
Klimaaktivisten wollten Privatflugzeug des Kanzlers beschädigen
In der Nacht (21. Januar) wollten Klimaaktivisten das Flugzeug von Kanzler Friedrich Merz beschädigen. Drei Personen wurden auf dem Flugplatz nahe der Grenze zum Kreis Soest festgenommen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.01.2026 10:51
Versuchte Beschädigung des privaten Kanzlerflugzeugs
In der Nacht vom 21. Januar hat die Polizei drei Personen festgenommen, die unrechtmäßig auf das Gelände des Flugplatzes Arnsberg-Menden eingedrungen waren. Es handelt sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft um zwei Frauen und einen Mann im Alter von 23, 56 und 28 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die Gruppe wird dem Spektrum der Klimaaktivisten zugeordnet. Der Flugplatz liegt nahe der Grenze zum Kreis Soest, nur zwei Kilometer von Wickede entfernt.
Polizei nimmt Aktivisten fest
Aufgrund der Umstände geht die Polizei davon aus, dass die Aktivisten beabsichtigten, ein derzeit abgestelltes Flugzeug zu beschädigen. Dieses ist nach offiziellen Angaben im Besitz von Bundeskanzler Friedrich Merz. Bereits zuvor war eine weitere Person im Rahmen einer Verkehrskontrolle aufgefallen, in der sie angab, den örtlichen Flugplatz zu suchen. Zu dieser Person lagen polizeiliche Erkenntnisse aus dem Bereich politisch motivierter Kriminalität vor.
Die Polizei leitete daraufhin Maßnahmen zur Überprüfung des Flugplatzes ein und traf die drei Aktivisten an, nachdem sie sich unrechtmäßig Zugang verschafft hatten. Weitere beabsichtigte Protestaktionen konnten dadurch verhindert werden.