
Vorfall beim Schützenfest in Welver
Beim Vogelschießen in Welver ist der Schießmeister nach Angaben der Polizei leicht verletzt worden: Er trug eine blutende Kopfwunde davon. Der Auslöser: Nach einem Schuss kam wohl etwas zurückgeflogen. Unklar ist bislang, ob es sich um einen Teil der Munition, des Kugelfangs oder des Vogels gehandelt hat.
Polizei prüft Anlage an der Vogelstange
Nach dem Vorfall wurde der Bereich um die Vogelstange abgesperrt. Am Samstagmorgen haben Fachkräfte aus dem Bereich Waffenrecht die Anlage zusammen mit einem Gutachter untersucht. Ein Ergebnis liegt nach Angaben der Polizei noch nicht vor. Die Ermittlungen laufen weiter.
Die Polizei im Kreis Soest bezeichnet den Vorfall als ungewöhnlich. Nach Angaben von Sprecher Marco Baffa-Scinelli könne er sich nicht erinnern, dass in den vergangenen Jahren ein vergleichbarer Fall aufgetreten sei. Jetzt werde geprüft, ob es Verstöße gegeben habe.
Kein neues Königspaar in Welver
Das Schützenfest selbst lief nach dem Vorfall am Freitag weiter, das Vogelschießen wurde allerdings abgebrochen. Vom Vereinsvorstand aus Welver hieß es auf Hellweg-Radio-Nachfrage, dass es in diesem Jahr kein neues Königspaar geben wird. Das soll im kommenden Jahr nachgeholt werden - beim nächsten regulären Schießen. Für die Parade am Wochenende sprang das Jungschützenpaar mit seinem Hofstaat ein.