
Kreis Soest: Drei Ehrenamtliche bundesweit nominiert
Ehrenamt hat im Kreis Soest einen besonderen Stellenwert - und genau das zeigt sich jetzt auch auf bundesweiter Ebene. Mit Bernhard Schladör vom LandschaftsInformationsZentrum Wasser und Wald in Möhnesee, Brunhilde Dettmar aus Bad Sassendorf und dem Hacke-Club Geseke-Störmede stehen gleich drei Engagierte aus der Region auf der Liste für den Deutschen Engagementpreis 2026. Damit schaffen es lokale Preisträger aus dem Kreis Soest auf die Bühne eines der wichtigsten bundesweiten Preise für freiwilliges Engagement. Die Nominierung ist dabei schon selbst eine Auszeichnung, denn vorgeschlagen werden nur Menschen und Projekte, die zuvor bereits für ihren Einsatz geehrt worden sind. Für die Region ist das ein starkes Signal, wie sichtbar und vielfältig ehrenamtliche Arbeit bei uns ist.
„Wer für den Deutschen Engagementpreis nominiert ist, hat mit seinem Engagement bereits Menschen bewegt und vor Ort etwas verändert.“ - Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
Erst Ehrenamtspreis des Kreises Soest - jetzt bundesweite Nominierung
Die drei Nominierten aus dem Kreis Soest hatten Ende 2025 bereits den Ehrenamtspreis des Kreises Soest erhalten. Über diese Auszeichnung wurden sie nun für den Deutschen Engagementpreis 2026 vorgeschlagen. Bundesweit sind in diesem Jahr 626 Personen und Projekte nominiert, aus Nordrhein-Westfalen kommen 99 bestätigte Nominierungen. Gleich drei der NRW-Nominierten stammen aus dem Kreis Soest. Im September entscheidet zunächst eine Jury über die Preise in mehreren Kategorien, bevor anschließend auch die Öffentlichkeit gefragt ist.
Publikumsvoting startet im Oktober - abstimmen für Engagierte aus dem Kreis Soest
Vom 1. bis zum 29. Oktober 2026 kann Jeder für seinen Favoriten online abstimmen. So könnt ihr die drei Nominierten aus dem Kreis direkt mit eurer Stimme unterstützen. Die Preisverleihung ist für den 26. November 2026 in Berlin geplant. Dort wird auch der mit 10.000 Euro dotierte Preis vergeben.
Ehrenamtspreis des Kreises Soest als Sprungbrett
Die Nominierung zeigt, dass ehrenamtliches Engagement aus dem Kreis Soest weit über die Region hinaus wahrgenommen wird. Gerade in ländlich geprägten Räumen lebt vieles davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, Projekte anschieben und Gemeinschaft stärken. Wenn Ehrenamtliche aus Bad Sassendorf, Möhnesee und Störmede nun bundesweit sichtbar werden, kann das auch andere motivieren, sich selbst einzubringen. Gleichzeitig macht die Auszeichnung deutlich, dass lokale Preise, wie der Ehrenamtspreis des Kreises Soest, ein echtes Sprungbrett sein können. Für den Kreis Soest ist das deshalb nicht nur eine schöne Anerkennung, sondern auch Werbung für eine starke Ehrenamtskultur vor Ort, heißt es.
Hintergrund zum Preis und zum Ehrenamt im Kreis Soest
Der Deutsche Engagementpreis gilt als Dachpreis für zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland. Seit 2024 wird er von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt getragen. Nominiert werden ausschließlich Projekte und Personen, die zuvor bereits einen anderen Engagementpreis erhalten haben. Genau deshalb hat die aktuelle Nominierung der drei Preisträger aus dem Kreis Soest besonderes Gewicht. Sie verbindet regionale Anerkennung mit bundesweiter Aufmerksamkeit und zeigt, wie aus lokalem Einsatz eine Geschichte mit nationaler Reichweite werden kann.