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Lippstadt führt mobilen Bürgerservice ein
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Lippstadt führt mobilen Bürgerservice ein

Die Stadtverwaltung Lippstadt startet ab sofort den "Bürgerkoffer" - einen mobilen Service des Einwohnermeldeamts. Das neue Angebot richtet sich besonders an Menschen mit eingeschränkter Mobilität und soll künftig auch Studierende erreichen.

Veröffentlicht: Dienstag, 13.01.2026 07:29

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Lippstadt: Mobile Verwaltung für mehr Bürgernähe

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Die Stadtverwaltung Lippstadt setzt ab sofort auf mehr Flexibilität beim Bürgerservice. Mit dem sogenannten "Bürgerkoffer" können Mitarbeiter des Fachdienstes Einwohnerwesen erstmals auch außerhalb des Rathauses tätig werden. Das innovative Angebot erweitert die bereits bestehenden Samstagsöffnungen der Verwaltung. Die Stadt sieht darin einen wichtigen Schritt zu mehr Bürgernähe, insbesondere für ältere Menschen. Das Verwaltungsteam unterstützt damit in Einzelfällen Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nicht ohne helfende Unterstützung zum Fachdienst Einwohnerwesen kommen können.

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Lippstadt: Vollständiger Service vor Ort möglich

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Der mobile "Bürgerkoffer" ist mit der kompletten technischen Ausstattung versehen, um wichtige Verwaltungsleistungen auch unterwegs durchführen zu können. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören die Beantragung von Reisepässen und Personalausweisen, An- oder Ummeldungen bei Adressänderungen sowie die Beantragung von Anwohnerparkausweisen. Die mobile Verwaltung ermöglicht es, dass Mitarbeiter beispielsweise Seniorennachmittage in den Ortsteilen ansteuern können. Verschiedenste Einsatzmöglichkeiten sind dabei denkbar, um den Service flexibel und bedarfsgerecht anzubieten.

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Lippstadt plant Service auch für Studierende

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Für die Zukunft plant die Stadtverwaltung eine weitere Ausweitung des Angebots. Angedacht ist ein spezieller Service-Tag zu Beginn der neuen Semester an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Dann könnten Studierende ihre behördlichen Angelegenheiten direkt auf dem Hochschulgelände erledigen, ohne den Weg ins Rathaus antreten zu müssen. Diese Erweiterung des Angebots würde den "Bürgerkoffer" zu einem flexiblen Instrument für verschiedene Zielgruppen machen. Das mobile Angebot ergänzt die bereits etablierten Samstagsöffnungen, die jeden ersten und dritten Samstag im Monat außerhalb der üblichen Arbeitszeiten stattfinden.

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