
NRW zahlt 2027 über 186 Millionen Euro in den Kreis
Im Rahmen des sogenannten Gemeindefinanzierungsgesetzes verteilt das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2027 landesweit gut 17,1 Milliarden Euro an die Kommunen. Laut Heimatministerium fließen davon rund 186,6 Millionen Euro in den Kreis Soest. Knapp 51,2 Millionen Euro gehen direkt an die Kreisverwaltung. Die verbleibenden rund 135,4 Millionen Euro verteilen sich abhängig von der jeweiligen Finanzkraft auf die einzelnen Städte und Gemeinden im Kreisgebiet.
Geld fließt in Schulen, Bildung und Infrastruktur
Mit den Geldern können die Kommunen wichtige Aufgaben vor Ort bezahlen. Die Zuweisungen beinhalten unter anderem Pauschalen für Investitionen, Schulen, Bildung und Sport. Die Aufstockung der Landesmittel soll den Städten und Gemeinden angesichts der aktuell vielerorts angespannten Haushaltslagen helfen. Ziel ist es, den Kommunen mehr Stabilität und Zukunftssicherheit zu geben.
Kreisverwaltung Soest erhält rund 51 Millionen Euro
Die jährliche Verteilung des Geldes wird in Nordrhein-Westfalen über das Gemeindefinanzierungsgesetz geregelt. Um den Kommunen in diesem Jahr ein stärkeres finanzpolitisches Signal zu senden, hat das Land den sogenannten Verbundsatz auf 23,5 Prozent angehoben. Das ist die erste strukturelle Erhöhung dieses Wertes seit Mitte der 1970er Jahre.
Lippstadt profitiert mit 40,5 Millionen am stärksten
Innerhalb des Kreises Soest profitieren die einwohnerstarken Kommunen am meisten von den Zuweisungen. Lippstadt erhält mit rund 40,5 Millionen Euro den größten Anteil, gefolgt von der Stadt Soest mit gut 24,4 Millionen Euro und Werl mit rund 19,8 Millionen Euro. Aber auch kleinere Kommunen wie Geseke mit rund 8,6 Millionen Euro oder Bad Sassendorf mit knapp 6,5 Millionen Euro erhalten hohe Finanzspritzen