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Kreis Soest: Sechs Unfallschwerpunkte entschärft
© Mathias Keller/ Kreis Soest
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Kreis Soest: Sechs Unfallschwerpunkte entschärft

Die Unfallkommission des Kreises Soest hat Bilanz gezogen: An sechs Stellen im Kreisgebiet gab es nach gezielten Maßnahmen keine weiteren Unfälle mehr - sie wurden offiziell von der Liste der Unfallhäufungsstellen gestrichen. Gleichzeitig wurden zwei neue Schwerpunkte in Lippstadt und Soest identifiziert.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.2026 04:19

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Verkehrssicherheit im Kreis Soest

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Gute Nachricht für die Verkehrssicherheit im Kreis Soest: Sechs Stellen, an denen sich in der Vergangenheit auffällig viele Unfälle ereignet hatten, sind offiziell von der Liste der Unfallhäufungsstellen gestrichen worden. Voraussetzung dafür war, dass im sogenannten Nachbetrachtungszeitraum - einem Jahr nach Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen - keine weiteren Unfälle mehr aufgetreten sind. Damit gilt die Arbeit der Unfallkommission an diesen Orten als erfolgreich abgeschlossen.

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Diese sechs Stellen wurden entschärft

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Die positiven Ergebnisse verteilen sich auf mehrere Orte im Kreisgebiet. In Geseke betrifft es den Knotenpunkt der L 875 (Lange Straße) mit dem Lipperweg und der L 878 (Schluitskamp). In Rüthen wurden gleich zwei Stellen von der Liste gestrichen: der Knotenpunkt L 776/L 536 sowie die K 8 zwischen Kellinghausen und Menzel. Außerdem entschärft wurden der Kreuzungsbereich L 670/Klosterstraße in Welver sowie zwei Kreisverkehre in Werl - einer an der L 795 (Hedwig-Dransfeld-Straße), Soester Straße und K30 (Wulf-Hefe-Straße) sowie einer im Bereich Bäcker-, Buntekuh-, Kämper-, Markt- und Siederstraße. An all diesen Orten haben die beschlossenen Maßnahmen gegriffen: Im Nachbetrachtungszeitraum von einem Jahr gab es dort keine Unfälle mehr.

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Zwei neue Schwerpunkte in Lippstadt und Soest

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Gleichzeitig wurden zwei neue Unfallhäufungsstellen im Kreisgebiet identifiziert. In Lippstadt liegt die neue Stelle im Kreuzungsbereich Lipperoder Straße/Lippertor, in Soest im Bereich des Ulrichertors. Die Einstufung als Unfallhäufungsstelle erfolgt nach klaren Kriterien der Kreispolizeibehörde: Maßgeblich sind die Anzahl der Unfälle an einem bestimmten Punkt innerhalb eines festgelegten Zeitraums, die Schwere der Unfälle sowie deren Art - also etwa ob es sich um Abbiege- oder Parkunfälle handelt. Insgesamt gibt es damit aktuell 30 Unfallhäufungsstellen im Kreisgebiet, sechs davon fallen in die Zuständigkeit der Städte Lippstadt, Soest und Werl.

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Neue Ampel in Anröchte-Uelde kommt

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Mehrere Maßnahmen, die die Unfallkommission bereits beschlossen hat, stehen kurz vor der Umsetzung. Im Kreuzungsbereich der B 55 und der K 8 in Anröchte-Uelde soll in Kürze mit dem Bau einer neuen Ampelanlage begonnen werden. Die Mitglieder der Kommission erhoffen sich davon eine rasche Verbesserung der Situation an dieser Stelle.

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So arbeitet die Unfallkommission im Kreis Soest

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Die Unfallkommission des Kreises Soest tagt mindestens viermal im Jahr. Ihr Auftrag ist es, Unfallhäufungen auf Straßen zu analysieren und gezielte Maßnahmen zu entwickeln - rechtliche Grundlage ist der Unfallerlass des Landes NRW. Beteiligt sind Vertreter der Polizei, der Straßenbaulastträger (also der Behörden, die für die Unterhaltung der Straßen zuständig sind), der Bezirksregierung sowie der Straßenverkehrsbehörden des Kreises und der Städte Warstein, Werl, Soest und Lippstadt. Wer sich einen Überblick über alle aktuellen Unfallhäufungsstellen im Kreisgebiet verschaffen möchte, findet weitere Informationen unter www.kreis-soest.de/unfallkommission.

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