
Kanzler dankt Waldbrand-Helfern aus dem Kreis Soest
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich am vergangenen Freitag (16. Oktober) in Sundern bei rund 55 Einsatzkräfte der Waldbrände im Sauerland persönlich bedankt.
Unter den Gästen waren Feuerwehren aus Möhnesee, Warstein, Rüthen, Bad Sassendorf und Lippetal.
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Bundestagsabgeordneter Pöpsel organisiert Abend zusammen mit Kanzleramt
Bundeskanzler Friedrich Merz hat vergangenen Freitag (16. Oktober) in Sundern rund 55 Einsatzkräfte der Waldbrände im Sauerland persönlich geehrt. Unter den Gästen waren Feuerwehren aus Möhnesee, Warstein, Rüthen, Bad Sassendorf und Lippetal.
Im Gasthof Willecke in Sundern traf der Bundeskanzler auf Abordnungen der Feuerwehren sowie Vertreter von Polizei, DRK, THW, Malteser und den Forstämtern. Organisiert hatte den Abend der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Pöpsel gemeinsam mit dem Kanzleramt.
Merz war direkt vom EU-Gipfel in Brüssel angereist und hatte den Termin kurzfristig in seinen Kalender aufgenommen. Ausdrücklich gewünscht hatte er sich einen privaten Rahmen - ohne offizielles Protokoll. Bei einer Sauerländer Schnittchenplatte und heimischem Bier ließen die Gäste die Einsatztage im August noch einmal Revue passieren. Fast alle nutzten am Ende die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto mit dem Kanzler.
Die Waldbrände im August
Die Brände waren Mitte August ausgebrochen - zunächst am Stemel zwischen Arnsberg und Sundern, einen Tag später bei Neuhaus am Möhnesee. Rund 14 Hektar Wald brannten. Feuerwehren aus der gesamten Region, Löschhubschrauber und Landwirte mit Wasserfässern waren über mehrere Tage im Einsatz.
Stimmen des Abends
Der Bundestagsabgeordneter Oliver Pöpsel zeigte sich beeindruckt davon, dass Merz den Termin trotz vollem Kalender wahrgenommen hatte: „Die Kameradinnen und Kameraden aus dem Kreis Soest haben am Möhnesee großartige Arbeit geleistet und sind zusätzlich ohne Zögern ins Hochsauerland gefahren, um den Kollegen dort zu helfen. Genau diese Nachbarschaft wollte der Kanzler würdigen."
Möhnesees Bürgermeister Wolf Blesken berichtete, die Gruppe sei einhellig beeindruckt zurückgekehrt: Der Kanzler habe sich sehr für die Themen interessiert und „nachhaltig Eindruck hinterlassen".
Hubert Vester von der Feuerwehr Lippborg:"Die Danksagung unseres Bundeskanzlers kam an der richtigen Stelle, nicht zum Zeitpunkt der Geschehnisse. Dies lenkt unsere Kameraden vor Ort ab und dient mehr der Effekthascherei. Es war ein konstruktiver Austausch, auch ohne Presse, mit konkretem Inhalt."