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Legionellen-Klage gegen Warsteiner: Termin steht
© Symbolbild / Hellweg Radio
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Legionellen-Klage gegen Warsteiner: Termin steht

Die Siepmann-Werke aus Warstein fordern von der Warsteiner Brauerei rund eine Million Euro Schadensersatz. Am 3. Februar 2027 soll das Landgericht Arnsberg die Klage verhandeln.

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Warum die Siepmann-Werke in Warstein klagen

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Die Klage geht auf den Legionellen-Ausbruch in Warstein im Jahr 2013 zurück. Die Siepmann-Werke konnten damals kein mit Legionellen belastetes Wasser aus dem Wester-Bach nutzen und mussten eine neue Wasserleitung bauen. Die dadurch entstandenen Kosten wollen sie von der Warsteiner Brauerei ersetzt bekommen.

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Sachverständiger soll Gutachten in Arnsberg vorstellen

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Bei der geplanten Verhandlung am Landgericht Arnsberg soll ein Sachverständiger sein Gutachten zur möglichen Haftung der Brauerei vorstellen. Auf das Gutachten haben die Beteiligten sechs Jahre gewartet. Zuletzt hatte das Gericht dem Sachverständigen ein Ordnungsgeld angedroht, falls er seine Arbeit nicht abschließt.

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Legionellen-Ausbruch 2013 in Warstein

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Im August 2013 erkrankten in Warstein über 160 Menschen an einer schwer verlaufenden Legionellose. Drei starben.

Laut NRW-Umweltministerium ließ sich die Ursache der Erkrankungen nicht eindeutig identifizieren. Experten des Landes fanden damals aber Legionellen in hohen Konzentrationen in den Vorreinigungsbecken der Warsteiner Brauerei.

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