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Wie auch bei vielen anderen ansteckenden Krankenheiten, gab es auch für die Kopfläuse in der Coronazeit weniger Übertragungswege. Denn die kleinen Tierchen können weder springen noch fliegen. Sie müssen von einem Kopf zu nächsten krabbeln. Und weil Kindergärten und Schulen geschlossen waren und die Kinder mehr Abstand gehalten haben, konnten sich auch die Läuse nicht ausbreiten. Mit der schrittweisen Aufhebung der Corona-Maßnahmen sind im vergangenen Jahr in den Apotheken im Kreis Soest auch wieder mehr Mittel gegen Kopfläuse verkauft worden. Allerdings noch längst nicht so viele wie vor der Pandemie, sagt die AOK. Läuse übertragen keine Krankheiten, sorgen mit ihren Biss- und Einstichstellen aber für einen schlimmen Juckreiz.
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