
Vorsorge für den Blackout im Kreis Soest
Der Kreis Soest weist darauf hin, dass ein länger anhaltender Stromausfall trotz eines grundsätzlich stabilen Stromnetzes nicht ausgeschlossen sei. Mit der Kampagne #FitFürKrisen informiert die Kreisverwaltung darüber, wie sich Haushalte auf einen solchen Fall vorbereiten können, wie es ihn zum Beispiel im vergangenen Herbst in Wickede-Echthausen gab.
Was Haushalte im Kreis Soest bereithalten sollen
Empfohlen werden ein Notvorrat und ein Notgepäck mit wichtigen Dokumenten, persönlichen Medikamenten und Bargeld. Außerdem sollten nach Angaben des Kreises alternative Lichtquellen wie Taschenlampen, Batterien, wiederaufladbare Lampen und Kerzen griffbereit sein. Um auch bei gestörten digitalen Kommunikationswegen Informationen zu erhalten, rät der Kreis zu einem batteriebetriebenen Radio oder einem Kurbelradio.
Leuchttürme und Meldestellen im Ernstfall
Wenn es zu einem Blackout kommt, greift im Kreis Soest das Leuchtturm-Konzept. Städte und Gemeinden richten dann laut Mitteilung Zentral-Leuchttürme, Leuchttürme und Meldestellen ein. Dort erhalten Bürgerinnen und Bürger aktuelle Informationen und können im Bedarfsfall auch einen Notruf absetzen.
Weitere Hilfen bei einem Stromausfall
Der Kreis Soest und die Feuerwehren unterstützen außerdem das Projekt Bürgernotfunk. Es soll helfen, auch bei einem flächendeckenden Stromausfall einen Notruf abzusetzen, wenn ein ernstes Gesundheitsproblem vorliegt oder Hilfe in einer Gefahrensituation gebraucht wird. Der Kreis weist zudem darauf hin, dass bereits seit 2019 ein Abrollbehälter Strom mit vier transportablen Notstromaggregaten zur Verfügung steht.
Erst letzte Woche hatte es in Anröchte und Erwitte einen Stromausfall gegeben, bei Bauarbeiten war …