
Mobilitätsbefragung im Kreis Soest beginnt
Die neue Erhebung soll zeigen, wie die Menschen im Alltag unterwegs sind. Im Fokus stehen nach Angaben des Kreises unter anderem Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Die ersten Fragebögen werden seit dem 10. September 2026 in Etappen per Post an ausgewählte Haushalte verschickt. Erste Ergebnisse werden für das Frühjahr 2027 erwartet.
Diese Städte und Gemeinden sind besonders eingebunden
In die Befragung einbezogen sind Haushalte aus dem gesamten Kreisgebiet. Bad Sassendorf, Lippetal sowie die Städte Lippstadt, Soest und Werl beteiligen sich laut Kreis vertiefend mit ortsbezogenen Zusatzfragen oder einer höheren Befragungsdichte. Insgesamt werden rund 17.500 zufällig ausgewählte Haushalte angeschrieben.
Antworten per Post, Telefon oder online
Die Teilnahme ist auf mehreren Wegen möglich. Ausgewählte Haushalte können ihre Antworten per Post, telefonisch oder online abgeben. Die Befragung besteht aus einem Haushaltsfragebogen, Personenfragebögen für die Haushaltsangehörigen und einem Wegeprotokoll für jede Person ab sechs Jahren. Darin sollen an einem vorgegebenen Werktag alle zurückgelegten Wege und die genutzten Verkehrsmittel dokumentiert werden.
Warum die Daten für den Kreis wichtig sind
Der Kreis Soest nutzt die Ergebnisse nach eigenen Angaben für die Verkehrsplanung. Die Erhebung soll die Bedürfnisse der Bevölkerung abbilden und eine Grundlage für die Entwicklung von Mobilitätsangeboten liefern. Bei der letzten Befragung im Jahr 2019 wurde rund ein Drittel der Wege im Kreisgebiet zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn zurückgelegt. Die Mehrheit der Wege erfolgte damals mit dem Auto. Wie die Stadt Soest das Thema Mobilität inzwischen digital aufbereitet, zeigt das neue Mobilitäts-Dashboard der Stadt, das aktuelle Verkehrsdaten für Bürgerinnen, Bürger, Politik und Verwaltung bereitstellt.