
Inflation, Migrationskrise und Extremismus - Ängste 2024
Sich das Leben nicht mehr leisten können.....davor haben sich im letzten Jahr sehr viele Menschen gefürchtet. Jedes Jahr wird eine Studie von der R+V Versicherung rausgegeben zu aktuellen Ängsten in Deutschland. Heute (09. Oktober) kamen die Ergebnisse zu diesem Jahr.
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.10.2024 03:42
In der Studie geht es allerdings nicht um Grundängste wie vor Clowns oder Spinnen, sondern um Befürchtungen der Deutschen, die sich fast ausschließlich auf die politische Lage der Welt, Europas und Deutschland beziehen.
Studie der R+V
Die repräsentative Studie gibt es seit über 30 Jahren und sie zeigt eindrucksvoll, wie sich Ängste über die Jahrzehnte verändert haben. 2009 zum Beispiel; das Jahr der Weltwirtschaftskrise. Da war die Angst vor der schlechteren Wirtschaftslage auf Platz 1. Oder 2016 und 2017 hatten die Menschen besonders Angst vor Terroranschlägen, auf Grund vieler islamistisch motivierten Anschläge in Europa, auch in Deutschland. Die Top-Drei-Sorgen der Deutschen drehten sich in 2023 um die Finanzen. Mit Abstand die meisten Befragten fürchteten, dass alles immer teurer wird. Auf Platz zwei folgt die Angst vor unbezahlbarem Wohnraum und im Anschluss die Angst vor Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen.
Aktuelle Ängste im Kreis Soest
Wir haben einige Bewohner des Kreis Soest gefragt nach ihren Ängsten und die Antwort war eindeutlich: Die Leute haben aktuell Angst vor Krieg. Die Furcht besteht, dass sich Krieg aus anderen Ländern nach Deutschland übergeht.
Die Ängste der Deutschen in 2024
Die größten Ängste der Deutschen dieses Jahr sind hohe Lebenshaltungskosten und Folgen der Migration; Mit 57% und 56% liegen die beiden Themen dieses Jahr an der Spitze. Damit landet die Angst um die Inflation zum dritten Jahr in Folge auf Platz eins.
"Die Menschen blicken mit Skepsis auf die aktuelle Entwicklung. Hohe Tarifabschlüsse, Inflationsprämien und spürbar langsamer steigende Preise konnten den Deutschen ihre Sorgen nicht nehmen“, sagt Studienleiter Grischa Brower-Rabinowitsch "[...] wenn es um den eigenen Geldbeutel geht, reagieren die Deutschen sensibel“
„Außerdem zeigt die Studie ,Die Ängste der Deutschen 2024‘, dass gesellschaftspolitische Themen an Gewicht gewinnen. Dazu zählen vor allem Migration und die Furcht vor politischem Extremismus“ erläutert er außerdem.

