsportverein machen (ab 14 Jahre). Darüber hinaus sollte man aufpassen, wo man fliegt. So musste ein Drohnenpilot, der seinen Flieger auf einer Wahlkampfveranstaltung von Angela Merkel ohne Erlaubnis benutzt hat, 500 Euro Bußgeld zahlen.

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