
Ein- und Zweifamilienhäuser kosten im Schnitt 303.000 Euro.
Der Gutachterausschuss hat die aktuellen Zahlen zur Immobilienentwicklung im Kreis Soest vorgelegt. Ausgenommen ist dabei das Stadtgebiet von Lippstadt. Im vergangenen Jahr wurden über 1.800 Kaufverträge ausgewertet. Dabei zeigt sich ein klarer Preisanstieg: Ein freistehendes Haus kostet im Durchschnitt 303.000 Euro, was einer Steigerung von sechs Prozent entspricht. Bei neu gebauten Eigentumswohnungen liegt der Quadratmeterpreis mittlerweile bei rund 4.600 Euro.
Preise für Neubau-Wohnungen steigen um 18 Prozent
Innerhalb des Kreisgebietes entwickelt sich der Markt jedoch sehr unterschiedlich. Laut Gutachterausschuss verzeichnen hochpreisige Lagen momentan sogar einen Preisrückgang. In anderen Kommunen steigen die Kosten für Käufer dagegen weiter an. Am Möhnesee, in Bad Sassendorf sowie in Ense und Wickede an der Ruhr sind die Durchschnittspreise zuletzt gesunken. Wer in Anröchte, Soest, Rüthen, Werl, Lippetal oder Warstein eine Immobilie sucht, muss hingegen mehr bezahlen als noch im Vorjahr. In Erwitte, Geseke und Welver bleiben die Immobilienpreise weitgehend stabil. Lediglich die Baulandpreise bleiben mit durchschnittlich 162 Euro pro Quadratmeter nahezu konstant. Auch Ackerflächen wurden häufiger und etwas teurer verkauft.
Weitere Infos im Netz
Der jährliche Grundstücksmarktbericht basiert auf den tatsächlichen Verkäufen in der Region. Dazu wertet der Gutachterausschuss alle notariell beurkundeten Kaufverträge aus. Im Kreis waren das über 1800. Über die Internetseite BORIS-NRW könnt ihr den kompletten Grundstücksmarktbericht kostenlos einsehen. Dort finden sich auch die neuen Immobilienrichtwerte, mit denen Eigentümer den groben Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung mit wenigen Klicks selbst ermitteln können.

