
Das bedeutet "Death Cleaning"
Wegschmeißen, Sortieren und vor allem sein Erbe regeln: Das steht als große Überschrift über den Methoden von Margareta Magnusson, sie ist die Erfinderin der Aufräum-Methode "Death Cleaning". Passwörter in Ordner legen, Vollmachten anlegen und das Testament hinterlegen: Das ist laut der Aufräum-Expertin wichtig, um Stress in der Familie und bei den Hinterbliebenen nach dem eigenen Ableben zu vermeiden. Insbesondere die Frage, wer soll eigentlich was erben, kann fiese Erbschaftsstreitigkeiten im Nachhinein vermeiden und sollte keine Frage des Alters sein, denn wann wir dran sind, dass weiß niemand, betont Magnusson weiter. Der Soester Notar Siegfried Goeppentin hält den Ansatz ebenfalls für sinnvoll. Orte von wichtigen Unterlagen sollten euren Angehörigen bekannt sein.
Materielles Ausmisten ist Teil des "Death Cleanings"
Auch materielles Ausmisten gehört zum "Death Cleaning" dazu. Hier sei es hilfreich, sich die Frage zu stellen, was wir unseren Angehörigen hinterlassen möchten, wenn wir ableben. Mit dieser Frage im Hinterkopf sei es oft leichter, sich von Dingen zu trennen, so die Expertin. Hilfreich ist - so Margareta Magnusson - außerdem das Sortieren in Kartons, die dann entsprechend beschriftet werden können wie z.B. "bitte spenden" oder "einfach wegschmeißen".