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IT-Vorfall: Keine Online-Termine in Soest und Wickede
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IT-Vorfall: Keine Online-Termine in Soest und Wickede

Die Online-Terminbuchung der Verwaltungen in Soest und Wickede ist am Mittwoch (2.September) zeitweise ausgefallen. Grund ist ein Hackerangriff auf die Server eines externen Dienstleisters. Auch die Ausländerbehörde des Kreises Soest war betroffen.

Veröffentlicht:

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Update 15:45 Uhr

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Der Kreis Soest teilt mit, dass die Online-Terminvergabe der Ausländerbehörde wieder funktioniert. Auch das Bürgerbüro der Gemeinde Wickede ist digital wieder erreichbar.

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Erstmeldung 13 Uhr

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Wer aktuell online einen Termin im Soester oder im Wickeder Rathaus buchen möchte, läuft ins Leere. Laut Soester Stadtverwaltung ist das System für das Bürgerbüro, das Standesamt und das Sozialamt offline. In Wickede ist das Bürgerbüro online derzeit nicht erreichbar. Auch die Ausländerbehörde des Kreises Soest ist von dem IT-Vorfall betroffen. Laut einer Kreissprecherin sind zum Beispiel die Buchung von Onlineterminen für die Bearbeitung von Aufenthaltsgenehmigungen derzeit nicht möglich. Der Grund ist ein Sicherheitsvorfall beim externen IT-Dienstleister Kommunix aus Unna, der die Buchungsplattform betreibt. Dort waren Hacker auf die Server eingedrungen, woraufhin die Systeme am Montag vorsorglich komplett vom Netz genommen wurden.

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Ämter telefonisch erreichbar

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Die Ämter können weiterhin wie gewohnt persönlich besucht werden. Das Soester Sozialamt ist zudem während der regulären Öffnungszeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Wer einen Termin im Bürgerbüro vereinbaren möchte, kann dies über die Soester Telefonnummer 103-2127 erledigen. In Wickede ist das Bürgerbüro unter der 02377-9150 erreichbar.

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Keine Daten abgeflossen

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Für die Menschen vor Ort gibt es trotz des Vorfalls eine gute Nachricht. Nach aktuellen Angaben des Dienstleisters und der Stadt Soest sind bei dem Angriff keine persönlichen Daten abgeflossen. Da die Plattform die Buchungsdaten immer nur für wenige Millisekunden speichert und direkt an die geschützten internen Systeme der Rathäuser weitergibt, war die Gefahr eines massenhaften Datenklaus laut dem Unternehmen ohnehin gering. Das Ziel des Angriffs sei nicht erreicht worden.

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Angriff dauerte mehrere Tage

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Der IT-Dienstleister hatte den Angriff auf sein System am 31. August bemerkt, obwohl erste Spuren des Angreifers bereits auf den 26. August zurückgehen. Forensische Untersuchungen ergaben, dass nur eine einzige Kundeninstanz des Unternehmens konkret angegriffen wurde. Um auf Nummer sicher zu gehen, werde der betroffene Server nicht nur bereinigt, sondern die gesamte Infrastruktur neu aufgebaut, heißt es.

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