Landtag diskutiert über Lehrermangel in NRW

Eines der größten Probleme in NRW sind nicht etwa die Staus, sondern der Lehrermangel. Fast jede zweite neue Stelle konnte in diesem Schuljahr nicht besetzt werden. Darüber diskutiert der NRW-Landtag (14.11., ab 10 Uhr) in einer aktuellen Stunde auf Antrag der SPD-Opposition.

Besonders dramatisch ist die Lage an den Grund- und Hauptschulen - aber auch den Förderschulen wird händeringend gesucht. Insgesamt bleiben im kommenden Schuljahr 4.200 Lehrerstellen unbesetzt. NRW-Schulministerin Gebauer sagt auch, dass sie viele Gegen-Maßnahmen schon ergriffen hat, aber das Problem werde sich nur langsam lösen lassen.

Neue Studienplätze sollen das Problem lösen

Die größte Herausforderung - das wurde schon im letzten Jahr in der Politik erkannt - sind die Studienplätze für Lehrer. Etwa zwei Drittel aller Bewerber für ein Studium als Grundschullehrer müssten abgewiesen werden, weil es nicht genug Studienplätze gibt. Deswegen will die Landesregierung etwa 700 neue Studienplätze einrichten. Bis diese Studenten ausgebildete Lehrer sind dauert es aber.

Lehrerbesoldung soll angeglichen werden

Die SPD kritisiert, dass eine der Ursachen für den massiven Lehrermangel an den Grundschulen die Bezahlung ist: Deswegen fordert die SPD dass Grundschullehrer genauso gut bezahlt werden, wie die Lehrer an den weiterführenden Schulen.

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