
Kunstforum Buddelmühle: Auszeichnung aus Düsseldorf
Zehn Initiativen und Projekte sind am Mittwoch, 4. November 2026, mit dem Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Die Ehrung fand in Düsseldorf statt. Aus dem Kreis Soest wurde das Kunstforum Buddemühle geehrt. Die Einrichtung erhält den Sonderpreis „Heimat ohne Hindernisse“. Er wird von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.
Die Buddemühle ist eine inklusive Begegnungsstätte mit Ateliers, Werkstätten und Ausstellungsräumen. Da wird Kunst von Menschen mit und ohne geistige oder psychische Handicaps präsentiert, direkt an der Grenze zwischen Soest und Welver im historischen Hof "Buddemühle". Betrieben wird das Kunstforum von der Aktion-Kunst-Stiftung.
Mehr als 285 Bewerbungen für den Inklusionspreis
Auf den Inklusionspreis haben sich mehr als 285 Projekte beworben. Er wird in den Kategorien „Inklusion und Sport“, „Inklusion und Arbeit“ und „Inklusion und Gesellschaft“ vergeben. In jeder Kategorie gibt es einen ersten, zweiten und dritten Platz, dotiert mit 6.000, 5.000 und 4.000 Euro.
Mit dem Inklusionspreis zeichnet die Landesregierung Projekte, Initiativen und Organisationen aus, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung fördern. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung vergibt zusätzlich den Sonderpreis „Heimat ohne Hindernisse“ an Initiativen, die Maßnahmen zur Barrierefreiheit umsetzen.
Erstmals erhalten die Preisträger eine Trophäe
Neben der finanziellen Unterstützung erhalten die Ausgezeichneten in diesem Jahr erstmals eine Trophäe. Für die Gestaltung hatte das Sozialministerium einen Wettbewerb ausgeschrieben. Die Jury kürte den Entwurf „Kopf-Hut“ des Künstler-Tandems RonA Nekes und Alexander Lamersdorf zum Sieger. Die Statue ist als Maske konzipiert.